(Re-)Collecting Theatre History

Institution:

Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin, Theaterwissenschaftliche Sammlung (TWS) der Universität zu Köln

Mitarbeiter/innen:
  • Enes Türkoglu (Universität zu Köln - Cologne Center for e-Humanities)
  • Andreas Mertgens (Universität zu Köln - Cologne Center for e-Humanities)
  • Jakob Bogatzki (Freie Universität Berlin - Studentische Hilfskraft)
Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektlaufzeit:
01.04.2017 — 31.03.2020
Illustration (Re-)Collecting Theatre

»(Re-)Collecting Theatre History« ist ein Verbundprojekt zwischen den Theatersammlungen der Universität zu Köln und der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Theatermuseum Düsseldorf, dem Deutschen Theatermuseum München, der Akademie der Künste Berlin sowie dem Cologne Center for e-Humanities (CCeH). Es zielt auf die theaterwissenschaftliche Neuperspektivierung und Resystematisierung personenbezogener Bestände zum frühen 20. Jahrhundert ab. Ausgangspunkt des Projekts ist dabei die ›zufällige‹ biografische Ordnung von Beständen (oftmals in Form von Nachlässen), die im Gegensatz zu etablierten Verlaufsmodellen und theoretischen Kategorien der Theaterhistoriographie steht. Mit Blick auf die wechselvolle politische Geschichte Deutschlands in der Zeit von 1900 bis 1970 werden – ausgehend von ausgewählten Teilbeständen – Kontinuitäten und Diskontinuitäten in Arbeitsprozessen, künstlerischen Perspektiven und Akteur-Netzwerken untersucht.

Eine Theateraufführung ist das Ergebnis einer intensiven und oft monatelangen Zusammenarbeit unterschiedlichster Professionen: Akteure aus den Tätigkeitsbereichen Schauspiel, Tanz, Gesang, Dramaturgie, Regie, Bühnen- und Kostümbild, Intendanz, Bühnentechnik usw. bilden ein komplexes Netzwerk, das für einen begrenzten Zeitraum besteht und im organisierten Zusammenspiel eine Inszenierungsidee auf der Theaterbühne verwirklicht.

 »(Re-)Collecting Theatre History« ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundprojekt zwischen den Theatersammlungen der Universität zu Köln und der Freien Universität Berlin – in Kooperation mit dem Theatermuseum Düsseldorf, dem Deutschen Theatermuseum München, der Akademie der Künste Berlin sowie dem Cologne Center for e-Humanities (CCeH). Das Projekt zielt auf die theaterwissenschaftliche Neuperspektivierung und Resystematisierung personenbezogener Bestände zum frühen 20. Jahrhundert ab. Ausgangspunkt des Projekts ist dabei die ›zufällige‹ biografische Ordnung von Beständen (oftmals in Form von Nachlässen), die im Gegensatz zu etablierten Verlaufsmodellen und theoretischen Kategorien der Theaterhistoriogaphie steht.

Ziel des Projekts ist es, das Spannungsverhältnis von Biografie und Geschichte zu untersuchen, um aus den biografischen Koordinaten eine Theatergeschichte zu erzählen, die quer zu den historisch anerkannten Epochengrenzen verläuft. Auf diese Weise sollen die Übergänge zwischen zentralen Epochen der Theater- und Kulturgeschichte der Moderne einer fachwissenschaftlichen Neukonfiguration unterzogen werden.

Darüber hinaus wird eine digitale Plattform für Forschung und Lehre in Zusammenarbeit mit dem CCeH der Universität zu Köln aufgebaut. Das Online-Forschungsportal bietet Querverbindungen und Vergleichsmöglichkeiten zu den wichtigen theatergeschichtlichen Sammlungen und Museen des deutschsprachigen Raums an – als solche ist es offen und erweiterbar. Zugleich soll durch das Projekt ein Netzwerk von universitären Sammlungen, Museen und Vertreterinnen und Vertretern der theaterhistorischen Forschung entstehen, das die Grundlage bietet für weitere und umfangreichere Erschließungs- und Forschungsprojekte im Bereich der Theatergeschichte.

Schlagwörter

  • Theaterwissenschaft