Der Berliner Wissenschaftspreis 2010 geht an die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte

News vom 18.10.2010

Der mit 40.000 Euro dotierte Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters wird in diesem Jahr an die Theaterwissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. h.c. Erika Fischer-Lichte für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen vergeben.

Die Preisverleihung findet
am 10. Januar 2011
im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Wissenschaftsjahr 2010 im Martin-Gropius-Bau statt.

Erika Fischer-Lichte (geb. 1943) studierte von 1963 bis 1971 in Berlin und Hamburg Theaterwissenschaft, Slawistik, Germanistik, Philosophie, Psychologie und Erziehungswissenschaft. Sie wurde an der Freien Universität im Fach Slawistik promoviert. Als Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Komparatistik und Theaterwissenschaft lehrte sie von 1973 bis 1996 an den Universitäten in Frankfurt am Main, Bayreuth und Mainz. 1996 wurde Fischer-Lichte als Professorin für Theaterwissenschaft an die Freie Universität Berlin berufen. Ihre Arbeitsgebiete umfassen Ästhetik , Kunsttheorie sowie Geschichte und Theorie des Theaters und interkulturelles Theater. Ihre Veröffentlichungen sind in 16 Sprachen übersetzt und haben über die deutsche Forschung hinaus auch die internationale Theaterwissenschaft maßgeblich beeinflusst. Sie ist Sprecherin des Sonderforschungsbereichs 447 „Kulturen des Performativen“ und des Internationalen Graduiertenkollegs „InterArt“ sowie Direktorin des Internationalen Forschungskollegs für Geisteswissenschaften „Verflechtungen von Theaterkulturen“.

 

 

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