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"Conversational Brains (CoBra)"

Institution:

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie - Brain Language Lab

Förderung:

CoBra; MSCA-ITN-2019-859588 – gefördert durch das Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Network des Horizon 2020 Förderprogramms der Europäischen Union

In den Kognitions- und Neurowissenschaften hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der nicht mehr die Prozesse eines einzelnen Gehirns in den Fokus rückt, sondern die Gehirnprozesse mehrerer Individuen in Interaktion miteinander. Denn eine neue Herausforderung in der Sprach- und Gehirnforschung ist es, ein besseres Verständnis darüber zu erlangen, wie z.B. die Gehirnprozesse zweier Menschen, während sie miteinander sprechen, zeitlich aufeinander abgestimmt sind. Das COBRA Projekt, ein Netzwerk aus 14 verschiedenen akademischen und nichtakademischen Partnern, bietet ein Trainingsprogramm für die neue Generation von Wissenschaftlern. Im Fokus des Programms und daraus resultierender wissenschaftlicher Arbeiten steht es, diejenigen linguistischen, kognitiven und neuronalen Mechanismen zu ergründen und zu modellieren, die eine Kommunikation in Interaktionen von Mensch zu Mensch oder von Mensch zu Maschine ermöglichen. Das Teilprojekt an der Freien Universität Berlin (ESR4) konzentriert sich darauf, Gehirnsignale zu identifizieren, welche Indikatoren für semantische und pragmatische Voraussagen sind.