Tutorien

Tutorien werden von Studierenden höherer Semester geleitet.

Tutorien sind Lehrveranstaltungen, die begleitend zu einem bestimmten Seminar oder einer Übung angeboten werden und von Student*innen höherer Fachsemester im Austausch mit den Dozent*innen durchgeführt werden. Meist werden Tutorien zu den Grundlagenseminaren angeboten, da diese meist eine große Vielzahl an theoretischen Basistexten zu einem umfassenden historischen Korpus beinhalten.

Ziel eines Tutoriums ist die vertiefende Auseinandersetzung mit den Inhalten des Seminars oder der Übung, da mehr Zeit für eine ausführlichere Lektüre und Diskussion gegeben ist.

Tutorien werden darüber hinaus auch für methodische und praktische Hilfestellungen angeboten. So gibt es beispielsweise auch Tutorien, die bei der Herangehensweise an Hausarbeiten helfen (Themenfindung, Fragestellung, Gliederung, Recherche, Literaturangaben, Zitierweise etc.) oder Tipps für den Aufbau und die Umsetzung von Vorträgen und Präsentationen geben.

Tutorien Theaterwissenschaft

Tutorien Filmwissenschaft

Colloquien

In Colloquien findet ein Austausch über den Fortschritt größerer wissenschaftlicher Arbeiten statt.

Colloquien sind Veranstaltungen, in denen sich Studierende, Promovierende oder Wissenschaftler regelmäßig treffen, um sich über den Fortschritt des Studienabschlusses (Anfertigung von Bachelor- und Masterarbeiten), des Promotionsvorhabens oder anderer Forschungsprojekte auszutauschen und diese zu diskutieren. Dabei unterstützen sich alle Teilnehmenden gegenseitig, indem sie Texte ihrer Kommilliton*innen lesen, Fragen stellen und ihre Perspektiven einbringen. Forschungsergebnisse werden in Kurzpräsentationen dargestellt und gemeinsam im Plenum besprochen.

Diese Vorgehensweise motiviert bei der Arbeitsorganisation im Rahmen größerer wissenschaftlicher Arbeiten und schafft gerade im individuellen und auch oft einsamen Forschungsalltag die Möglichkeit, von einem professionellen und auch sozialem Netzwerk zu profitieren. 

Colloquien Theater- und Tanzwissenschaft

Colloquien Filmwissenschaft