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Griechische Philologie

Gegenstand des Studiums

Der BA Griechische Philologie (Kernfach) führt intensiv umfassend in die griechische Sprache und in die griechische Literatur ein, mit der die europäische Literatur ihren Anfang nahm. Daneben vermittelt der Studiengang Grundkenntnisse in griechischer Geschichte, Geistesgeschichte und Kultur sowie wichtige Methoden des Fachs und des wissenschaftlichen Umgangs mit Sprache und Literatur überhaupt.

Zugangsvoraussetzungen

Das Studium setzt Griechischkenntnisse auf dem Niveau des Graecums voraus, die auch noch an der Freien Universität Berlin in einem zweisemestrigen Propädeutikum vor Studienbeginn erworben werden können.

Aufbau des Studiums

Das Studium beginnt, aufbauend auf den eben genannten Sprachkenntnissen, mit deren gründlichen und systematischer Schulung und Vertiefung (je ein intensives Semester für die Sprachen und Dialekte der Prosa und Dichtung). Gleichzeitig machen die Studierenden erste Bekanntschaft mit vielen wichtigen Autoren und Gattungen der ältesten europäischen Literatur und erlernen systematisch Methoden des Umgangs mit Sprache und Texten (nicht nur aus dem Bereich der Belletristik). Im zweiten und dritten Studienjahr werden diese Grundkenntnisse vertieft und erweitert sowie durch Einblicke in die Arbeitsweise von Nachbardisziplinen (wie Alte Geschichte, Archäologie, Philosophie oder Religionswissenschaft) ergänzt. Das Studienprogramm, das im ersten Jahr (Sprachschulung) noch straff organisiert ist, lässt im zweiten, vor allem aber im dritten Studienjahr zunehmend Freiräume für die Ausbildung eigener Interessenschwerpunkte, wobei an spannenden (und, wie die zahlreichen wissenschaftlichen Projekte des Instituts zeigen, auch für weitere Forschung lohnenden) Themen auf den Gebieten der europäischen Geschichte, Geistesgeschichte oder Kulturgeschichte kein Mangel besteht (Sprache, Literatur, Gesellschaft, Politik, Rezeptionsgeschichte, Mythos, Drama, Philosophie, Wissenschaften, Kunst, Religion ...).

Als 60-LP-Modulangebot konzentriert sich der Studiengang auf die frühe (archaische und klassische) griechische Literatur; als 30-LP-Modulangebot (Griechische Literatur in Übersetzung) bietet er einen rein inhaltlichen Überblick auf der Basis von Übersetzungen, die allerdings aus prinzipiellen Gründen immer nur Annäherungen an das griechische Original bieten können. 

Musterstudienpläne

Griechisch als 90 LP-Kernfach

Grundlagenphase (1. und 2. Semester)

Modul 1
(9 LP)
Griechische Sprache und Methoden I
Übung A: Griechischer Grammatik- und Übersetzungskurs (Prosa) (4 SWS)
Übung B: Griechischer Methodenkurs (2 SWS)
Modul 2
(6 LP)
Griechische Literatur I: Einführung in die altgriechische Prosa
Übung A: Einführung in die altgriechische Prosa (2 SWS)
Übung B: Letküre altgriechischer Prosa (2 SWS)
Modul 3
(6 LP)
Griechische Literatur II: Einführung in die altgriechische Poesie
Übung A: Einführung in die altgriechische Dichtung (2 SWS)
Übung B: Lektüre altgriechischer poetischer Texte (2 SWS)
Modul 4
(9 LP)
Griechische Sprache und Methoden II
Übung A: Übersetzungs- und Grammatikkurs Poesie (2 SWS)
Übung B: Übersetzung und Methoden Poesie (2 SWS)

Aufbauphase (3. und 4. Semester)

