Klimaschutz am Institut

Gartenansicht des Instituts

Gartenansicht des Instituts
Bildquelle: Tobias WIeland

Klimaschutz ist eine komplexe Herausforderung, die Veränderungen unserer Lebens- und Arbeitsweise erfordert, die sowohl auf individueller als auch auf struktureller Ebene geschehen müssen. Zwischen den Individuen, an die die moralischen Forderungen adressiert werden, und den grundlegenden ordnungsrechtlichen Strukturen der politischen Ebene liegt eine Mittelebene, die sowohl Adressatin moralischer Pflicht als auch Ansatzpunkt struktureller Reformen sein kann: Die besonderen Institutionen, in denen Menschen arbeiten, studieren, lernen, diskutieren.

 

Vor diesem Hintergrund stellt sich für uns als Institut für Philosophie die Frage, was unser Beitrag dafür sein kann, eine klimagerechte und umweltbewusste Studien-, Lern- und Arbeitsatmosphäre zu gestalten. Es ist dafür aus unserer Sicht nötig, die reflexive Ebene der Diskussion ein Stück weit zu verlassen und sie ins Handeln zu übertragen. Was aber ist zu tun? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Was spart Energie und damit Emissionen im Alltag ein? Welche Beispiele für best practice sind bekannt und könnten wir adaptieren? Welche Änderungen schaffen Bewusstsein dafür, dass auch eine akademische Praxis wie Philosophie, in der vermeintlich nur die Köpfe rauchen, Klimafolgen hat, die wir lindern könnten?

Um einer klimabewussten Studien- und Arbeitsatmosphäre näher zu kommen, möchten wir im ersten Schritt mit einem Ideenwettbewerb erste Ideen, Skizzen, Vorschläge, Anregungen und Kritik ausloten. Ihr findet dazu ein Wiki [link hier], auf dem Ihr Punkte dieser Art einbringen könnt. Diese erste Runde endet mit der Vorlesungszeit des WiSems 19/20. Alle Mitglieder des Instituts sind statusübergreifend eingeladen und ein Stück weit auch aufgefordert, an diesem Ideenfindungsprozess teilzunehmen. Es können ganz verschiedene Ideen eingereicht werden: Ideen zur Veränderung der Praxis am Institut, zu größeren und kleineren Projekte,die wir realisieren, zu öffentlichen Aufgaben, die wir wahrnehmen können, etc.

 

Im zweiten Schritt werden wir eine statusübergreifende Arbeitsgruppe bilden, die sich aus denjenigen, die sich am Wiki beteiligt haben und mitmachen wollen und allen übrigen Interessierten zusammensetzt. Diese Arbeitsgruppe soll dann bis zum Start des SoSes 2020 konkrete Vorschläge erarbeiten, die im Institutsrat verbindlich verabschiedet werden können.

 

Rückfragen zu diesem Prozess und Anregungen aller Art richtet Ihr bitte an die Initiator*innen der AG Klimaschutz am Institut:

 

Dina Emundts (Geschäftsführende Direktorin des Instituts)

Tobias Wieland (wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Jakub Techert (Studentische Hilfskraft)