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Prof. Dr. Ulrike Schneider

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Französische und italienische Literaturwissenschaft

Professorin

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 30/216
14195 Berlin
Sekretariat
(030) 838-52037, Raum: JK 30/215

Sprechstunde

Aufgrund der aktuellen Situation finden z. Zt. keine persönlichen Sprechstunden statt. Bitte senden Sie Ihre Anfragen per E-Mail: kgesche@zedat.fu-berlin.de.

Wiss. Mitarbeiterinnen:

Mira Becker-Sawatzky

Dr. Sirin Dadas

Rogier Gerrits

Marie Jacquier

Dr. Christina Schaefer

Daniel Zimmermann

Assoziierte Mitarbeiterin:

Marie Fleury-Wullschleger

Studentische Hilfskräfte:

Alissa Birle

Jonas Nickel

Veronika Zieglmeier

Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

Prodekanin für Forschung (seit 04/2019), FB Philosophie und Geisteswissenschaften

Leitung des Frankreichzentrums

Leitung der Frankreichstudien (Diplom und B.A.)

Leitung des integrierten Studiengangs Deutsch-französische Literatur- und Kulturstudien (B.A., mit der Université Sorbonne Nouvelle Paris 3)      

Mitglied des SFB 980 Episteme in Bewegung, Leiterin des Teilprojekts B05

Mitglied der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule

Mitglied im Dahlem Humanities Center (DHC)

Principal Investigator im Exzellenzcluster Temporal Communities, Research Area 4: Literary Currencies


Auswärtige Tätigkeiten:

Mitherausgeberin der Zeitschrift für französische Sprache und Literatur

Mitglied des Academic Staff des TEEME Erasmus Mundus Promotionsprogramms

Vita

Studium der Romanistik (Französisch, Italienisch) und Germanistik in Saarbrücken und Paris
1989 Licence d'études franco-allemandes (Paris III)
1990-91 Assistante d'allemand (Cachan/Paris)
1991 Maîtrise en Lettres Modernes (Paris VIII)
1992 Erstes Staatsexamen (Französisch und Deutsch)
1993 Erweiterungsprüfung zum Ersten Staatsexamen (Italienisch)
1993-95 Promotionsstipendium der Landesgraduiertenförderung des Saarlandes
1995 Abschluss des Aufbaustudiengangs "Deutsch als Fremdsprache"
1996 Promotion
1997-2003 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Romanische Philologie (FU Berlin)
2003-04 Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
2004 Habilitation (Romanische Philologie)
Elise Richter-Preis des Deutschen Romanistenverbandes, 2005
2004-08 Wiss. Oberassistentin am Institut für Romanische Philologie (FU Berlin)
2008-11 W2-Professur (auf Zeit) für Romanische Philologie (FU Berlin)
05/2010 Ruf auf eine Professur (Lehrkanzel) für "Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft" an der Karl-Franzens-Universität Graz (abgelehnt)
06/2010 Ruf auf eine W3-Professur für "Romanische Philologie" an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (abgelehnt)
2009-13 Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Romanische Philologie (FU Berlin)            
seit 04/2011 W3-Professur für Romanische Philologie (FU Berlin)

Wintersemester 2019/20

Lehrveranstaltungen vergangener Semester

Sommersemester 2019

16768, 16768a Überleben/Survivre - Traumareflexionen in aktueller Literatur und anderen Medien (zusammen mit Prof. Dr. Irmela Marei Krüger-Fürhoff)

17016 Transformationen der französischen Literatur (18.-20. Jahrhundert)

17183 Oberseminar Wissen und Wissenschaft II/ work in progress (zusammen mit Prof. Dr. Klaus W. Hempfer)

Wintersemester 2018/19

17020 Hauptseminar Literatur und Soziologie

17095 Projektseminar Das deutsche und französische Bildungs- und Wissenschaftssystem im Vergleich

17103 Vorlesung Medialität, Materialität & moderne Lyrik

17104 Seminar Medien, Material & Moderne

17184 Oberseminar Wissen und Wissenschaft / work in progress  (zusammen mit Prof. Dr. Klaus W. Hempfer)

Sommersemester 2018

17027 Vorlesung Transformationen der französischen Literatur

17031 / 17031b Hauptseminar Die 'Editions de Minuit': Verlagsgeschichte und literarische Filiationen

17243 Oberseminar Medialität und 'work in progress' (zusammen mit Prof. Dr. Klaus W. Hempfer)

17251 Vorbereitung auf literaturwissenschaftliche Abschlussarbeiten (BA und MA)

Wintersemester 2017/18

17030 Hauptseminar Die französische Klassik. Institutionen, Konzepte und Transfer

17204 Vorlesung Theorien und Konzepte der Moderne (sprachübergreifend)

17205 Seminar Lyrik der Moderne (sprachübergreifend)

17242 Oberseminar Diskurstraditionen II und work in progress (zusammen mit Prof. Dr. Klaus W. Hempfer)

17125 Projektseminar Das deutsche und französische Bildungs- und Wissenschaftssystem im Vergleich

Arbeitsschwerpunkte

Literatur in Mittelalter und Früher Neuzeit

Theorie und Ästhetik elusiven Wissens in der Frühen Neuzeit

Petrarkismus und gender

Literatur der Moderne und Gegenwart (Frankreich; Italien)

Literarische Kurzformen

Literatur und fait divers

Schwellenphänomene der Literatur (Fakt/Fiktion)

Teilprojekt B05 im SFB 980 "Episteme in Bewegung": "Theorie und Ästhetik elusiven Wissens in der Frühen Neuzeit: Transfer und Institutionalisierung"

Principal Investigator des Exzellenzclusters EXC 2020 Temporal Communities, RA 4: Literary Currencies 

 

  • Der weibliche Petrarkismus im Cinquecento. Transformationen des lyrischen Diskurses bei Vittoria Colonna und Gaspara Stampa, Stuttgart: Steiner, 2007.
  • Der poetische Aphorismus bei Edmond Jabès, Henri Michaux und René Char. Zu Grundfragen einer Poetik, Stuttgart: Steiner, 1998.

Herausgaben

Sammelbände

  • Medien- und gattungsspezifische Modi der Diskursivierung elusiven Wissens in Dichtungen der Frühen Neuzeit, 2018 (in Bearbeitung). 
  • Gratia. Mediale und diskursive Konzeptualisierungen ästhetischer Erfahrung in der Vormoderne, hg. gemeinsam mit Anne Eusterschulte, Wiesbaden: Harrassowitz, 2018.
  • Fiktionen des Faktischen in der Renaissance, hg. gemeinsam mit Anita Traninger, Stuttgart: Steiner, 2010.
  • Im Zeichen der Fiktion. Aspekte fiktionaler Rede aus historischer und systematischer Sicht. Festschrift für Klaus W. Hempfer zum 65. Geburtstag, hg. gemeinsam mit Irina Rajewsky, Stuttgart: Steiner, 2008.
  • Anglo-romanische Kulturkontakte von Humanismus bis Postkolonialismus, hg. gemeinsam mit Andrew James Johnston, Berlin: Dahlem UP, 2002.
  • "(Nicht-)Wissen? Relevanz und Modalitäten elusiven Wissens in vormoderner Ästhetik", in: (Nicht)Wissen – Dynamiken der Negation in vormodernen Kulturen, hg. v. Sirin Dadas und Christian Vogel, Wiesbaden: Harrassowitz (Episteme in Bewegung. Beiträge zur einer transdisziplinären Wissensgeschichte) (in Vorbereitung).

  • "Die Sibylle: figura und officium. Dimensionen figuralen Wissens (in) der Dichtung", in: Figurales Wissen. Media­­lität, Ästhetik und Materialität von Wissen in der Vormoderne, hg. von Anne Eusterschulte, Iris Helffenstein, Klaus Krüger und Claudia Reufer, Wiesbaden: Harrassowitz (Episteme in Be­wegung. Bei­träge zu einer transdisziplinären Wissensgeschichte, 17)  (im Druck).

  • "'Quand je suis le narrateur de mes livres'. Les enjeux de l'intrusion de l'auteur-créateur dans Made in China", in: Lire, voir, penser l'oeuvre de Jean-Philippe Toussaint, hg. v. Jean-Michel Devésa und Benoît Peeters, Brüssel: Les Impressions Nouvelles, 2020 (im Druck).

  • "Das Phänomen Houellebecq", in: Länderbericht Frankreich, hg. v. Corine Defrance und Ulrich Pfeil, Bundeszentrale für politische Bildung, 2020 (im Druck).

