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Thomas Meinecke

Thomas Meinecke

Thomas Meinecke
Bildquelle: Michaela Melián

Gastprofessor für deutschsprachige Poetik im Sommersemester 2020

Vita

Der Schriftsteller, Musiker und DJ Thomas Meinecke wurde 1955 in Hamburg geboren, lebte ab 1977 in München und zog 1994 in ein oberbayerisches Dorf. Von 1978 bis 1986 war Meinecke Mitherausgeber und Redakteur der Zeitschrift Mode und Verzweiflung, in den Achtzigern schrieb er Kolumnen für DIE ZEIT. Seit 1986 sind zahlreiche Romane und Erzählungen erschienen, zuletzt Selbst (2016). 1998 begann Meineckes Zusammenarbeit mit Move D., mit dem er viele gemeinsame Projekte realisiert hat; die Alben seiner Band F.S.K. erscheinen seit 2008 auf dem Independent-Label Buback. Als DJ hat Thomas Meinecke eine eigene Sendung im Bayerischen Rundfunk (Zündfunk Nachtmix, BR 2) und legt in Clubs wie dem Berghain und dem Robert Johnson auf. Im Berliner HAU hostet er seit 2007 die dialogische Reihe Plattenspieler. Meineckes Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Düsseldorfer Literaturpreis (2003) und dem Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst (2008). Im Wintersemester 2011/12 hielt er die Poetikdozentur an der Goethe-Universität Frankfurt, zuletzt war er Writer in Residence an der University of St. Andrews in Schottland (2018) und hatte die Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt an der Technischen Universität Braunschweig inne (2019). Im Februar 2020 wird Thomas Meinecke der Berliner Literaturpreis verliehen.

Romane

Selbst (2016)
Lookalikes (2011)
Jungfrau (2008)
Musik (2004)
Hellblau (2001)
Tomboy (1998)
The Church of John F. Kennedy (1996)
Holz (1988)

Prosa

Analog (2013)
Meinecke hört (2007)
Feldforschung. Erzählungen (2006)
Mode und Verzweiflung (1998)
Mit der Kirche ums Dorf. Kurzgeschichten (1986)

Theorie

Ich als Text. Frankfurter Poetikvorlesung (2012)

Songtext-Sammlung

Lob der Kybernetik. Songtexte 1980-2007 (2007)

Gesprächsprotokolle

(mit Frank Witzel und Klaus Walter)
Die Bundesrepublik Deutschland (2009)
Plattenspieler (2005)

Hörspiele

On the map (2015)
Lookalikes (2011)
Work (2009)
Translations/Übersetzungen (2007)
Flugbegleiter (2004)
Konvent (2002)
Freud’s Baby (1999)
Tomboy (1998)

Ausstellungen

Reisen – Fotos von unterwegs, Literaturmuseum der Moderne, Marbach (2014)
Jukebox, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Frankfurt am Main (2012)

Auszeichnungen

Berliner Literaturpreis (2020)
Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst (zusammen mit Move D.) (2008)
Tukan-Preis der Landeshauptstadt München (2004)
Literaturpreis der Stadt Düsseldorf (2003)
Literaturpreis Kranich mit dem Stein des Deutschen Literaturfonds Darmstadt (1998)
Rheingau-Literaturpreis (1997)
Förderpreis zum Heimito von Doderer-Literaturpreis (1997)

Lehraufträge und Residencies

Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der Freien Universität Berlin (2020)
Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt, Technische Universität Braunschweig (2019)
Writer in Residence, University of St. Andrews, Schottland (2018)
Poetik-Dozentur TransLit, Universität zu Köln (2018)
Fellow am IFK Wien (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz in Wien) (2016)
Writer in Residence, Queen Mary University of London (2014)
Stipendium der niedersächsischen Literaturbüros (2005)
Poetik-Dozentur Manuskriptum an der Ludwigs-Maximilians-Universität München (2004/05)
Literaturpreis und Poet in Residence der Universität Gesamthochschule Essen (1998/99)
Arbeitsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin (1987)