Springe direkt zu Inhalt

Steffen Mensching erhält den Berliner Literaturpreis und wird Gastprofessor für deutschsprachige Poetik der Stiftung Preußische Seehandlung am Szondi-Institut

Auf der heutigen Pressekonferenz im Roten Rathaus gab Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Preußische Seehandlung, gemeinsam mit Dr. Hans Gerhard Hannesen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Preußische Seehandlung, die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger der Stiftung bekannt.
 
Der diesjährige Berliner Literaturpreis wird verliehen an den Autor Steffen Mensching. 
Mensching überzeugte die Jury durch seinen Facettenreichtum als Lyriker in den 1980er Jahren, denn so „lakonisch er damals die Wirklichkeit der späten DDR in den Blick nahm“, erzeugt er eine erzählerische Dichte in seinen Romanen der späteren Jahre wie Jacobs Leiter (2003), Lustigs Flucht (2005) und Schermanns Augen (2018). 
Steffen Mensching reagiert auf die Auszeichnung mit folgenden Worten: „Ich bin sehr dankbar für diesen Preis, denn ich fühle mich als Berliner Autor, weniger weil ich hier geboren wurde, viel mehr, weil der Witz und Jargon der Stadt mein Denken und Sprechen prägten und ihre komplexe und komplizierte Geschichte mich zum Schreiben drängte.“

Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung ist verbunden mit einer Berufung auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin und wird am 30. März 2022 feierlich durch die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey im Roten Rathaus überreicht. Die Laudatio wird Dr. h. c. Friedrich Dieckmann halten. 
Die vollständige Jurybegründung finden Sie hier.

Die Gastprofessur ist verbunden mit einem Autor:innenkolleg, Informationen dazu finden Sie hier.

News vom 28.02.2022

17 / 40