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Prof. Dr. Norbert Blößner (apl. Professor) (*1959)

NB

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Gräzistik

Professor/in

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 31-324
14195 Berlin
Telefon
838 52212 bzw. 033203 79374
Fax
(030) 838-527 67

Sprechstunde

Anmeldung:

Falls der Unterricht im Winter 2021/22 erneut online erfolgen muss, schaffen Sie bitte frühzeitig die technischen Voraussetzungen dafür. Solche sind: (a) Sie verfügen über eine Webcam. (b) Sie benutzen ein brauchbares Mikrophon, am besten ein Ansteckmikrophon (ca. 15 Euro); eingebaute Mikrophone genügen oft nicht den Anforderungen an Klarheit und Verständlichkeit. (c) Sie verfügen über eine stabile Netzverbindung; LAN (Kabelverbindung ist hochwertiger und stabiler als WLAN (Funk).

Die Zugangsdaten erhalten Sie über unser Blackboard. Ins Blackboard gelangen Sie durch Kursbuchung im Campus Management oder, indem Sie mir eine Mail schreiben und Ihren Blackboard-Login-Namen verraten. (Ein Blackboard-Konto müssen Sie zuvor angelegt haben, was Ihnen mit FU-Account problemlos gelingt.) Im Blackboard finden Sie weitere wichtige Angaben zum Kurs und zu notwendigen Vorbereitungen (Beschaffung von Texten, vorbereitende Lektüre). Diese Hinweise frühzeitig gelesen und befolgt zu haben entscheidet mit über den Semestererfolg.

Gäste nehme ich in fast allen Kursen nach Kapazität und Möglichkeit auf. Bei Interesse schreiben Sie mir bitte vorab eine Mail. Dasselbe gilt für Fragen und Anliegen aller Art. Sprechstunden erteile ich vor Semesterstart nach Bedarf, vorerst noch online. Während der Vorlesungszeit gelten feste Zeiten (siehe unten).

Ort:    Online-System (Webex) oder Telefon; vielleicht auch in Präsenz (das kann momentan noch niemand wissen).

  • In Präsenz: Institut für Griechische und Lateinische Philologie, Dienstzimmer: JK 31- 3 24
  • Telefon: 030-838-52212 (nach voriger Absprache per Mail)
  • Webex: Sie erhalten von mir einen Link.

Sprechstunde während der Vorlesungszeit (Winter 2021/22):    Jeden Freitag, 12-13 Uhr. Bitte Anmeldung per Mail!

