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Alumni Verbleibstudie

AbsolventInnen des Masters „Deutsch als Fremdsprache: Kulturvermittlung“
an der FU Berlin

Frühjahr 2016, Luise Holke (Rückkehrstipendiatin des DAAD)

 

Die 331 AbsolventInnen, die an der Verbleibstudie teilgenommen haben, haben ihr Masterstudium im Durchschnitt nach 4,7 Semestern mit einer Durchschnittsnote von 1,4 abgeschlossen. Von 32 Personen hat eine bereits promoviert, 15 weitere würden gern promovieren.

Nach dem Studium haben 13 AbsolventInnen eine Zusatzqualifikation erworben. Dazu gehören unter anderem zwei Zweite Staatsexamen, zwei telc Prüferlizenzen, zwei Alphabetisierungs-
fortbildungen des BAMF, eine Qualifikation für Englisch als Fremdsprache für die Sekundar-
schule, sowie eine Lizenz als Entspannungstrainerin bzw. Kinder- und Jugendcoach.

Mehr als zwei Drittel der Befragten arbeiten aktuell im DaF-Kontext und vier AbsolventInnen sind als Sprachmittler, im DaZ-Bereich oder im Deutschunterricht an einer Schule mit hohem Migrationsanteil tätig (Abb. 1). Die anderen sind in Wirtschaft, öffentlichem Dienst, in der Kinder- und Jugendhilfe oder einer Grundschule beschäftigt.

Abbildung 1: Arbeitssituation - DaF-Kontext


Niemand gab an, arbeitslos zu sein, der größte Teil ist befristet angestellt oder arbeitet selbstständig (Abb. 2). Die Schwerpunkte der Tätigkeiten umfassen dabei die Felder Universität, Primar- und Sekundarschule, Sprachschule, Erwachsenenbildung, Flüchtlingsarbeit, Forschung, Kulturvermittlung und Übersetzung. Überwiegend arbeiten die AbsolventInnen heute in Deutschland, sieben der Befragten arbeiten in Brasilien, Indien, Island, Italien, Moldawien, Tschechien oder der Schweiz.

Abbildung 2: Arbeitssituation - Beschäftigungsverhältnis

 

1 Der Wert N schwankt in den dargestellten Antworten zwischen 30 und 33, da nicht immer alle Fragen beantwortet wurden.