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Uljana Wolf

Wolf_Porträt_Alberto-Novelli

Wolf_Porträt_Alberto-Novelli

August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung im Wintersemester 2019/ 20

Vita

Uljana Wolf wurde 1979 in Berlin geboren und studierte Germanistik, Kulturwissenschaft und Anglistik in Berlin und Krakau. Die Lyrikerin, Übersetzerin und Essayistin hat vier Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt meine schönste lengevitch (2013) und Wandernde Errands. Theresa Hak Kyung Chas translinguale Sendungen (2016). Kürzlich erschienene Übersetzungen sind Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki: tumor linguae (gemeinsam mit Michael Zgodzay, 2015) und Eugene Ostashevsky: Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt (gemeinsam mit Monika Rinck, 2017). Uljana Wolf lebt in Berlin und New York, wo sie Seminare zu Poesie und Übersetzung gibt. 2017 erschienen ihre Gedichte in englischer Übersetzung von Sophie Seita als Subsisters: Selected Poems. Wolf ist Mitglied der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und im deutschen P.E.N. Sie hat zwei Töchter.

Veröffentlichungen

Einzeltitel   

Wandernde Errands. Theresa Hak Kyung Chas translinguale Sendungen (2016)
meine schönste lengevitch. Gedichte (2013)
SONNE FROM ORT.Ausstreichungen, mit Christian Hawkey (2012)
BOX OFFICE. Münchner Rede zur Poesie (2009)
falsche freunde. Gedichte (2009)
kochanie ich habe brot gekauft. Gedichte (2005)

Herausgaben

Freily ausgefranst. Translingual Poetics. Anthologie hg. anlässlich des Dichterabends beim poesiefestival Berlin, mit Christian Hawkey (2019)
Else Lasker-Schüler: Ausgewählte Gedichte (2016)
Jahrbuch der Lyrik, mit Christoph Buchwald (2009)
»Poezja na Teraz / Lyrik von Jetzt. Vier polnische Dichter«, in: EDIT, Nr. 47 (2004)

Gedichte, Essays und Übersetzungen in Anthologien (Auswahl)

»Barbar Blechs Ursprech«, in: Zaitenklänge. Geschichten aus der Geschichte der Übersetzung, hg. von Marie Luise Knott, Ulrich Blumenbach, Thomas Brovot und Jürgen Jakob Becker (2018)
»Etymologischer Gossip im Gedicht«, in: Aus Mangel an Beweisen. Deutsche Lyrik 2008- 2018, hg. von Michael Braun und Hans Thill (2018)
»Muttertask, Mythen, eine Art Tank; Annalog von den Orangen«, in: Spitzen. Gedichte. Fanbook, Hall of Fame, hg. von Steffen Popp (2018)
»Amor’s frayying – Polylinguale Übersetzung von Oswald von Wolkensteins Do frayg amor«, in: Unmögliche Liebe: Die Kunst des Minnesangs in neuen Übertragungen, hg. von Tristan Marquardt und Jan Wagner (2017)

ins Englische übersetzte Titel

Subsisters: Selected Poems, übersetzt von Sophie Seita (2018)
i mean i dislike that fate that i was made to where, übersetzt von Sophie Seita (2015)
False Friends, übersetzt von Susan Bernofsky (2011)
Aliens: An Island, übersetzt von Monika Zobel (2011)
Fronteras del lenguaje, übersetzt von Vladimir García-Morales (2011)
My Cadastre, übersetzt von Nathaniel Otting (2009)

Auszeichnungen

Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie, mit Monika Rinck und Eugene Ostashevsky (2019)
Kunstpreis in der Sparte Literatur der Akademie der Künste Berlin (2019)
Arbeitsstipendium Villa Massimo in Rom (2017-18)
Adalbert-von-Chamisso-Preis (2016)
Erlangener Preis für Poesie als Übersetzung (2015)
Wolfgang-Weyrauch Förderpreis (2013)
Arbeitsstipendium des Berliner Senats (2012)
Arbeitsstipendium der Villa Aurora in Los Angeles (2010)
Arbeitsstipendium der Stiftung Brandenburger Tor (2009)
Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds (2009)
Übersetzerpreis des Austrian Cultural Forum New York (2009)
Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds (2008)
RAI / Medienpreis beim Lyrikpreis Meran (2008)
Peter-Huchel-Preis (2006)
Dresdner Lyrikpreis (2006)
Arbeitsstipendium der Villa Decius in Krakau (2006)
Mercator-Berghaus-Stipendium in Kreisau (2004)
Wiener Werkstattpreis (2003)