Ehrenpromotion von Orhan Pamuk am 4. Mai 2007

Orhan Pamuk (mi.) mit der Urkunde der verliehen Ehrendoktorwürde, umgeben von Prof. Klaus Hempfer (li.) und Prof. Peter-André Alt (re.)

Orhan Pamuk (mi.) mit der Urkunde der verliehen Ehrendoktorwürde, umgeben von Prof. Klaus Hempfer (li.) und Prof. Peter-André Alt (re.)
Bildquelle: Philipp von Recklinghausen

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften hat am 4. Mai 2007 Orhan Pamuk mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

Im Rahmen eines Festaktes erhielt der türkische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger des Jahres 2006, Orhan Pamuk, die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin. Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ehrte ihn mit dieser Auszeichnung als Ausnahmeerscheinung der Weltliteratur.

Orhan Pamuk wuchs in Istanbul auf. Er studierte Architektur und Journalismus, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Internationale Anerkennung erlangte Pamuk mit den Romanen „Die weiße Festung“, „Das schwarze Buch“ und „Das neue Leben“. Für den Künstler- und Kriminalroman „Rot ist mein Name“ erhielt er neben dem hochdotierten irischen IMPAC-Literaturpreis zahlreiche internationale Auszeichnungen. Orhan Pamuks Roman „Schnee“ wurde in der „New York Times“ als das beste ausländische Buch des Jahres 2004 gefeiert. 2005 erhielt der Autor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Der Festakt der Verleihung der Ehrendoktorwürde in Bild, Ton und Text:

Musikalisch eröffnet wurde der Festakt mit Johannes Brahms "Ungarische Tänze", mit Elzbieta Sternlicht und Taner Aydin am Piano.
Der Schauspieler Ulrich Noethen las aus der Übersetzung von Pamuks autobiographischem Erinnerungsbuch "Istanbul".