Lampedusa, die Balkanroute und Europa: die Flüchtlingsproblematik in der italienischen Gegenwartsdramatik - ein Bericht aus der Übersetzungs-Werkstatt. Vortrag von Sabine Heymann (Gießen)

22.10.2019 | 18:00 c.t.
Flyer Heymann

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Audioaufnahme zur Veranstaltung.

Im Rahmen der XIX. Settimana della lingua italiana nel mondo des Italienischen Kulturinstituts Berlin

Einführung: Prof. Dr. Doris Kolesch (Freie Universität Berlin)

In deutscher Sprache

In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin und dem Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin

Die für unsere Gegenwart und Zukunft hochaktuelle Debatte um den Umgang mit Menschen, die aus verschiedenen Gründen die Flucht nach Europa antreten, wird auch von Seiten der Kunst geführt. Gerade das Theater ermöglicht die unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Thema, das in seiner Tragik an unsere Empathie und auch Fantasie appelliert. Wie Theaterautor*innen mit der Problematik umgehen soll beispielhaft an drei aktuellen Texten gezeigt werden.

Neben Emanuele Aldovrandis „Scusate che non siamo morti in mare“ sind dies Stefano Massinis „Occident Express“ und Lina Prosas „Lampedusa Trilogie“. Die beiden letzteren wurden bereits mehrfach in Deutschland aufgeführt, zuletzt war „Lampedusa Way“ erfolgreich mit Maddalena Crippa in Passau zu sehen. Sabine Heymann hat diese Texte ins Deutsche übertragen und stellt uns die sehr unterschiedliche Auseinandersetzung dieser Autor*innen mit einem großen, auch politisch brisanten Thema unserer Zeit unter Einbeziehung kleiner Inszenierungsbeispiele vor.

 

Sabine Heymann ist eine deutsche Kulturjournalistin, Theaterkritikerin und Übersetzerin. Von 2001 bis 2017 war sie Geschäftsführerin des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).

Zeit & Ort

22.10.2019 | 18:00 c.t.

Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 45,
Raum L 116 (Seminarzentrum)