Dr. Bernadette Grubner

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Neuere deutsche Literatur

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 31 140
14059 Berlin
Sekretariat
Fax
838 459 205

Sprechstunde

In der vorlesungsfreien Zeit:

nach Vereinbarung per Email.

Im WS 2019/20:

Mittwoch 14:00 - 15:00 Uhr

Am Mittwoch, 6. November 2019 muss die Sprechstunde leider ausfallen!


Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

ERASMUS-Projektkoordinatorin für die Ankara Üniversitesi und Instanbul Üniversitesi

Vita

2000-2007: Studium Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Französisch an der Universität Wien, der Université Paris 8 und der Freien Universität Berlin. Abschluss: Magistra Artium 2007.

2007-2008: MA-Studium German Literature an der University of Connecticut (USA). Abschluss: Master of Arts 2008.

2009-2012: Promotionsstipendium: Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin.

seit 2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin am Arbeitsbereich Prof. Müller-Tamm.

2015: Promotion mit der Arbeit "Analogiespiele. Klassik und Romantik in den Dramen von Peter Hacks".

2018-2019: Feodor Lynen-Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Yale University, USA

Lehre

WS 2019/20

Einführung in die Textanalyse, literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken (Basisseminar)

SoSe 2017

Genießen in der Literatur (Hauptseminar)

Neuerscheinungen (Seminaristische Übung)

WS 2016/17

Johann Gottfried Herder (Hauptseminar)

Gattungstheorie: Drama (Aufbauseminar, Themenschwerpunkt: Wirkungsästhetik)

SoSe 2016:

Literatur und Narzissmus / Narzissmus in der Literatur (Hauptseminar)

DDR-Literatur der fünfziger und sechziger Jahre (Vertiefungsseminar)

WS 2015:

Erzähltheorie (Aufbauseminar)

WS 2012/13:

Einführung in die Textanalyse, literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken (Basisseminar, Themenschwerpunkt: die Verarbeitung des Medea-Stoffs in der deutschen Literatur )

SoSe 2013:

Gattungstheorie: Drama (Aufbauseminar, Themenschwerpunkt: Dramentheorie und -praxis entlang der Rezeptionsgeschichte des Katharsis-Begriffs)

WS 2012/13:

Einführung in die Textanalyse, literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken (Basisseminar)

SoSe 2012:

Erzähltheorie (Aufbauseminar)

WS 2010/11:

DDR-Literatur der sechziger und siebziger Jahre (Vertiefungsseminar, mit Prof. Müller-Tamm)

Aktuelles Forschungsprojekt

"Genießen". Zur Verschränkung von Moralphilosophie, Religion und Ästhetik im 18. Jahrhundert

Forschungsschwerpunkte

  • Begriffs- und Ideengeschichte des "Genießens"
  • Literatur und Psychoanalyse
  • DDR-Literatur
  • Dramatik und Dramentheorie
  • Klassik im 20. Jahrhundert

Analogiespiele. Klassik und Romantik in den Dramen von Peter Hacks, Bielefeld: Aisthesis Verlag 2016. Link zur Verlagsseite.

Rezensiert in: junge Welt, 21. März 2016 (Kai Köhler); Weimarer Beiträge 2/2016 (Martin Brandt); Hacks Jahrbuch 1/2016 (Felix Bartels); Zeitschrift für deutsche Philologie 2/2017 (Hans-Edwin Friedrich); Monatshefte 1/2018 (Nikolas Immer)

  • „Es gärte und arbeitete“. Schuldabwehr im Umgang mit dem Nationalsozialismus in der Kinder- und Jugendliteratur der DDR am Beispiel von Horst Beselers Käuzchenkuhle (1965), in: Tendenzen und Perspektiven der gegenwärtigen DDR-Literatur-Forschung, hrsg. v. Katrin Max, Würzburg: Königshausen u. Neumann 2016, S. 213-228.

  • (Mit Ronald Weber): „‚Den Kampf, so viel ist sicher, den haben wir verloren…‘ Das ‚Theater der Autoren‘, der Ruf nach dem Zensor und kulturpolitische Integrationsstrategien in der DDR der späten 1980er Jahre, in: Zeitschrift für Germanistik 1 (2012), S. 142-163.

  • Peter Hacks’ Pandora vor dem Hintergrund des ‚Traditionsdisputs‘ der siebziger Jahre in der DDR, in Das Drama nach dem Drama. Verwandlung dramatischer Formen in Deutschland nach 1945, hrsg. v. Artur Pelka und Stefan Tigges, Bielefeld: transcript 2011, S. 71-87.

