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Aktuelles

Veröffentlichung des Korpus Deutsch in Namibia (DNam)

Wie klingt namibisches Deutsch? Welche grammatischen Innovationen gibt es? Welche Wörter und Strukturen wurden aus den Kontaktsprachen (Afrikaans, Englisch, Khoekhoegowab, Oshivambo usw.) entlehnt? Was halten deutschsprachige NamibierInnen für gutes Deutsch und wie viele Sprachen sprechen sie? Für die Beantwortung dieser (und weiterer) Fragen hat das DFG-Projekt „Namdeutsch: Die Dynamik des Deutschen im mehrsprachigen Kontext Namibias“ eine wissenschaftliche Ressource geschaffen, die seit dieser Woche in der Datenbank für Gesprochenes Deutsch ( DGD ) frei zugänglich ist. An der Erstellung des Korpus Deutsch in Namibia (DNam) waren Projektgruppen an der FU Berlin, der Uni Potsdam und der HU Berlin sowie das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim und die University of Namibia beteiligt. Das Korpus umfasst 227 Aufnahmen von 110 beteiligten SprecherInnen mit einer Gesamtlänge von 18 Stunden und 39 Minuten. Alle Aufnahmen liegen als Audio-Dateien und in transkribierter Form vor. Die Transkripte sind mit drei Annotationsebenen versehen: orthographische Normalisierung, Lemmatisierung, Part-Of-Speech-Tagging (STTS 2.0). Weitere Informationen zum Korpus finden Sie hier .

05.02.2020 | Linguistik