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Esther Kinsky

August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung im Wintersemester 2017/18

öffentliche Antrittsvorlesung Weiße Räume, lichtes Maß. Unsagbar und ungesagt in der Übersetzung am 1. November 2017 um 19.30 Uhr im Collegium Hungaricum Berlin

öffentliche Abschlusssitzung mit Esther Kinsky und Studierenden am 29. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Literarischen Colloquium Berlin

Vita

Esther Kinsky arbeitet seit 1986 als literarische Übersetzerin aus dem Polnischen, Englischen und Russischen, seit 2007 vorwiegend als Autorin von Prosa und Lyrik. Nach Jahren in London lebt sie derzeit in Berlin. Die letzten eigenen Veröffentlichungen sind der an den Gedichten der Winterreise orientierte Lyrikband am kalten hang. viagg’ invernal (2016), der Roman Am Fluß (2014), Naturschutzgebiet. Gedichte und Fotografien (2013) sowie, gemeinsam mit Martin Chalmers, die zweistimmige Reiseerzählung Karadag Oktober 2013 (2015). Zuletzt übersetzte Esther Kinsky Reise aus Essex von John Clare (2017) und James Leslie Mitchells Szenen aus Schottland (2016). Sowohl für ihre übersetzerische als auch für ihre schriftstellerische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Wiederkehrende Themen ihrer Arbeit sind die Erfassbarkeit der Wahrnehmung durch Sprache und die damit verbundenen Erinnerungsprozesse, vor allem im Kontext von Fremde.  

Eigene Veröffentlichungen (Auswahl)

Am kalten hang. viagg’ invernal. (2016)
Karadag Oktober 2013 (2015)
(2014)
Fremdsprechen. Essay zum Übersetzen (2013)
(2013)

Übersetzungen (Auswahl)

John Clare – Reise aus Essex (2017)
James Leslie Mitchell – Szenen aus Schottland (2016)
Joanna Bator – Sandberg (2012)
Zygmunt Haupt – Vorhut (2007); Der Ring aus Papier (2004)