Modul 5
(8 LP)
Griechische Literatur III: Prosa
Übung zur Prosa (2 SWS)
Seminar zur Prosa (2 SWS)
Modul 6
(6 LP)
Die Antike in Byzanz
Vorlesung A (2 SWS)
Vorlesung B (2 SWS)
Modul 7
(8 LP)
Griechische Literatur IV: Poesie
Übung zur Poesie (2 SWS)
Seminar zur Poesie (2 SWS)
Modul 8
(8 LP)
Griechische Literatur V (Schwerpunkt I)
Seminar (2 SWS)
Lektürekurs (2 SWS)

Vertiefungsphase (5. und 6. Semester)

Modul 9
(10 LP)
Griechische Sprache und Stil
Übung I: Deutsch-Griechisch I (2 SWS)
Übung II: Deutsch-Griechisch II (2 SWS)
Modul 10
(10 LP)
Griechische Literatur VI (Schwerpunkt II)
Seminar (2 SWS)
Lektürekurs (2 SWS)
(10 LP) Bacherlorarbeit

Tabelle: Griechische Philologie (Kernfach) 

Griechisch als 60 LP-Modulangebot

Grundlagenphase (1. und 2. Semester)

Modul 1
(9 LP)
Griechische Sprache und Methoden I
Übung A: Griechischer Grammatik- und Übersetzungskurs (Prosa) (4 SWS)
Übung A: Griechischer Methodenkurs (2 SWS)
Modul 2
(6 LP)
Griechische Literatur I: Einführung in die altgriechische Prosa
Übung A: Einführung in die altgriechische Prosa (2 SWS)
Übung B: Lektüre altgriechischer Prosatexte (2 SWS)
MAP: Klausur (90 Min.)
Modul 3
(9 LP)
Griechische Sprache und Methoden II
Übung A: Übersetzungs- und Grammatikkurs Poesie (2SWS)
Übung B: Übersetzung und Methoden Poesie (2 SWS)
Modul 4
(6 LP)
Griechische Literatur II: Einführung in die altgriechische Poesie
Übung A: Einführung in die altgriechische Dichtung (2SWS)
Übung B: Lektüre altgriechischer poetischer Téxte (2 SWS)

Aufbauphase (3. und 4. Semester)

Modul 5
(8 LP)
Griechische Literatur III: Prosa
Übung zur Prosa (2 SWS)
Seminar zur Prosa (2SWS)
Modul 6
(8 LP)
Griechische Literatur IV: Poesie
Übung zur Poesie (2 SWS)
Seminar zur Poesie (2SWS)
Modul 7
(6 LP)

Die Antike in Byzanz

Vorlesung A (2 SWS)

Vorlesung B (2 SWS)

Vertiefungsphase (5. und 6. Semester)

Modul 8
(8 LP)

Griechische Literatur V: Schwerpunkt
Seminar (2 SWS) 

Lektürekurs (2 SWS)

Tabelle: Griechische Philologie (60 LP) 

Griechische Literatur in Übersetzung (30 LP-Modulangebot)

Grundlagenphase (1. und 2. Semester)

Modul I
(6 LP)
Griechische Literatur in Übersetzung I (Einführung)
Übung A: Einführung in die altgriechische Prosa (2 SWS)
Übung A: Einführung in die altgriechische Dichtung (2 SWS)
Modul II
(8 LP)
Griechische Literatur in Übersetzung II
Vorlesung (2 SWS)
Übung (2 SWS)

Aufbauphase (3. und 4. Semester)

Modul III
(8 LP)
Griechische Literatur  in Übersetzung III
Vorlesung (2 SWS)
Übung (2 SWS)

Vertiefungsphase (5. und 6. Semester)

Modul IV
(8 LP)
Griechische Literatur in Übersetzung IV
Vorlesung A (2 SWS)
Vorlesung B (2 SWS)

Tabelle: Griechische Literatur in Übersetzung

Amtliche Studien- und Prüfungsordnung

Die offizielle Studien- und Prüfungsordnung für den BA Griechische Philologie (Kernfach, 60- und 30-LP-Modulangebot) als PDF-Datei.

Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen zu den Studienangeboten Griechische Philologie wenden Sie sich bitte an den Studienberater Prof. Dr. Norbert Blößner.