Wort und Fleisch. Kino zwischen Text und Körper

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Sabine Nessel, Winfried Pauleit, Christine Rüffert, Karl-Heinz Schmid, Alfred Tews – 2008

Seit seinen Anfangstagen als Jahrmarktsattraktion zielt das Kino auf unmittelbar erfahrbaren körperlichen Genuss. Noch bevor wir als Zuschauer die Bilder und Töne entziffern, treffen sie unsere Körper. Zugleich ist Kino nie ohne Text ausgekommen. Zwischentitel begleiteten schon den Stummfilm, und in der Rezeption entfaltet sich der Film als Erzählung. Frühe Filmtheoretiker wussten um den Stellenwert des Körpers für das Kino. Mit dem linguistic turn der 1960er geriet er vorübergehend in Vergessenheit. Film wurde nun primär als Textform begriffen, die es lesend zu entziffern galt. Erst in den 1990er Jahren wurde das Körperliche wieder zu einem zentralen Forschungsgegenstand der Filmwissenschaft. Doch stehen beide Perspektiven bislang unvermittelt nebeneinander oder werden sogar als Opposition aufgefasst. Dieses Buch bringt sie zusammen und erkundet anhand zahlreicher Fallbeispiele das Spannungsfeld zwischen Text und Körper. Die Publikation liegt zweisprachig auf deutsch und englisch vor. Das E-Book in englischer Sprache enthält zahlreiche Filmausschnitte, die die Argumentation unterstützen.

Titel
Wort und Fleisch. Kino zwischen Text und Körper
Verfasser
Sabine Nessel, Winfried Pauleit, Christine Rüffert, Karl-Heinz Schmid, Alfred Tews
Verlag
Bertz + Fischer
Ort
Berlin
Schlagwörter
Filmwissenschaft
Datum
2008
Erschienen in
Bremer Symposium
Zitierweise
ISBN 978-3-86505-182-0
Sprache
ger
Art
Text
Größe oder Länge
158 S.