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Prof. Dr. Andrea Seier

Seier

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Filmwissenschaft

Gastprofessur Filmwissenschaft

Sprechstunde

Mittwochs 14-15 Uhr, Raum 162. Um Anmeldung per Email wird gebeten.

Vita

seit 2021 Gastprofessur an der Freien Universität Berlin, Institut für Theaterwissenschaft, Seminar für Filmwissenschaft

2020 Gastprofessur an der Freien Universität Berlin, Institut für Theaterwissenschaft, Seminar für Filmwissenschaft

seit 2017 Professur für Kulturgeschichte audiovisueller Medien am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät 

2015-2017 Vertretung der W3-Professur Medienwissenschaft an der Universität Konstanz

2005 Promotion an der Ruhr Universität Bochum: "Remediatisierung. Die performative Konstitution von Gender und Medien"

2014-2015 Universitätsassistentin (Laufbahnstelle, tenure track) am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien

2013 Habilitation: "Mikropolitik der Medien. Venia docendi für Film- und Medienwissenschaft"

2013 Vertretungsprofessur für Medienöffentlichkeit und Medienakteure unter der besonderen Berücksichtigung von Gender am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum

2010-2014 Universitätsassistentin (Post-Doc) am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien 

2009 Vertretungsprofessur für Filmtheorie und Filmästhetik an der Ruhr-Universität Bochum, Institut für Medienwissenschaft

2007-2009 Gastprofessur für Medientheorie und Mediengeschichte am Institut für Theater-, Film- und  Medienwissenschaft der Universität Wien

2005 Promotion: "Remediatisierung. Die performative Konstitution von Gender und Medien"

2001-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ruhr-Universität Bochum, Institut für Medienwissenschaft

1996-2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Forschungsprojekt

„Die Ordnung der Geschlechterverhältnisse. Archäologie und Genealogie der Geschlechterverhältnisse im Diskurs über die ‚Kulturkrise‘ am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ an der Universität Paderborn, Fachbereich Soziologie (Leitung: Prof. Dr. Hannelore Bublitz)

1990-1996 Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Sozialpsychologie, Germanistik, Ruhr-Universität Bochum

Lehrveranstaltungen am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin


Wintersemester 2023/24

- Seminar „Filmanalyse A“

- Seminar „Fernsehen als kulturelle Form“

- Vertiefungsseminar „Was uns bindet: Heimsuchung und Rückkehr in Literatur und Film“

- Vertiefungsseminar „Nebulosa: Figuren des Medial-Sozialen“

- Colloquium für Promovend*innen (gemeinsam mit Sabine Nessel)

 

Sommersemester 2023

- Vorlesung „Sichtbares, Sagbares, Hörbares: Schlüsselkonzepte der Medienkulturwissenschaft“

- Seminar „Fernsehtheorie zur Einführung“

- Vertiefungsseminar „Sichtbares, Sagbares, Hörbares: Schlüsselkonzepte der Medienkulturwissenschaft II“

- Colloquium für Master-Studierende

- Colloquium für Promovend*innen (gemeinsam mit Sabine Nessel)

 

Wintersemester 2022/23

- Vorlesung „Schlüsselkonzepte der Medienkulturwissenschaft 2“

- Seminar „Theorien, Szenen und Narrative sozialer Differenz: Film, Fernsehen, soziale Medien“

- Seminar „Vertiefendes Seminar zur Vorlesung Schlüsselkonzepte der Medienkulturwissenschaft Teil 2“

- Vertiefungsseminar „First Person Singular/Plural: Mikropolitik der Betroffenheit in Film und Medien“

- Colloquium für Promovend*innen (gemeinsam mit Sabine Nessel)

      

Sommersemester 2022

- Vorlesung „Schlüsselkonzepte der Medienkulturwissenschaft“

- Seminar „Theorien und Medien des Alltäglichen“

- Seminar „Milieufilm“

- Vertiefungsseminar „Mikropolitik der Medien“

- Colloquium für Promovend*innen (gemeinsam mit Sabine Nessel)

(auch unter "FU Berlin eVV": https://www.fu-berlin.de/vv/de/search?utf8=%E2%9C%93&query=Seier&sm=727423)

 

Auswärtige Tätigkeiten

Lehrveranstaltungen und Gastprofessuren an den Universitäten Wien, Konstanz, Bochum, Potsdam

* Mikropolitik der Medien

* Mediale Technologien des Selbst

* Remediation

* Mediale Repräsentationen / Produktionen von Klasse

* Theorien der Schwäche: Verletzbarkeit, Passivität, Betroffenheit

* Gender & Medien

Mikropolitik der Medien. Berlin: Kadmos Verlag 2019.

