Animismus-Konferenz

16.03.2012 - 17.03.2012
  • Begleitende Konferenz zur gleichnamigen Ausstellung
  • Konzeption: Irene Albers (Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Freie Universität Berlin)
    Anselm Franke, Kurator der Ausstellung

Kategorische Trennungen zwischen subjektiver und objektiver Welt im imaginären und gesellschaftlichen Verfügungsraum der Moderne sind in den letzten Jahren in vielen Disziplinen in Bewegung geraten und haben nicht zuletzt zu einem neuen Interesse am Animismus geführt. Die Konferenz zur Ausstellung führt eine Vielzahl von aktuellen Perspektiven aus Ethnologie, Literaturwissenschaft, Kunst, Naturwissenschaften,Wissenschaftsgeschichte und Politik zusammen.

Mögliche und überraschende Korrespondenzen und Verbindungen aufzuspüren, das Konzept sowie die Geschichte des Animismus für eine Selbstbefragung und neue kritische Reflexion der Moderne fruchtbar zu machen, ist Fokus und Ausgangspunkt der Debatte. Die Diskussionen stellen etablierte Trennungs- und Grenzziehungspraktiken der Moderne zwischen Natur und Kultur, Dingen und Akteuren, Welt und Vorstellung auf den Prüfstand.

Drei Roundtables setzen Animismus in Bezug zu aktuellen Fragen der Neuordnung ökonomischer, politischer und ökologischer Welt- Verhältnisse. Die Abendvorträge kommentieren die transdisziplinär neu entdeckte Aufmerksamkeit für den „Animismus“ vor einem philosophischen, politischen und wissenschaftstheoretischen Hintergrund.

Zeit & Ort

16.03.2012 - 17.03.2012

Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin