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Uljana Wolf

Wolf_Porträt_Alberto-Novelli

Wolf_Porträt_Alberto-Novelli

August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung im Wintersemester 2019/ 20

Abschlussvorlesung am                                  Mittwoch, 05. Februar 2020 um 19:30 Uhr im    Literarischen Colloquium Berlin
Öffentliches Abschlussseminar mit Uljana Wolf und Studierenden der FU Berlin. Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds in Zusammenarbeit mit dem Peter Szondi-Institut der Freien Universität Berlin. Eintritt frei. Mehr

Antrittsvorlesung: "Bring your own Blendling" am 24.Oktober 2019 um 19:30 Uhr im Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin.


Uljana Wolf wurde 1979 in Berlin geboren und studierte Germanistik, Kulturwissenschaft und Anglistik in Berlin und Krakau. Die Lyrikerin, Übersetzerin und Essayistin hat vier Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt „meine schönste lengevitch“ (kookbooks 2013) und „Wandernde Errands. Theresa Hak Kyung Chas translinguale Sendungen.“ (Stiftung Lyrikkabinett / Wunderhorn 2016). Kürzlich erschienene Übersetzungen sind Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki: tumor linguae (gemeinsam mit Michael Zgodzay, Edition Korrespondenzen 2015) und Eugene Ostashevsky: Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt(gemeinsam mit Monika Rinck, kookbooks 2017). Wolf lebt in Berlin und New York, wo sie Seminare zu Poesie und Übersetzung unterrichtet. 2017 erschienen ihre Gedichte in englischer Übersetzung von Sophie Seita als Subsisters: Selected Poems (New York, Belladonna* 2017). Wolf ist Mitglied der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und im deutschen P.E.N. Sie hat zwei Töchter.

 

Auszeichnungen / Stipendien

  • 2019 Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie, gemeinsam mit Monika Rinck und Eugene Ostashevsky, für die Übersetzung (mit M. Rinck) von „The Pirate Who Didn’t Know the Value of Pi“, dt. Der Pirat der von Pi den Wert nicht kannte (Kookbooks 2016)
  • 2019 Kunstpreis in der Sparte Literatur der Akademie der Künste Berlin
  • 2017-2018 Arbeitsstipendium Villa Massimo in Rom
  • 2016 Adalbert-von-Chamisso-Preis
  • 2015 Erlangener Preis für Poesie als Übersetzung
  • 2013 Wolfgang-Weyrauch Förderpreis
  • 2012 Arbeitsstipendium des Berliner Senats
  • 2010 Arbeitsstipendium der Villa Aurora in Los Angeles
  • 2009 Arbeitsstipendium Stiftung Brandenburger Tor
  • 2009 Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds 
  • 2009 Übersetzerpreis des Austrian Cultural Forum New York
  • 2008 Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds 
  • 2008 RAI/Medienpreis beim Lyrikpreis Meran 2008
  • 2006 Peter-Huchel-Preis 
  • 2006 Dresdner Lyrikpreis 
  • 2006 Arbeitsstipendium der Villa Decius in Krakau 
  • 2004 Mercator-Berghaus-Stipendium in Kreisau 
  • 2003 Wiener Werkstattpreis

 

Veröffentlichungen

 

Einzeltitel           

  • Wandernde Errands. Theresa Hak Kyung Chas translinguale Sendungen. Stiftung Lyrikkabinett / Wunderhorn 2016
  • meine schönste lengevitch. Gedichte. kookbooks 2013
  • SONNE FROM ORT.Ausstreichungen, mit Christian Hawkey. kookbooks 2012
  • BOX OFFICE. Münchner Rede zur Poesie. Stiftung Lyrikkabinett 2009 
  • falsche freunde. Gedichte. kookbooks 2009
  • kochanie ich habe brot gekauft. Gedichte. kookbooks 2005

 

Herausgaben 

  • Freily ausgefranst. Translingual Poetics. Anthologie hg. anlässlich des Dichterabends beim poesiefestival Berlin von Christian Hawkey und Uljana Wolf. hochroth Berlin 2019
  • Else Lasker-Schüler: Ausgewählte Gedichte. Hg und mit einem Nachwort versehen von Uljana Wolf. Fischer 2016
  • Jahrbuch der Lyrik. Gemeinsam mit Christoph Buchwald. S. Fischer 2009
  • Poezja na Teraz / Lyrik von Jetzt. Vier polnische Dichter. In: EDIT, Nr. 47, 2004

 

Übersetzte Titel ins Englische

  • Subsisters: Selected Poems. Translated by Sophie Seita. Belladonna*, Brooklyn 2018 
  • i mean i dislike that fate that i was made to where. Translated by Sophie Seita. Wonder Press, Brooklyn, 2015
  • False Friends. Translated by Susan Bernofsky. Ugly Duckling Presse, 2011
  • Aliens: An Island. Translated by Monika Zobel. Belladonna*, 2011
  • Fronteras del lenguaje. Translated by Vladimir García-Morales. La Bella Varsovia, Córdoba 2011
  • My Cadastre. Translated by Nathaniel Otting. Nor By Press, 2009

 

Gedichte, Essays und Übersetzungen in Anthologien 2018 (Auswahl)

  • Barbar Blechs Ursprech, in: Zaitenklänge. Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung. Hg. von Marie Luise Knott, Ulrich Blumenbach, Thomas Brovot, Jürgen Jakob Becker. Berlin: Matthes und Seitz 2018         
  • Etymologischer Gossip im Gedicht, in: Aus Mangel an Beweisen. Deutsche Lyrik 2008- 2018. Hg. von Michael Braun und Hans Thill. Heidelberg: Wunderhorn 2018
  • Muttertask, Mythen, eine Art Tank; Annalog von den Orangen,in: Spitzen. Gedichte. Fanbook, Hall of Fame. Hg. von Steffen Popp. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2018
  • Amor’s frayying – Polylinguale Übersetzung von Oswald von Wolkensteins Do frayg amor, in: Unmögliche Liebe: Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen. Hg. von Tristan Marquardt und Jan Wagner. München: Hanser 2017