Remediatisierung. Die performative Konstitution von Gender und Medien. Münster: Lit Verlag 2007.

Der Gesellschaftskörper. Zur Neuordnung von Kultur und Geschlecht um 1900. Frankfurt/M./New York: Campus Verlag 2000. (zus. mit Hannelore Bublitz und Christine Hanke)

Betroffenheit verteidigen. Praktiken der Selbstpolitisierung in Kunst und Medien. Berlin: Neofelis. Ersch. 2023 (gem. mit Barbara Paul)

QUE(E)RULIERT! Praktiken des Störens in Kunst / Medien / Wissenschaft. Berlin: Neofelis. Ersch. 2023 (gem. mit Oliver Klassen und Lena Radke)

Zeitschrift für Medienwissenschaft, Ausgabe Heft 19, 2/2018: Klasse. (gem. mit Ulrike Bergermann) peer-reviewed

Gender & Medien Reader. Grundlagentexte der Gender & Medien Forschung. Zürich/Berlin: diaphanes 2016 (gem. mit Kathrin Peters)

Escape! Strategien des Entkommens. Online-Publikation, Universität Wien (gem. mit Nicole Kandioler, Ulrich Meurer, Vrääth Öhner)

Klassenproduktion. Fernsehen als Agentur des Sozialen. Münster (u.a.): Lit Verlag 2014. (zus. mit Thomas Waitz)

Das Wuchern der Diskurse. Perspektiven der Diskursanalyse Foucaults. Frankfurt/M./New York: Campus Verlag 1999. (gem. mit Hannelore Bublitz, Andrea Bührmann, Christine Hanke)

Einleitung, in: Betroffenheit verteidigen. Praktiken der Selbstpolitisierung in Kunst und Medien. Berlin: Neofelis. Ersch. 2023 (gem. mit Barbara Paul)

Feministische Untote und die Wut auf das System, in: Oliver Klassen / Lena Radke / Andrea Seier (Hg.): QUE(E)RULIERT! Praktiken des Störens in Kunst / Medien / Wissenschaft, Berlin: Neofelis, Ersch. 2023. (gem. mit Ulrike Bergermann)

Versionen des ‚eigenen‘ Lebens. Life Genres in And-Ek-Ghes. In: Montage AV 31,2 (2022), S. 95-115.

Tägliches Überleben. Armut & prekäres Leben in bilddokumentarischen Formen, in: Bernhard Groß / Valerie Dirk (Hg): Alltag. Ästhetik, Geschichte & Medialität eines Topos der Moderne, Berlin: Vorwerk 8 2022, S. 38-58.

Wildlife lives among us. Post-Natural Worlds and Interspecies Encounters in Nicolette Krebitz’s Wild, in: Susanne Lettow / Sabine Nessel (Hg.): Ecologies of Gender. Contemporary Nature Relations and the Posthuman Turn. London/New York: Routledge, Ersch. 2022. (peer-reviewed)

Rotlicht im/als Filmlicht. Zur performativen Ästhetik des dokumentarischen Blicks, in: Astrid Deuber-Mankowsky / Philipp Hanke (Hg.): Queeres Kino / Queere Ästhetiken: Dokumentationen des Prekären, Berlin: ICI Berlin Press 202, S. 177-195. (peer-reviewed: https://doi.org/10.37050/ci-22_08)

Vom Ausbleiben des Aufstiegs und der Krise als Dauer. Szenen sozialer Im/Mobilität im postmeritokratischen Kino der Gegenwart. In: Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 3/2021, S. 74-88. (gem. mit Stephan Trinkaus) (peer-reviewed: https://doi.org/10.3224/gender.v13i3.06)

Klasse. Einleitung in den Schwerpunkt. In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, Heft 19, 2/2018: Klasse, S. 10-21. (gem. mit Ulrike Bergermann)

Distributed Agency: Feminist Epistemologies, New Materialism and Film Analysis. In: Ulrike Bergermann / Monika Domman / Erhard Schüttpelz / Jeremy Stolow (Hg.): Connect and Divide: The Practice Turn in Media Studies, 3. Medienwissenschaftliches Symposium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Zürich/Berlin: Diaphanes 2018, S. 173-188.

From Intermediality to Intermateriality. Actor-Network-Theory as a ‚Translation’ of Post-essentialist Media Studies. In: Markus Spöhrer / Beate Ochsner (Hg.): Applying Actor-Network Theory in Media Studies. Hershey, PA: IGI Global, 2017, p. 38-50. (peer reviewed)

Gender & Medien. Einleitung. In: Kathrin Peters / Andrea Seier (Hg.): Gender & Medien Reader. Zürich/Berlin: diaphanes 2016, S. 9-19.

Agency, Einleitung. In: Kathrin Peters / Andrea Seier (Hg.): Gender & Medien Reader, Zürich/Berlin: diaphanes 2016, S. 503-514.

Plädoyer für notwendige Illusionen. Kritik neu erfinden. In: Navigationen: Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaften 2/2016, S. 125-143.

Kein Außen der Materie. Relationen als Seinswert. In: ZfM, Zeitschrift für Medienwissenschaft 12/2015, S. 171-177. (gem. mit Stephan Trinkaus) (peer-reviewed)

Entkörperung/Verkörperung: Neuere Ansätze des Körper-Denkens in Film- und Medienwissenschaft. In: Andrea Ellmeier / Claudia Walkensteiner-Preschl (Hg.): Wissen und Geschlecht in Musik, Theater, Film. 
Wien: Böhlau 2016, S. 17-32.

Die Macht des Materials. What else is new? In: ZfM, Zeitschrift für Medienwissenschaft 11/2014, S. 186-191. (peer-reviewed)

Von der Intermedialität zur Intermaterialität. Akteur-Netzwerk-Theorie als ‚Übersetzung’ post-essentialistischer Medienwissenschaft. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung. 2/2013, S. 149-165.

Gender Studies. In: Jens Schröter (Hg.): Handbuch Medienwissenschaft. Stuttgart: Metzler 2014, S. 528-536. (gem. mit Kathrin Peters)

Subjektivitäten, Körper, Technologien: Der soziale Flow des Fernsehens. In: Andrea Seier / Thomas Waitz (Hg.): Klassenproduktion. Fernsehen als Agentur des Sozialen, Münster u.a. 2014, S. 37-54.

Fernsehen als Agentur des Sozialen. Einleitung. In: Andrea Seier / Thomas Waitz (Hg.): Klassenproduktion. Fernsehen als Agentur des Sozialen, Münster u.a. 2014, S. 7-23. (gem. mit Thomas Waitz)

Mediatisierte Multituden. Fernsehen und Fernsehkritik als immatrielle Arbeit. In: Birgit Riegraf / Dierk Spreen / Sabine Mehlmann (Hg.): Medien.Körper.Geschlecht. Diskursivierungen von Materialität, Bielefeld 2012, S. 117-135.

Un/Verträglichkeiten: Latours Agenturen und Foucaults Dispositive. In: Tobias Conradi / Heike Derwanz / Florian Muhle (Hg.): Strukturentstehung durch Verflechtung. Akteur-Netzwerk-Theorie(n) und Automatismen, München 2011, S. 151-172.

Elend der Kritik? Bruno Latours Auseinandersetzung mit Diskursanalyse und Dekonstruktion. In: KulturRevolution. Zeitschrift für angewandte Diskurstheorie, Nr. 60.1/2011, Essen, S. 59-63.

Im Diskurspop: Wir kommen um uns zu beschweren und uns dabei zu beobachten. In: off topic, Heft 2, 2010, Zeitschrift der Kunsthochschule für Medien (KHM), Köln, S. 8-14. (gem. mit Ulrike Bergermann)

Private Dancers. In: nachdemfilm.de, No.11, Die kleine Form. (gem. mit Kathrin Peters. Deutsche, gekürzte Fassung des u.a. Textes)

Home Dance: Mediacy and Aesthetics of the Self on YouTube. In: The YouTube-Reader, ed. by Pelle Snickars / Patrick Vonderau. Stockholm/London 2009, S. 187-203. (gem. mit Kathrin Peters)

Mikropolitik des Fernsehens. Reality-Fernsehen als Regierung aus der Distanz. In: KultuRRevolution. Zeitschrift für angewandte Diskurstheorie, Heft 55/56, März 2009, Essen: Klartext, S. 47-52.

Reality-Fernsehen als Verfahren des Prototypisierens. In: Ulrike Bergermann / Claudia Reiche / Andrea Sick (Hg.): Prototypisieren, Bremen 2009, S. 36-43.

Fernsehen der Mikropolitiken: Televisuelle Formen der Selbstführung. In: Hanne Loreck / Kathrin Mayer (Hg.): Visuelle Lektüren-Lektüren des Visuellen, Hamburg 2009, S.158-175.

Die Rückkehr der infamen Menschen: „Absolut ruhmlose Leute“. Nicolas Philibert denkt und filmt Michel Foucault weiter. In: StadtkinoZeitung, Wien, November/Dezember 2008, S. 5.

Schnittstellen: Mediale Subjektivierungsprozesse am Beispiel von The Swan. In: Paula Villa (Hg.): Schön Normal. Manipulationen am Körper als Technologien des Selbst, Bielefeld 2008, S. 173-198. (zus. mit Hanna Surma)

Falsche Ge-Fährten. Frauentausch als Lifestyle-Fernsehen. In: Patric Blaser / Andrea B. Braidt / Anton Fuchsjäger (Hg.): „Falsche Fährten in Film und Fernsehen. Maske und Kothurn, 53. Jg, H. 2-3, Wien 2007, S. 287-296.

Diskursive Verlagerungen: Von ‚Frauen und Film’ zu ‚Gender und Medien’? In: Annette Geiger / Stefanie Rinke / Hedwig Wagner (Hg.): Geschlechtlichkeit von Medien – Medialität des Geschlechts, Weimar 2006, S. 81-98.

Perspektivverschiebungen: Geschlechterdifferenz in Film- und Medienwissenschaft. In: Hadumod Bußmann / Renate Hof (Hg.): Genus. Zur Geschlechterdifferenz in den Kultur- und Sozialwissenschaften, Stuttgart 2005, S. 80-111. (zus. mit Eva Warth)

„Across 110th Street“: Zur Überlagerung performativer Prozesse in Tarantinos Jackie Brown. In: Monika Bernold / Andrea B. Braidt / Claudia Preschl (Hg.): Screenwise. Film.Fernsehen.Feminismus, Marburg 2004, S. 44-56.

“I don’t think that there is a Thing called Cultural Studies…”. John Hartley im Gespräch. In: Ästhetik und Kommunikation, 34. Jg., H. 121, „Erkenntniskritik und Macht“, Sommer 2003, S. 101-112. (gem. mit Hilde Hoffmann)

Reservate der Lust: Pornographische Körpertechnologien. In: Medien Journal, 26. Jahrgang, Nr. 4/2002, „Kulturwissenschaftliche Methoden in der Kommunikationswissenschaft“, S. 32-42.

Macht. In: Marcus Kleiner (Hg.): Michel Foucault. Eine Einführung in sein Denken, Frankfurt/M. 2001, S. 90-107.

Pornographie: Die ‚Fiktion des Authentischen'. In: Nach dem Film. Elektronisches Magazin und Forschungsnetz, No. 2, Show Reality / Reality Shows, 12/2000. (zus. mit Sabine Schicke)

“Überall Cultur und kein Ende”. Zur diskursiven Konstitution von 'Kultur' um 1900. In: Der Gesellschaftskörper. Zur Neuordnung von Kultur und Geschlecht um 1900, Frankfurt/M./New York 2000, S. 112-178.

Kategorien der Entzifferung: Macht und Diskurs als Analyseraster. In: Das Wuchern der Diskurse. Perspektiven der Diskursanalyse Foucaults, Frankfurt/M./New York 1999, S. 75-86.

Zweifelhafte Einheiten und verstreute Ereignisse: Zum diskursanalytischen Verfahren. In: Der Gesellschaftskörper. Zur Neuordnung von Kultur und Geschlecht um 1900, Frankfurt/M./New York 2000, S. 97-111. (gem. mit Christine Hanke)

Rezension: Kollektive, Agenturen, Unmengen: Medienwissenschaftliche Anschlüsse an die Akteur-Netzwerk-Theorie. In: ZfM, Zeitschrift für Medienwissenschaft 1, 2009, S. 132-135.