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Veranstaltung zu European Climate Fiction am 19. August

Am 19. August wird ein Digital Essay zum Thema Climate Fiction veröffentlicht, den Studierende der Angewandten Literaturwissenschaft - Gegenwartsliteratur in Kooperation mit dem LCB konzipiert haben. Wir freuen uns über rege Publikumsbeteiligung im Vorfeld. Nähere Informationen finden Sie im Programm des LCB.

 

News vom 11.08.2020

„Welche Funktion kann und soll Literatur im Zeitalter der Klimakrise erfüllen und welche ästhetischen Strategien sind dafür tauglich?“ Im Rahmen des literaturwissenschaftlichen Masterseminars »Die Klimakrise in den europäischen Literaturen« sind Studierende der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem LCB dieser Frage nachgegangen und haben einen Digital Essay konzipiert, der das Thema Climate Fiction aus einer europäischen Perspektive beleuchtet. Die Inhalte sind in vier Sektionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten eingeteilt: Zuerst wird die Rolle der Climate-Fiction in der Jugendliteratur in den Blick genommen. Die Emotionen, die der Diskurs um die Klimakrise auslöst, werden in der zweiten Sektion aufgearbeitet und hinsichtlich ihres aktivistischen Potentials befragt. Der dritte Teil thematisiert die klimabedingten Transformationsprozesse von Landschaften und Sozialräumen sowie deren Verstrickungen. Zuletzt wird die Frage nach den ästhetischen Strategien des Schreibens im Anthropozän diskutiert und Literatur auf ihre Produktivität hin untersucht, in aus ihrer Tradition heraus entwickelten Formen über Raum und Zeit zu spekulieren.

Nähere Informationen, auch zu den Möglichkeiten der Publikumsbeteiligung, im Programm des Literarischen Colloquiums Berlin.

Mit Bruno ArpaiaMaría Bonete EscotoJulia FiedorczukDilek GüngörVicki JarrettMaren KamesFrank KeizerThomas Köck und Saci Lloyd.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen eines Seminars der Angewandten Literaturwissenschaft - Gegenwartsliteratur unter der Leitung von Dr. Mareen van Marwyck und Felix Schiller organisiert.

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