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Monika Rinck

Monika Rinck

Monika Rinck
Bildquelle: Gene Glover

Gastprofessur für deutschsprachige Poetik im Sommersemester 2021

Vita

Monika Rinck wurde im Jahr 1969 in Zweibrücken in Rheinland-Pfalz geboren. Inzwischen lebt sie in Berlin Moabit und seit Jüngstem auch in Wien. Sie studierte Religionswissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik und Germanistik an der Ruhr Universität Bochum, an der Freien Universität Berlin und an der Yale-University in New Haven.

Seit 1998 erscheinen diverse Veröffentlichungen in vielen Verlagen, wie zum Beispiel »NEUES VON DER PHASENFRONT« im bbooks Verlag im Jahr 1998, oder »BEGRIFFSSTUDIO 1996-2001« in der edition sutstein. Im Frühjahr 2012 erschien der Lyrikband »HONIGPROTOKOLLE« bei kookbooks, für den sie den Huchel-Preis erhielt. Im Frühjahr 2015 folgte: »RISIKO & IDIOTIE«, Streitschriften, kookbooks. Im Jahr 2019: »ALLE TÜREN«, Gedichte, im selben Verlag. Außerdem das Lesebuch »CHAMPAGNER FÜR DIE PFERDE« im S. Fischer Verlag, sowie die Poetikvorlesungen »WIRKSAME FIKTIONEN« im Wallstein Verlag und »HEIDA HEIDA HO« – in der Reihe Zwiesprachen im Wunderhorn Verlag.

Von 1999 bis 2017 arbeitete sie als Online-Assistentin beim rbb-Inforadio. Im Jahr 2015 hielt sie die Münsterschen Poetikvorlesungen, 2019 die Lichtenberg-Poetikvorlesung in Göttingen, 2020 die Frankfurter Poetikvorlesungen.
Im Jahr 2016/17 war sie als Kuratorin des internationalen Festivals POETICA III Fellow im Kolleg Morphomata der Universität Köln, im Sommer 2017 konzipierte und kuratierte sie das literarische Beiprogramm im Rahmen der Skulptur Projekte Münster 2017 KUR UND KÜR, von 2018 bis 2019 war sie Ko-Kuratorin des Festivals FOKUS LYRIK in Frankfurt am Main, im Auftrag des Kulturamtes Frankfurt.

2015 erhielt Monika Rinck den Kleist-Preis, 2017 den Ernst-Jandl-Preis, 2019 den Roswitha-Preis. Sie ist Mitglied im P.E.N.-Club, der Lyrikknappschaft Schöneberg, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Sie übersetzt, kooperiert mit Musiker*innen und Komponist*innen und lehrt seit Oktober 2020 als Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

Veröffentlichungen

HEIDA HEIDA HE, Sadismus von irgend etwas Modernem und ich und Lärm! Fernando Pessoas sensationistischer Ingenieur Álvaro de Campos (2019)

WIRKSAME FIKTIONEN. Poetikvorlesungen (2019)

CHAMPAGNER FÜR DIE PFERDE. Lesebuch (2019)

ALLE TÜREN (2019)

KRITIK DER MOTORKRAFT. Auto-Moto-Fiktion in 13 Episoden (2017)

DIE VERLORENE WELT / THE LOST WORLD (2017)

RISIKO UND IDIOTIE. Streitschriften (2015)

LIEDER FÜR DIE LETZTE RUNDE. Ein Hörbuch, gemeinsam mit Franz Tröger und Christian Filips (2015)

WIR. Essay (2015)

Monika Rinck (= Poesiealbum 314), Lyrikauswahl von Klaus Siblewski, Grafik von Stefan Rinck (2014)

I AM THE ZOO / Candy – Geschichten vom inneren Biest, gemeinsam mit Nele Brönner (2014)

HASENHASS. Eine Fibel in 47 Bildern (2013)

HONIGPROTOKOLLE. Sieben Skizzen zu Gedichten, welche sehr gut sind (2012)

HELM AUS PHLOX. Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs, gemeinsam mit Ann Cotten, Daniel Falb, Hendrik Jackson und Steffen Popp (2011)

ICH BIN DER WIND. Geschwinde Lieder für Kinder, gemeinsam mit Andreas Töpfer, Wilhelm Taubert und Katia Tchemberdji (2011)

HELLE VERWIRRUNG / Rincks Ding- und Tierleben. Gedichte (2009)

ELF KLEINE DRESSUREN, gemeinsam mit Max Marek (2009)

pass auf, pony! ein Hörbuch (2008)

zum fernbleiben der umarmung. Gedichte (2007)

AH, DAS LOVE-DING. Essays (2006)

fumbling with matches = Herumfingern an Gleichgesinnten (2005)

VERZÜCKTE DISTANZEN. Gedichte (2004)

BEGRIFFSSTUDIO (1996-2001)

NEUES VON DER PHASENFRONT. Gegenstand: unproduktive Phasen, ein Theorie-Comic (1998)

Übersetzungen

István Kemény: ICH ÜBERGEBE DAS ZEITALTER. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász (2019)

Eugene Ostashevsky: Der Pirat, der von Pi den Wert nicht kennt. Gedichte, aus dem amerikanischen Englisch, gemeinsam mit Uljana Wolf (2017)

Márió Z. Nemes: PUSCHKINS BRÜSTE. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász und Matthias Kniep (2016)

Magnus William-Olsson: Homullus absconditus, Gedichte. [HYPNO-HOMULLUS] Unter Hypnose aus dem Schwedischen ins Deutsche übersetzt und herausgegeben von Monika Rinck (2016)

István Kemény: ein guter traum mit tieren. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász (2015)

Kinga Tóth: ALLMASCHINE. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász (2014)

András Gerevich: TEIRESIAS' GESTÄNDNISSE. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász und Timea Tankó (2013)

Tomaž Šalamun: RUDERT! RUDERT! Gedichte, aus dem Slowenischen, gemeinsam mit Gregor Podlogar (2012)

PARA-Riding. Laura (Riding) Jackson, Christian Filips und Monika Rinck (Gedichte, Essays, Übersetzungen) (2011)

István László G.: Sandfuge. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász (2009)

Bálint Harcos: Naive Pflanze. Erzählung, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász (2008)

István Kemény: Nützliche Ruinen. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász, Gerhard Falkner und Steffen Popp (2007)

János Térey: KaltWasserKult. Gedichte, aus dem Ungarischen, gemeinsam mit Orsolya Kalász und Gerhard Falkner (2007)