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Häufig gestellte Fragen zur intensiven Aphasietherapie an der FU

Wie kann die Therapie trotz Pandemie sicher durchgeführt werden?

Unsere Aphasietherapie findet mit einem detailliert ausgearbeiteten und von der Freien Universität Berlin bestätigten Hygienekonzept statt. Wir arbeiten immer nach den jeweils aktuell geltenden Vorschriften und sind jederzeit darauf bedacht, die Sicherheit der Teilnehmer*innen unserer Studien sicherzustellen. Für konkrete Fragen oder Bedenken stehen wir jederzeit zur Verfügung und besprechen gerne individuell mit Ihnen die Möglichkeit einer Teilnahme an der Studie.


Wer kann an der Studie teilnehmen?

Alle Aphasiker*innen, die

  • einen Schlaganfall hatten, der mehr als 1 Jahr zurückliegt (also eine chronische Aphasie haben),
  • Deutsch als Muttersprache haben,
  • bereit sind, an einer Therapie in einer kleinen Gruppe mit 3 Patient*innen teilzunehmen,
  • bereit sind, vor und nach der Therapie an Sprachtestungen teilzunehmen.

 

Die Studie ist für Aphasiker*innen aller Schweregrade geeignet.

Auch Patient*innen mit Sprechstörungen können teilnehmen.

 

Wie läuft die Studie ab?

Am Anfang und Ende der Studie werden an 2 Tagen Testungen durchgeführt (Sprachtests).

Dazwischen findet über 2 aufeinanderfolgende Wochen die intensive Therapie statt, d.h. täglich Montag bis Freitag 2-3 Stunden am Vormittag.

 

Welche Testungen werden durchgeführt? Gibt es dabei Risiken?

Es werden eine Reihe von Sprachtests und Fragebögen durchgeführt.

Die Testungen werden jeweils am Anfang und am Ende der Studie durchgeführt.

 

Wie läuft die Therapie ab?

Die Sprachtherapie wird mehrere Stunden pro Tag (2-3 Stunden) in einer Gruppe von 3
Patient*innen und einer Therapeutin durchgeführt.

In unserer Therapie trainieren wir vorrangig das Sprechen. Das Lesen und Schreiben stehen nicht im Vordergrund.

Wir passen die Therapie individuell an Ihre Bedürfnisse an, auch wenn die anderen Gruppenteilnehmer*innen schwerer/weniger schwer von der Aphasie betroffen sind.

 

 Ich komme nicht aus Berlin – kann ich trotzdem teilnehmen?

Aufgrund der aktuell anhaltenden Pandemiesituation und einer erschwerten Planung von Unterkunftsmöglichkeiten wäre es zunächst von Vorteil, wenn die Anreise zur Universität während der Therapiephase täglich vom Wohnort aus möglich wäre.

Wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist eine Teilnahme in Zukunft jedoch nicht ausgeschlossen. Bitte nehmen Sie daher trotzdem Kontakt zu uns auf und wir besprechen eine individuelle Lösung.

Welche Kosten entstehen für mich?

Die Teilnahme an der Therapie ist für Sie kostenlos.

Für die Anfahrten zur Universität müssen Sie die Kosten selbst tragen.

Sind die Studienräume barrierefrei?

Alle Räume in der Universität, in welchen die Testungen und Therapie stattfinden, erreichen Sie barrierefrei.

Wie finde ich mich zurecht?

Sie erhalten von uns eine genaue Wegbeschreibung zur Universität.

Wir holen Sie am Haupteingang ab, bis Sie sich sicher fühlen, den Weg allein zu finden.

Wir sind für Sie telefonisch erreichbar und helfen Ihnen bei Fragen oder Unsicherheiten.

 

Welche Abstimmung mit meinen Ärzt*innen und Logopäd*innen ist notwendig oder möglich?

Sie benötigen für die Therapie keine Verordnung/kein Rezept vom Arzt.

Während der Therapiezeit müssen Sie die reguläre Logopädie pausieren.

Nach Ende der Therapie erhalten Sie einen Bericht über die Ergebnisse der Sprachtests. Diesen Bericht können Sie gerne an Ihre Logopäd*innen und Neurolog*innen weitergeben.

 

Was ist das Ziel der Studien?

Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass intensive Sprachtherapie wirksam zur Behandlung von Aphasie ist.

Wir untersuchen in unseren Studien, welche der intensiven Therapiemethoden am effektivsten sind und in welcher Form die Therapie am besten durchgeführt wird.