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TIPPS FÜR IHR STUDIUM

  • Bereits lange vor Semesterstart sollten Sie gründlich das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis (KVV) studiert haben. Dort finden Sie Empfehlungen, die auch auch umzusetzen sind (Besorgung von Texten, vorbereitende Lektüre, Auffrischung oder Erarbeitung notwendiger sprachlicher Vorkenntnisse). Rund drei Wochen vor Beginn der Vorlesungszeit finden Sie dann weitere, konkretere Informationen im Blackboard, darunter meist auch Aufgaben und Texte für die erste Sitzung. Rechtzeitige und gründliche Vorbereitung ist mitentscheidend für Ihren Studienerfolg!
  • Im BA Griechisch genügt im ersten Studienjahr die verlässliche Teilnahme an allen Pflichtmodulen; deren Vorbereitungs- und Prüfungspensen sind intensiv genug und füllen Ihre Arbeitszeit aus. Ab dem zweiten Studienjahr reduziert sich das Pflichtprogramm, und Sie dürfen (und sollten) zunehmend Ihren persönlichen Interessen nachgehen. (So findet man auch gute und lohnende Themen für spätere Abschlussarbeiten.) Gerade freiwillig gewählte und ohne Prüfungsdruck besuchte Lehrveranstaltungen haben sich schon oft als besonders lohnend herausgestellt. Testen Sie am besten in den ersten zwei bis drei Wochen des Semesters mehrere Lehrveranstaltungen bei verschiedenen Dozenten und wählen Sie danach jene, bei denen dauerhaft zu bleiben sich für Sie 'lohnt' (das hängt ab vom Thema, von der Art seiner Behandlung, vom Dozenten und von der konkreten Teilnehmergruppe und deren Vorkenntnissen und Interessen).
  • Wenn Sie ein Pflichtmodul oder eine Pflichtveranstaltung belegen möchten, die Ihnen im Campus Management nicht angezeigt wird, fragen Sie nach! Das CM bildet keineswegs alle Studienoptionen ab, sondern bietet lediglich eine Auswahl. Fragen Sie entweder Ihren Studienberater oder wenden Sie sich an die Verantwortlichen für unser Lehrprogramm (Martin Bisse für Griechisch; Fabian Zuppke für Latein); die beiden können die LV unter Umständen im CM erscheinen lassen.
  • Für Prüfungspensen gilt die Faustregel, dass sie je früher, desto sinnvoller erarbeitet werden; sich das Pensum erst kurz vor der Prüfung zu erarbeiten ist die denkbar unvernünftigste Option. Ich gebe Ihnen folgende Faustregel an die Hand: Was bereits bis (SOMMER:) Ende April bzw. (WINTER:) Ende Oktober erledigt ist, lohnt sich vierfach. Was bis (SOMMER:) Ende Mai bzw. (WINTER:) Ende November erledigt ist, zahlt sich doppelt aus. Was bis (SOMMER:) Ende Juni bzw. (WINTER:) Ende Dezember erledigt ist, zählt einfach. - Was erst im Vormonat vor der Prüfung erledigt wird, zählt bestenfalls noch halb - denn es hat keine Zeit mehr, sich einzuwurzeln, Routine zu werden und so noch Früchte zu tragen. Außerdem haben Sie davon das ganze Semester über noch nicht profitiert (und deshalb für alle Ihre Aufgaben mehr Zeit benötigt, als sonst erforderlich gewesen wäre.) − Mit anderen Worten: Ebenso wie materielles Kapital unterliegt auch das geistige Kapital einem Zinseszinseffekt: Jeder erzielte Fortschritt lässt Sie schneller und effizienter voranschreiten, jede (aus Trägheit nicht sofort bereinigte) Kenntnislücke hält Sie auf und bindet Ihre (kostbare) Zeit und Konzentration!

Vita

Norbert Blößner, Jahrgang 1959, verheiratet, zwei Kinder.

  • 1978 Abitur am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen (1,0).
  • 1978-79 Wehrdienst (Heeresmusikkorps).
  • 1979-85 Studium der Fächer Griechisch, Latein, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg.
  • 1985 Erstes Staatsexamen in Regensburg (Landesbester in Bayern).
  • 1985-87 Referendariat in München und Rosenheim.
  • 1987 Zweites Staatsexamen in München (Landesbester in Bayern).
  • 1987-90 Promotion ("Die singulären Iterata der Ilias. Bücher 16-20") in Regensburg bei Ernst Heitsch.
  • 1991-96 Habilitation ("Platon, Politeia 543a1-555b2: Übersetzung, Kommentar, Appendizes") in Regensburg (1996). Mehrere internationale Forschungsaufenthalte.
  • 1988-1998 Unterricht an der Universität Regensburg (dort PD 1996-2005).
  • Seit 1998 Unterricht an der Freien Universität Berlin (Oberassistent 1998, StR i.H. seit 2002, PD seit 2005, apl. Prof. seit 2009).

Stipendien und Auszeichnungen:

  • Studienstiftung des deutschen Volkes (Stipendium 1979-1985)
  • Studienstiftung des deutschen Volkes (Promotionsstipendium 1987-1990)
  • Ostbayerischer Kulturpreis (1991)
  • Studienstiftung des deutschen Volkes (Forschungskolloquium, 1991)
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (Habilitandenstipendium, 1992-1994)
  • Jahrespreis für die beste Habilitation an der Universität Regensburg (1997)
  • Projektleitung am Exzellencluster Topoi I; Projekt C-I-3 (2009-2010)

Auswärtige Tätigkeiten

Unterricht seit 1988 an den Universitäten Regensburg, Innsbruck und FU Berlin. Vorlesungen, Seminare und Übungen zu Autoren wie Homer, Hesiod, frühgriechischen Lyrikern und Vorsokratikern, Sophokles, Euripides, Herodot, Thukydides, Hippokrates, Lysias, Isokrates, Aristophanes, Platon, Aristoteles, Menander, Lukrez, Cicero, Livius, Vergil und Seneca und zu Themen wie dem frühgriechischen Epos, der frühgriechischen Lyrik, der frühen, klassischen und hellenistischen Philosophie, zu historiographischen und fachwissenschaftlichen Texten aus den Bereichen Medizin und Mathematik, attischen Rednern, zur Entstehung und zum politischen System der Demokratie in Athen, zu Fragen der Übersetzungstheorie, Hermeneutik und philologischen Methode sowie zu EDV-Anwendungen auf dem Gebiet der Gräzistik und der Klassischen Philologie.

