Homi K. Bhabha hält am 28. Januar die Hegel-Lecture 2010 des Dahlem Humanities Center

News vom 01.01.2010

Homi K. Bhabha

Der renommierte Literatur- und Kulturtheoretiker Homi K. Bhabha hält am 28. Januar im Rahmen der einmal jährlich stattfindenden Hegel-Lecture des Dahlem Humanities Center einen Vortrag mit dem Titel: Our Neighbors, Ourselves: Contemporary Reflections on Survival (Unsere Nachbarn und wir: Zeitgenössische Betrachtungen über das Überleben). Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei; der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Um Anmeldung an die E-Mailadresse admin@dhc.fu-berlin.de bis zum 21. Januar wird gebeten.

Homi K. Bhabha lehrt englische und amerikanische Literatur und Sprache an der Harvard University und leitet dort das Humanities Center. Er ist einer der bedeutendsten Literatur- und Kulturtheoretiker der Gegenwart. Zu seinen Schwerpunkten gehören Fragen der Identitätsfindung im (post)kolonialen Zusammenhang. Neben Edward Said und Gayatri Ch. Spivak prägt er den gegenwärtigen Diskurs der Postcolonial Studies, insbesondere durch seine Analysen kultureller Entwicklungsprozesse.

Mit seinem von Derrida, Lacan und Foucault inspirierten Denken gelangt Bhabha in seinem Hauptwerk The Location of Culture (1994) zur Analyse der Ambivalenz kolonialer Beziehungen, die er nicht länger als hegemoniale Machtbeziehungen versteht.

Die einmal jährlich stattfindende Hegel-Lecture des Dahlem Humanities Center wendet sich disziplinübergreifend an die Öffentlichkeit. Die Vorlesung ist dem zentralen Wert der Philosophie Hegels verpflichtet - der Freiheit.

Zeit und Ort:

Donnerstag, 28. Januar 2010, Beginn: 19:00 Uhr.
Einlass ab 18:00 Uhr Henry-Ford-Bau, Max-Kade-Auditorium,
Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem

 

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