M.A. Filmwissenschaft

HINWEIS: In den Masterstudiengängen Theater- und Filmwissenschaft ist eine Bewerbung zum 1. Fachsemester ausnahmsweise zum Sommersemester 2020 möglich. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 01.12.2019 bis 15.01.2019. Hier gelangen Sie zu den → Bewerbungsportalen, die zum genannten Zeitraum geöffnet werden.


Der konsekutive Masterstudiengang Filmwissenschaft schließt an den Bachelorstudiengang Filmwissenschaft (oder vergleichbare Studiengänge) an. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Das Studium wird mit einer Masterarbeit abgeschlossen. Die Seminare sind in der Regel deutschsprachig, sodass fortgeschrittene Sprachkenntnisse erforderlich sind. Der Studiengang ist kostenlos: Es werden keine Studiengebühren erhoben.

Der Masterstudiengang Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin bietet ein herausragendes Forschungsumfeld. Das Seminar für Filmwissenschaft ist Teil mehrerer internationaler und interdisziplinärer Forschungsprojekte, die den Master-Studierenden verschiedene Möglichkeiten der Partizipation bieten.

Alle Informationen zum Masterstudiengang Filmwissenschaft (M.A.) sind in der Studien- und Prüfungsordnung zu finden.

Gegenstände des Studiums

Der Masterstudiengang Filmwissenschaft ist stark forschungsorientiert. Mit seiner engen inhaltlichen Vernetzung mit anderen kunst- und medienwissenschaftlichen Fächern und seinem Gegenstandsfeld vermittelt der Studiengang eine fundierte Methodik, um Ästhetiken, Formen und Wirkungsweisen audiovisueller Bildmedien zu erkennen und zu reflektieren. Im Mittelpunkt des Studiums steht die Erschließung, kritische Reflexion und eigenständige Entwicklung wissenschaftlicher Problemstellungen in den Bereichen der Geschichte, Analyse und Theorie des Films und anderer audiovisueller Darstellungsformen. Neben der Vorbereitung auf ein Promotionsstudium zielt der Studiengang auf die Qualifikation zu hochqualifizierten theoretischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten, die in zahlreichen kulturellen Bereichen gefragt sind.

Studienziele und Berufsqualifikation

Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs verfügen über vertiefte wissenschaftliche Kenntnisse und weiterführende berufsqualifizierende Kompetenzen. Dazu zählen insbesondere sachliche und methodische Fachkenntnisse in den Bereichen der Geschichte, der Analyse sowie der Ästhetik und Theorie audiovisueller Kultur und die Fähigkeit, wissenschaftliche Fragestellungen und Aufgaben eigenständig und disziplinübergreifend zu bearbeiten, sowie Problemstellungen methodenbasiert zu reflektieren, einzuordnen und zu analysieren.

Der Masterstudiengang Filmwissenschaft qualifiziert für die filmwissenschaftliche Forschung und Lehre sowie für ein anschließendes Promotionsstudium. Darüber hinaus bereitet das Studium auf Tätigkeiten u.a. in den folgenden Bereichen vor: (Film-)Museen (Archiv, Programmplanung, Publikationen), Kinos (Programmplanung und kuratorische Tätigkeiten), Festivals (Programmplanung, Organisation und kuratorische Tätigkeiten), Fachverlage (Redaktion), Film, Fernsehen und Rundfunk, Förderinstitutionen sowie Arbeit in Stiftungen, Verbänden und der Politik (Beratung, Analysen, Fachreferate).

Aufbau des Studiums - Module - Bewerbung


Der Masterstudiengang Filmwissenschaft besteht aus sechs Modulen, die sich aus je zwei thematisch aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen zusammensetzen. In den ersten beiden Studiensemestern vertiefen die Studierenden ihren kritisch reflektierten Einblick in virulente Forschungsfelder gegenwärtiger Filmgeschichtsschreibung, filmanalytischer Problemstellungen und medienästhetischer Theoriebildung. Zudem stehen die Reflexion und Anwendung unterschiedlicher methodischer Zugänge der Filmwissenschaft im Mittelpunkt. Das dritte Studiensemester gilt einer forschungspraktisch ausgerichteten Projektarbeit sowie der Hinwendung zu aktuellen Forschungsfragen, welche in die Entwicklung der Fragestellung für die Masterarbeit münden soll. Diese wird im vierten Studiensemester ausgearbeitet und durch ein Kolloquium begleitet.

Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Forschungsaufgabe mit wissenschaftlichen Methoden selbstständig zu bearbeiten und darzustellen. Nach erfolgreichem Abschluss des Studienprogramms wird der Hochschulgrad Master of Arts (M.A.) verliehen.

Aufbau und Ablauf des Studiums regelt die Studienordnung. Sie enthält detaillierte Beschreibungen der Inhalte und Qualifikationsziele jedes einzelnen Moduls und einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Die Prüfungsordnung definiert Art und Anforderungen der Prüfungsleistungen der Module und der Master-Prüfung. In den Ordnungen sind die Leistungspunkte (LP) für jedes Modul sowie der Arbeitsaufwand in Zeitstunden für das gesamte Studium angegeben.


Im Verlauf des Masterstudiengangs Filmwissenschaft absolvieren die Studierenden sechs Module, die in der Regel aus zwei Lehrveranstaltungen bestehen (siehe Modulübersicht M.A. Filmwissenschaft).

In jeweils einem Modul zu Filmanalyse und -geschichte sowie zu Filmästhetik und Kunst-/ Medientheorie lernen die Studierenden, Problemfelder der gegenwärtigen film- und medienwissenschaftlichen Forschung zu erschließen sowie daran eigenständig Problemstellungen zu entwickeln und theoretische Konzepte herauszubilden.

Im Vertiefungsmodul Methode steht die Anwendung und kritische Reflexion filmwissenschaftlicher Methoden im Mittelpunkt. Das Vertiefungsmodul Theorie intensiviert die kritische Reflexion und Kontextualisierung filmtheoretischer Konzepte, insbesondere im interdisziplinären Zusammenhang mit den Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaften.

Im Projektmodul erproben die Studierenden praktische Arbeitsformen der medienwissenschaftlichen Forschung oder anderer potenzieller Berufsfelder, etwa aus den Bereichen Archiv und Museum, Programmierung von Filmreihen und -festivals oder der Filmkritik.

Das Modul Aktuelle Forschungsfragen gilt der Projektierung einer umfassenden wissenschaftlichen Studie aus einem selbst gewählten Bereich, welche die Grundlage für die Masterarbeit bieten soll. Die Studierenden präsentieren ihre Studien im Seminar und moderieren eigenständig die wissenschaftliche Diskussion. 

Allgemeine Informationen zu Modulen und Leistungspunkten (LP)

Das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren wird von der Freien Universität Berlin zentral organisiert.

Alle Informationen finden Sie hier: Bewerbung und Zulassung


Für den Zugang zum Masterstudiengang müssen Bewerberinnen und Bewerber die folgenden Voraussetzungen nachweisen:

  • Bachelorabschluss in Filmwissenschaft oder gleichwertiger anderer Hochschulabschluss, der den Inhalten und der Struktur des Bachelorstudiengangs Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin entspricht.

  • Bei Absolventinnen und Absolventen ausländischer Universitäten: Deutschkenntnisse auf fortgeschrittenem Niveau. Nähere Informationen zum erforderlichen Nachweis finden Sie hier.

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Hinweise zur Bewerbung:

  • Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Gleichwertigkeitsprüfung nur im Rahmen der Bewerbung stattfindet und nicht vorab erfolgen kann. Zur eigenen Orientierung können Sie das Curriculum des Bachelorstudiengangs Filmwissenschaft heranziehen.

  • Aufgrund der wissenschaftlich-theoretischen Ausrichtung des Masterstudiengangs ist praktische Berufserfahrung kein Kriterium bei der Auswahl der Studierenden.

  • Motivationsschreiben oder Exposés sind nicht erforderlich.

  • Sollten Sie zum Zeitpunkt der Bewerbung noch studieren, so reicht eine vorläufige Gesamtnote aus, die das Prüfungsbüro Ihrer Universität bestätigen muss. Sie sollten mindestens 2/3 Ihres Studiums abgeschlossen haben.
     

Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Auswahlverfahren finden Sie in der Zugangssatzung für den Masterstudiengang Filmwissenschaft.
 

Für die Bewerbung zum Masterstudiengang Filmwissenschaft gelten folgende Fristen:
 
Für das 1. Fachsemester:    

  • 15.04.-31.05. (Studienbeginn im Wintersemester)

Für höhere Fachsemester:  

  • 01.07.-15.08. (für das 3. Semester, Studienbeginn im Wintersemester)
  • 01.01.-15.02. (2. und 4. Semester, Studienbeginn im Sommersemester)

Bitte beachten Sie die Informationen zur Bewerbung auf ein höheres Fachsemester.