  • "Poesie vice versa. Georges Perecs grand palindrome zwischen Sprachexperiment und Erinnerungsarbeit", in: Rückwärtsvorgänge. Retrogrades Erzählen in Literatur, Kunst und Wissenschaft, hg. v. Mona Körte, Zeitschrift für deutsche Philologie 138 (Sonderheft), 2019, S. 157-183.

  • "Aposiopese", in: Von 'Allusion' bis 'Metonymie'. Interdisziplinäre Perspektiven auf die Wirkmacht rhetorischer Tropen und Figuren, hg. v. Melanie Möller, Heidelberg: Winter, 2019, S. 67-94.

  • "Vom Wissen um gratia. Strategien der Diskursivierung elusiven Wissens in der Frühen Neuzeit", in: Gratia. Mediale und diskursive Konzeptualisierungen ästhetischer Erfahrung in der Vormoderne, hg. v. Anne Eusterschulte u. Ulrike Schneider, Wiesbaden: Harrassowitz, 2018, S. 89-105.

  • "Gratia in der Vormoderne" (Einleitung, gemeinsam mit Anne Eusterschulte), in Gratia. Mediale und diskursive Konzeptualisierungen ästhetischer Erfahrung in der Vormoderne, hg. v. Anne Eusterschulte u. Ulrike Schneider, Wiesbaden: Harrassowitz, 2018, S. 1-6.

  • "'Il n'y a pas de liberté sans une dose de provocation possible'. Michel Houellebecqs Soumission oder Die Widerständigkeit der Fiktion", in: Romanistisches Jahrbuch 67 (2016), S. 148-178.

  • "Playing (with) personae: Gaspara Stampa's Rime as an Implicit Reflection on the Fictional Status of Poetry", in: Rethinking Gaspara Stampa in the Canon of Renaissance Poetry, ed. by Unn Falkeid and Aileen A. Feng, Farnham [u. a.]: Ashgate (Series on Women and Gender in the Early Modern World), 2015, pp. 157-170.

  • "'Basta avec moi maintenant': Konstruktionen eines Ich-Erzählers in der Tétralogie de Marie von Jean-Philippe Toussaint", in: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 124/1 (2014), S. 22-41.

  • "Disegnare con parole. Strategies of Dialogical Portraits of Ideal Female Beauty in the Italian Renaissance", in: Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture between Renaissance and Modernism, hg. v. M. Körte, R. Rebmann, J. Weiss und S. Weppelmann, Berlin: Deutscher Kunstverlag 2014, S. 84-98.

  • "Ritraggete il mio conte - poi me da l'altra parte'. Genrespezifische Modellierungen der Liebe bei Gaspara Stampa", in: Amor sacro e profano. Modelle und Modellierungen der Liebe in Literatur und Malerei der italienischen Renaissance, hg. v. Jörn Steigerwald und Valeska von Rosen, Wiesbaden 2012, S. 281-304.

  •  "Parlare in persona propria? Fiktionen des Faktischen in der Debatte um die lirica im Cinquecento", in: Fiktionen des Faktischen in der Renaissance, hg. v. U. Schneider und A. Traninger, Stuttgart: Steiner 2010, S. 143-164.

  • "Fiktionen des Faktischen: Zur Einführung", gemeinsam mit Anita Traninger, in: Fiktionen des Faktischen in der Renaissance, hg. v. U. Schneider und A. Traninger, Stuttgart: Steiner 2010, S. 7-21.

  • "Die Wirkungsmacht der Fiktion. Zur metatextuellen Dimension des Traumes in Giovanni Boccaccios Corbaccio", in: Im Zeichen der Fiktion. Aspekte fiktionaler Rede aus historischer und systematischer Sicht, hg. v. I. Rajewsky u. U. Schneider, Stuttgart: Steiner, 2008, S. 125-149.

  • "Dichtungskonzeption im Zeichen des 'lyrisme'. Jean-Michel Maulpoix' Antwort auf die 'Krise der Poesie' im ausgehenden 20. Jahrhundert", in: Sprachen der Lyrik. Von der Antike bis zur digitalen Poesie, Für Gerhard Regn anlässlich seines 60. Geburtstags, hg. v. K. W. Hempfer, Stuttgart 2008, S. 429-449.

  • "Fluchtpunkte des Erzählens. Medialität und Narration in Jean-Philippe Toussaints Roman Fuir", in: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 118/2 (2008), S. 141-161.

  • "Volkssprachliche Transformationen der Heroides in der italienischen Renaissance. Zu Formen und Funktionen des Ovid-Rekurses am Beispiel zweier Episteln von Niccolò da Correggio und Vittoria Colonna", in: Abgrenzung und Synthese. Lateinische Dichtung und volkssprachliche Traditionen in Renaissance und Barock, hg. v. M. Föcking und G. Müller, Heidelberg: Winter, 2007, S. 89-107.

  • "Der 'dritte Tod': Von sterbenden Büchern und überlebenden Autoren. Francesco Petrarca und der Umgang mit Büchern", in: Verbergen - Überschreiben - Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion, hg. v. M. Körte und C. Ortlieb, Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2007, S. 49-70.

  • "Die Figur des 'untoten Autors'. Alain Robbe-Grillet und die Reprise des Nouveau Roman", in: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 115 (2005), S. 126-152.

  • "Die Rime Gaspara Stampas als Makrotext: Ein Plädoyer für die Rückkehr zur Erstausgabe von 1554", in: Romanistisches Jahrbuch 54 (2003), S. 115-145.

  • "Gaspara Stampa e la questione dell'autenticità", in: Donne a Venezia, hg. v. S. Winter, Rom: Edizioni di storia e letteratura, 2004, S. 47-70.

  • "'Le donne fanno gruppo'? Zum Problem literarischer Autorität im 'weiblichen Petrarkismus'", in: Varietas und ordo. Zur Dialektik von Vielfalt und Einheit in Renaissance und Barock, hg. v. M. Föcking und B. Huss, Stuttgart: Steiner, 2003, S. 75-90.

  • "Im Grenzbereich von Aphoristik und moderner französischer Lyrik: Der poetische Aphorismus", in: L'état de la poésie aujourd'hui. Perspektiven französischsprachiger Gegenwartslyrik, hg. v. G. Febel und H. Grote, Frankfurt a.M./Berlin/Bern u.a.: Lang, 2003, S. 83-94.

  • "Zu einigen Grundproblemen neuerer Aphorismusforschung", in: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 112/2 (2002), S. 155-169.

  • "Simultaneität und Polyphonie: Der französische Kubismus und William Carlos Williams", gemeinsam mit Margit Peterfy, in: Anglo-romanische Kulturkontakte von Humanismus bis Postkolonialismus, hg. v. A. J. Johnston und U. Schneider, Berlin: Dahlem UP, 2002, S. 150-191.

  • "L'aphorisme poétique au vingtième siècle en France et la relation entre poétique et éthique", in: Configurazioni dell'aforisma. Ricerca sulla scrittura aforistica diretta da Corrado Rosso, hg. v. C. Biondi, C. Pellandra und E. Pessini, 3 Bde., Bologna: C.L.U.E.B., 2000, Bd. 3,  S. 115-128.

  • "Die Thema-Rhema-Gliederung im Deutschen und ihre Bedeutung für den Unterricht des Deutschen als Fremdsprache", Deutsch als Fremdsprache 2 (1996), 78-85.
  • "Die Situation der deutschen Sprache in internationalen Organisationen" (gemeinsam mit A. Mohr), Info DaF 6 (1994), 612-631.

 

Lexikon- und Wörterbuchartikel

  • "Edmond Jabès: Vom Buch der Welt voller Fragen", in: Französische Literatur der Gegenwart. Ein Autorenlexikon, hg. v. P. Metz und D. Naguschewski, München: Beck, 2001, S. 114-116.
  • "Jacques Réda: Vom Spazierengehen", in: Französische Literatur der Gegenwart. Ein Autorenlexikon, hg. v. P. Metz und D. Naguschewski, München: Beck, 2001, S. 167-169.

Einleitungen und Nachworte

  • "Anglo-romanische Kulturkontakte", gemeinsam mit Andrew James Johnston, in: Anglo-romanische Kulturkontakte von Humanismus bis Postkolonialismus, hg. v. A. J. Johnston und U. Schneider, Berlin: Dahlem UP, 2002, S. 9-20.

Sonstiges

  • 1997-2002 Wissenschaftliche Koordinatorin des Diplomstudiengangs 'Frankreichstudien' an der Freien Universität Berlin
  • Auszeichnungen:                                                                                                                                                                                   

    1998  Dr.-Eduard-Martin-Preis der Vereinigung der Freunde der Universität des Saarlandes (Dissertation)

    2005  Elise Richter-Preis des Deutschen Romanistenverbandes (Habilitationsschrift)