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Esther Kinsky wird am 27. November 2023 mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet

Der Kleist-Preis des Jahres 2022 geht an die 1956 im Rheinland geborene Schriftstellerin und Übersetzerin Esther Kinsky. Die Verleihung soll am 27. November während einer Matinée im Deutschen Theater erfolgen.

News vom 23.11.2022

Esther Kinsky war im Wintersemester 2017/18 August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung am Peter Szondi-Institut.

Esther Kinsky arbeitet seit 1986 als literarische Übersetzerin aus dem Polnischen, Englischen und Russischen, seit 2007 vorwiegend als Autorin von Prosa und Lyrik. Nach Jahren in London lebt sie derzeit in Berlin. Die letzten eigenen Veröffentlichungen sind der an den Gedichten der »Winterreise« orientierte Lyrikband »am kalten hang. viagg’ invernal« (2016), der Roman »Am Fluß« (2014), »Naturschutzgebiet. Gedichte und Fotografien« (2013) sowie, gemeinsam mit Martin Chalmers, die zweistimmige Reiseerzählung »Karadag Oktober 2013« (2015). Zuletzt übersetzte Esther Kinsky »Reise aus Essex« von John Clare (2017) und James Leslie Mitchells »Szenen aus Schottland« (2016). Sowohl für ihre übersetzerische als auch für ihre schriftstellerische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Wiederkehrende Themen ihrer Arbeit sind die Erfassbarkeit der Wahrnehmung durch Sprache und die damit verwobenen Erinnerungsprozesse, vor allem im Kontext von Fremde. 

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