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Sebastian Schulze

Das Echo im Text und das Echo als Text. Über die Entwicklung eines literarischen Phänomens

Alumnus der FSGS

Sebastian Schulze, geboren 1980, studierte Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Er gab dort mehrere Tutorien und schloss das Studium 2010 mit der Magisterarbeit „Wie Gedichte denken – Lyrik und Poetik Brigitte Oleschinskis“ ab. Danach folgte eine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsreferat der Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Lyrik und den Literaturtheorien des 20. und 21. Jahrhunderts. Von 2010 bis 2013 war er im Promotionsstudium Literaturwissenschaftliche Studien - Literary Studies der Friedrich Schlegel Graduiertenschule immatrikuliert, das er mit seiner Dissertation Das Echo im Text und das Echo als Text. Über die Entwicklung eines literarischen Phänomens abschloss.


Sebastian Schulze, born in 1980, studied Modern German Literature and Philosophy at the Freie Universität Berlin. Besides holding several tutorials he finished his studies by writing a Master's thesis entitled How poems think - Poetry and Poetics of Brigitte Oleschinskis. His graduation was followed by an employment as a research assistant in the research department of the Europa Universität Viadrina Frankfurt (Oder). His main interests are the poetry and literary theories of the twentieth and twenty-first century. From 2010 to 2013 he was a doctoral student at the Friedrich Schlegel Graduate School for Literary Studies, writing his dissertation The Echo in the Text and the Echo as Text. On the Evolution of a Literary Phenomenon.

Das Echo im und als Text. Zur Transformation eines literarischen Phänomens in der Literatur des Barock, der Romantik und der Gegenwart (Neuere deutsche Literatur)


Ziel des Dissertationsprojekts mit dem Arbeitstittel „Das Echo im und als Text. Zur Transformation eines literarischen Phänomens in der Literatur des Barock, der Romantik und der Gegenwart“ war es, das Echo als Motiv und Darstellungsmittel in lyrischen und poetologischen Texten des Barock, der Romantik und der Gegenwart zu analysieren und zu vergleichen. Während das „Echo-Gedicht“ im Barock eine Subgattung bukolischer Hirtendichtung darstellt, in welchem die mythische Echofigur mit dem typischen „Echoreim“ einem meist klagenden Sprecher „antwortet“, ist das „Echo“ in Gedichten und Poetiken der Gegenwart zu einem autonomen und komplexen Prinzip klanglicher Referenzierung geworden. Die Beschreibung dieser Entwicklung führt zu zentralen Fragen der Lyriktheorie: Was ist eine Stimme im Text? Wie entsteht mediale Präsenz und wie wird sie in den jeweiligen Epochen konzeptualisiert? In welcher Weise nimmt ein Gedicht einen „Dialog“ mit dem Leser und der Welt auf? In welcher Weise hängen Klang und Imagination zusammen? Die  Analyse des literarischen Echophänomens seit dem Barock soll nicht nur eine systematische Darstellung der Entwicklung eines komplexen poetischen Verfahrens  liefern, sondern auch die theoretischen Diskurse zur Lyrik in der Gegenwart bereichern.

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