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Sarah Fortmann-Hijazi

Intertextualität in deutschsprachiger Literatur arabischer Autoren

Alumna der FSGS

Geb. 1981 in Berlin; aufgewachsen und zur Schule gegangen in Bremen; 2007 Magisterprüfung an der Universität zu Köln; 2001-2007 Magisterstudium an der Universität zu Köln (Germanistik, Anglistik, Mittlere/Neuere Geschichte; Thema der Magisterarbeit: Kulturelle Interferenzen in deutschsprachiger Literatur arabischer Autoren); seit 2005 Teilnahme an Veranstaltungen des Orientalischen Seminars Köln und Bonn – Einführung in Geschichte, Kultur und Sprache der arabischen Welt; 2005 wissenschaftliches Auslandspraktikum am Institut Historique Allemand Paris – Vor- und Nachbereitung des Sommerkurses zum Thema „Frühneuzeitforschung als Kulturgeschichte“; 2004/05 Auslandsstudium in Antwerpen/Belgien; Schwerpunkte: Veranstaltungen des Instituts für jüdische Studien, Besuch der International Graduate Conference „Reconceptualizing Jewishness in Postwar Europe“.

Sarah Fortmann-Hijazi ist seit Oktober 2008 an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule im Promotionsstudium "Literaturwissenschaftliche Studien - Literary Studies" immatrikuliert.

Das Promotionsprojekt untersucht literarische Texte deutschsprachiger und in Deutschland lebender Autoren, die einen arabischen Hintergrund haben. Der intertextuelle Spielraum, in dem sich das Schaffen der Autoren entfaltet, umfasst die vielfältigen thematischen Bezüge zu anderen Texten, im engeren Sinne sowohl die deutsche Literatur als auch die arabische Schrifttradition und Oralkultur sowie das Netz der Sinnbezüge, an das sprachliche Äußerungen anknüpfen. Die Untersuchung der komplexen Wechselbeziehungen, in denen die Texte stehen, legen offen, was Doris Bachmann-Medick „die Anerkennung von vielschichtigen Mischungs- und Überlappungsräumen“ nennt. Gleichzeitig öffnet es den Blick auf die deutsche Literatur, die lange Zeit an der Peripherie des Literaturgefüges angesiedelt war und treibt potentiell auch Positionsveränderungen innerhalb der Forschung voran. Literatur, die Teil der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ist, weil sie die deutsche Sprache als Literatursprache nutzt und von großem Interesse ist, da sie zugleich ein typisches Bild moderner Gesellschaften skizziert, in dem Menschen unterschiedlicher Herkunft in Interaktion treten und verschiedenste Weltsichten austauschen, diskutieren und an mehreren Orten literarisch, sprachlich und kulturell vor Anker gehen.

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