Das aktuelle Lehrangebot samt Erläuterungen finden Sie im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis (KVV) der Freien Universität Berlin.Gehen Sie dort zum aktuellen oder gewünschten Semester und geben Sie danach den Suchbegriff "Blößner" ein.

Arbeitsschwerpunkte

  • Frühgriechische Epik
  • Frühe und Klassische Philosophie (v.a. Platons Dialoge )
  • Hellenistische Philosophie
  • Philosophie in Rom

Aktuelle Forschungsvorhaben

  • Kommentar zu Platon, 'Politeia' (Bücher 8-10).
  • Studien zur frühgriechischen Epik
  • Die singulären Iterata der Ilias. Bücher 16-20. Stuttgart (Teubner) 1991 [Beiträge zur Altertumskunde Bd.13]. - Link zur Online-Version (nur aus dem FU-Netz)
  • Dialogform und Argument. Studien zu Platons 'Politeia'. Stuttgart (Steiner) 1997 [Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz, Geistes- und Sozialwissenschaftliche Klasse, 1997 Nr.1]. ( Inhalt )
  • Musenrede und 'geometrische Zahl'. Ein Beispiel platonischer Dialoggestaltung ('Politeia' VIII, 545c8-547a7). Stuttgart (Steiner) 1999 [Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz, Geistes- und Sozialwissenschaftliche Klasse, 1999 Nr.7]. ( Inhalt )
  • Cicero gegen die Philosophie. Eine Analyse von De re publica 1, 1-3. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2001 [Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Philologisch-Historische Klasse, 2001 Nr.3]. ( Inhalt )
  • "The Encomium of a Noble Man". Anmerkungen zu Eric Voegelins 'Politeia'-Interpretation. München 2001; 2. Aufl. München 2002 [Occasional Papers des Eric-Voegelin-Archivs am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München, Bd. XXI]. (Inhalt)
  • Zu Platon, 'Politeia' 352d-357d, Hermes 119, 1991, 61-73.
  • Die singulären Iterata der Ilias. Eine Richtigstellung, Mnemosyne 47, 1994, 672-676.
  • Kontextbezogenheit und argumentative Funktion. Methodische Anmerkungen zur Platondeutung, Hermes 126, 1998, 189-201.
  • Artikel 'Stoicheion', in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, hg. v. J. Ritter und K. Gründer, Bd.10, Basel 1998, 197-200.
  • Artikel 'Thymos', in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, hg. v. J. Ritter und K. Gründer, Bd.10, Basel 1998, 1187-1192.
  • Dialogautor und Dialogfigur. Überlegungen zum Status sokratischer Aussagen in der 'Politeia', in: The 'Republic' and the 'Laws' of Plato. Proceedings of the First Symposium Platonicum Pragense (1997), ed. by A. Havlícek and F. Karfík, Prag 1998, 8-26.
  • Wiederabdruck (mit zusätzlicher Einführung) in: Festschrift 50 Jahre Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen (1948-1998), Regensburg 1998, 265-279.
  • Übersetzung: Platónova 'Ústava'a 'Zákony'.Sborník príspêvkuº z platónského symposia konaného v Praze ve dnech 4.-5. dubna 1997, usporádal A. Havlícek, Praha 1999, 8-24.
  • Zu Plinius, ep.7, 20, Hermes 129, 2001, 137-139.
  • Sokrates und sein Glück, oder: Weshalb hat Platon den 'Phaidon' geschrieben?, Proceedings of the Second Symposium Platonicum Pragense (1999), ed. by A. Havlícek and F. Karfík, Prag 2001, 96-139.
  • Deianeiras Entscheidung. Zur poetischen Funktion von Sophokles, 'Trachinierinnen' 582-597, Philologus 146, 2002, 217-251.
  • Emotionen als Wegbereiter der Vernunft? Zur Funktion 'tragischer' Partien bei Lukrez, in: ENKYKLION KEPION (Rundgärtchen). Zur Poesie, Historie und Fachliteratur der Antike, hg. v. M. Janka, München/Leipzig 2004, 111-135.
  • Platons 'Politeia' lesen, Information Philosophie, Heft 4/2004, 44-57.
  • Hesiod und die Könige. Zu 'Theogonie' 79-103, Mnemosyne 58, 2005, 23-45.
  • Heiße Bachelor, heiße Master gar ... Die neuen modularisierten Lehramtsstudiengänge Latein und Griechisch an der Freien Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin, Pegasus 1/2005, 1-27 (mit R. Baumgarten, S. Kipf, F. Mundt, U. Schmitzer).
  • Platon gegen die Moderne. Diskussionsbeitrag zu: Arbogast Schmitt, Die Moderne und Platon, Stuttgart/Weimar 2003, Gymnasium 112, 2005, 469-473.
  • Relative Chronologie im frühgriechischen Epos. Eine empirische Methode und erste Ergebnisse, in: Geschichte und Fiktion in der homerischen Odyssee, München 2006, 19-46 [Zetemata 125].
  • Der Thymos als Urheber der Zuneigung. Ein singulärer Beleg (Arist.Pol.VII 7) und seine Erklärung, Grazer Beiträge 25, 2006, 115-152.
  • Artikel 'Schrift(kritik)', in: Chr. Schäfer (Hg.), Platon-Lexikon. Begriffswörterbuch zu Platon und der platonischen Tradition, Darmstadt 2007, 248-253.
  • The City-Soul-Analogy, in: G. R. F. Ferrari (Hg.), The Cambridge Companion to Plato's Republic, Cambridge u.a. 2007, 345-385.
  • Platons missverstandene Ethik. Das neue Bild von Platons 'Staat' in der Forschung seit 1988, Gymnasium 114, 2007, 251-269.
  • Methodische Anmerkungen zu Raoul Schrott, Gymnasium 117, 2010, 371-377.
  • The Unity of Plato’s Meno. Reconstructing the Author’s Thoughts, Philologus 155, 2011, 39-68.
  • Argument und Dialogform in Platons ‚Menon‘, in: Manfred Erler/Jan Erik Heßler (Hgg.), Argument und literarische Form in antiker Philosophie, Berlin/Boston 2013, 33-57.
  • Platons Demokratiekapitel (Pl.Rep.555b4-562a3) und das sokratische Argument,

