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Geschichte des Instituts für Romanische Philologie an der Freien Universität Berlin

Das damalige „Romanische Seminar“ wurde mit der Gründung der Freien Universität Berlin im Wintersemester 1948/49 eröffnet. Untergebracht war das Seminar zunächst in der Boltzmannstraße und später in der Ihnestraße, bis es 1974 in die neuen Räume der „Rostlaube“ in der Habelschwerdter Allee 45 umzog. Seit 2000 befinden sich Teile des Instituts auch in der Hittorfstraße 16.

Bis zur Umstrukturierung der Fachbereiche gehörte das Institut für Romanische Philologie zusammen mit dem Institut für Englische Philologie dem Fachbereich Neuere Fremdsprachliche Philologien an. Seit 1999 ist es als Wissenschaftliche Einrichtung (WE) am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften angesiedelt.

Das Institut für Romanische Philologie war von Beginn an darum bemüht, die Romania so breit wie möglich in Forschung und Lehre zu vertreten. So konnten bereits im ersten Semester 1948/49 Lehrveranstaltungen zum Französischen, Italienischen, Spanischen, Portugiesischen, Rumänischen und Okzitanischen besucht werden. 1964 wurde eine eigene Lateinamerika-Abteilung gegründet, die sich sechs Jahre später in Form eines Zentralinstituts, dem Lateinamerikainstitut (LAI), verselbständigte. Die Beziehungen der romanischen Völker zu außereuropäischen Kulturen werden innerhalb des Romanischen Instituts speziell in der Abteilung „Neue Romania“ betrachtet, die seit 1980 existiert. Heute berücksichtigt das Institut auch kleinere romanische Sprachen wie Katalanisch oder Galicisch in eigenen Studienabteilungen. Eine Besonderheit bildet die Abteilung „Kontaktsprache Baskisch“, die seit 2006 Kurse anbietet.

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