Umwidmungen. Filmische und architektonische Räume

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Gertrud Koch – 2004

Filmarchitektur und Architektur im Film sind zwei Bereiche, die meistens getrennt voneinander untersucht werden: als Produktions- und Kino- bzw. Motivgeschichte. Dabei teilen Film und Architektur etliche ästhetische Probleme miteinander – wie das des perspektivischen Raums, des Spiels mit Aussichten und Ansichten, der Ein- und Abgrenzung von privaten und öffentlichen Orten. Die Erkenntnis, dass sich Räume im Film wie in der Architektur immer im Blick des Betrachters konstituieren und Ansichten erzeugen, die zu einem imaginären Ganzen verbunden werden, sind nur zwei der Aspekte, die dazu geführt haben, dass seit den zwanziger Jahren Architekten und Filmemachern sich immer wieder aufeinander bezogen haben. Dieses Verhältnis selbst wurde dagegen kaum zum Gegenstand. Der Band ›Umwidmungen‹ beleuchtet deshalb diesen blinden Fleck in filmwissenschaftlichen, architekturhistorischen und kulturwissenschaftlichen Ansätzen. Die Beiträge dieses Bandes stammen von R. Bellour, C. Blümlinger, G. Bruno, T. Elsaesser, A. Friedberg, L. Engell , M. Jancovich, R. Curtis, M. Glöde, H. Kappelhoff, M. Ott, L. Schwarte.

Titel
Umwidmungen. Filmische und architektonische Räume
Verfasser
Verlag
Vorwerk 8
Ort
Berlin
Schlagwörter
Filmwissenschaft
Datum
2004
Zitierweise
ISBN 978-3-930916-70-2
Sprache
ger
Art
Text
Größe oder Länge
280 S.