    in: ΧΑΡΑΚΤΗΡ ΑΡΗΤΑΣ: Festschrift Bernd Seidensticker, Hyperboreus 20, 2014, 199-224.

  • The State of the Homeric Question, in: Maiores philologiae pontes. Festschrift für Michael Meier-Brügger zum 70. Geburtstag, hrsg. von Matthias Fritz, Tomoki Kitazumi u. Marina Veksina. Ann Arbor: Beech Stave, 2020, 13-49.

Zeitungsartikel

  • Den Menschen so nah. Warum die griechischen Götter bis heute präsent sind (Tagesspiegel Nr.18579 vom 27.August 2004, S.25)

Video

Nachruf

  • Ernst Heitsch, Gnomon 92, 2020, 570–576 (mit Peter Roth). 

Rezensionen

  • K. Usener, Beobachtungen zum Verhältnis der Odyssee zur Ilias, Tübingen 1990, Gnomon 64, 1992, 385-390.
  • J.H. Lesher, Xenophanes of Colophon, Toronto (u.a.) 1992, Gnomon 67, 1995, 657-662.
  • U. Zimbrich, Bibliographie zu Platons Staat, Frankfurt a.M. 1994, Gymnasium 103, 1996, 69-72.
  • D. Lateiner, Sardonic Smile. Nonverbal Behavior in Homeric Epic, Ann Arbor 1995, Gymnasium 105, 1998, 330-333.
  • B. Wilke, Vergangenheit als Norm in der platonischen Staatsphilosophie, Stuttgart 1997, Gnomon 72, 2000, 5-8.
  • K. Sier, Die Rede der Diotima. Untersuchungen zum platonischen Symposion, Stuttgart/Leipzig 1997, Gnomon 75, 2003, 97-101.
  • Chris Emlyn-Jones, Republic 1-2.368c4, with Introduction, Translation and Commentary, Oxford 2007, Gnomon 85, 2013, 19-25.

Schlagwörter

  • Blößner, Blössner, Bloessner, Epik, Iterata, Homer, Hesiod, Platon, Platons Staat, Aristoteles, Demokratie/attische, Hellenistische Philosophie, Epikur, Lukrez