  • ‚So jagen Schatten Schatten‘. ‚Romantik‘ in Rosie träumt, in: Salpeter im Haus. Peter Hacks und die Romantik, hrsg. v. Kai Köhler, Berlin: Aurora-Verlag, 2011, S. 80-97.

  • „Gespräch zwischen Hans Bunge, Peter Hacks und Anna Elisabeth Wiede“, in: Brecht-Jahrbuch 33 (2008), S. 235-249.

Rezensionen

„Brigitte Reimann, Christa Wolf: Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern 1963-1973. Mit einem Vorwort von Gerhard Wolf. Hrsg. von Angela Drescher. Berlin: Aufbau 2016. 270 S.", in: Editionen in der Kritik IX (2017), S. 366-372.

„Matthias Aumüller: Minimalistische Poetik. Zur Ausdifferenzierung des Aufbausystems in der Romanliteratur der frühen DDR, Münster: mentis 2015, 391 S.", in Zeitschrift für Germanistik 2 (2016), S. 455-457.

„Dominic Angeloch: Die Beziehung zwischen Text und Leser. Grundlagen und Methodik psychoanalytischen Lesens. Mit einer Lektüre von Flauberts Education sentimentale",Gießen: Psychosozial 2014", in: Germanisch-Romanische Monatsschrift 2 (2015), S. 259-261.

 „Ödön von Horváth: Jugend ohne Gott. Hrsg. von Nicole Streitler-Kastberger. Unter Mitarbeit von Sabine Edith Braun und Martin Vejvar. (= Wiener Ausgabe sämtlicher Werke 15) Berlin/Boston: De Gruyter 2013. 350 S.", in: Editionen in der Kritik VII (2014), S. 322-328.

 „Bernd Leistner: In Sachen Peter Hacks“, in: ARGOS 9 (Juni 2012), S. 475-478.

 „Thomas Keck, Jens Mehrle: Berlinische Dramaturgie“, in: Zeitschrift für Germanistik 1 (2011), S. 207-210.

 „Ronald Weber: Peter-Hacks-Bibliographie; Annette Lose: Peter-Hacks-Vertonungen“, in: Zeitschrift für Germanistik 2 (2010), S. 465f.

„Tagungsbericht“, in: Kai Köhler (hrsg.): Gute Leute sind überall gut. Hacks und Brecht, Berlin: Aurora-Verlag 2010, S. 129-139.

 „‚Staats-Kunst‘. Die erste wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft am 8.11.2008 in Berlin“, in: ARGOS 4 (Mai 2009), S. 115-121.


Editorische Arbeit

Mitherausgabe der Literaturzeitschrift perspektive - hefte für zeitgenössische literatur 67/68 (2011).

Editorial Assistant beim Internationalen Brecht Jahrbuch 33 (2008).


Übersetzungen (Auswahl)

Eissler, Kurt R.: Das Chicago Institute of Psychoanalysis und die sechste Phase in der Entwicklung der psychoanalytischen Technik; Ich-psychologische Implikationen bei der psychoanalytischen Behandlung von Verwahrlosten; Die Auswirkung der Ichstruktur auf die psychoanalytische Technik, in: Kurt R. Eissler: Bleibende Relevanz. Beiträge zu Theorie und Technik, hrsg. v. Thomas Aichhorn und Konstanze Zinnecker-Mallmann, Frankfurt/Main: Brandes & Apsel 2016, S. 17-75; S. 111-137; S. 139-172 [aus dem Amerikanischen].

Rumney, Ralph: Der Konsul, Berlin: Edition Tiamat 2011 [Dokumententeil, aus dem Französischen].

(Mit Roman Kuhn, Birgit Lulay, Christoph Plutte): Guy Debord: Ausgewählte Briefe 1957-1994, Berlin: Tiamat 2011 [aus dem Französischen].

M'Bokolo, Elikia: Die Berliner Konferenz, Mythos und Wirklichkeit, in: Dierk Schmidt u.a. (hrsg.): Die Teilung der Erde. Tableaux zu rechtlichen Synopsen der Berliner Afrikakonferenz, Köln: Walter König 2010 [aus dem Englischen].

Kommentierte Übersetzungsprobe von Ein Sportstück (Elfriede Jelinek), in: Translations 2 (2003), S. 23-27 [ins Französische].