Mira Becker-Sawatzky

Mira

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Kunstgeschichte und Italianistik

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Adresse
Schwendenerstraße 8
Raum 1.10
14195 Berlin

Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

Post-Doc am SFB 980 "Episteme in Bewegung" im Teilprojekt B05 "Theorie und Ästhetik elusiven Wissens in der Frühen Neuzeit" (Leitung: Prof. Dr. Ulrike Schneider)

Vita

seit Oktober 2012:

wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 980 „Episteme in Bewegung“ an der Freien Universität Berlin


April 2017:

Promotion mit der Dissertationsschrift

"Zwischen scientia & vaghezza - Texte zur Malerei und ihr Verhältnis zur bildkünstlerischen Praxis in der Lombardei des Cinquecento. Fallstudien zu Formen elusiven Wissens im ästhetischen Diskurs" (summa cum laude)

Betreuer: Prof. Dr. Klaus Krüger, Kunsthistorisches Institut der FU Berlin & Prof. Dr. Ulrike Schneider, Institut für Romanische Philologie der FU Berlin

ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze Frauenförderpreis des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin (2019)


seit Sommer 2016: Mitarbeiterin im Teilprojekt B05 von Prof. Dr. Ulrike Schneider zum Thema "Theorie und Ästhetik elusiven Wissens in der Frühen Neuzeit: Transfer und Institutionalisierung"

Bearbeitung des Unterprojekts 2 "Das Schöne regeln. Elusives Wissen in den kunsttheoretischen Diskursen der Akademien-Kontexte in Italien und Frankreich"


2012-2016: Mitarbeiterin im Teilprojekt B05 von Prof. Dr. Ulrike Schneider zum Thema „Theorie und Ästhetik von ‚Nicht-Wissen‘in der Frühen Neuzeit. Aspekte einer Konzeptualisierung elusiven Wissens am Beispiel ästhetischer Kategorien und ihrer Transformation

Bearbeitung des Unterprojekts 4 „Die Verhandlung elusiven Wissens und die Relevanz von Rhetorisierung und Literarisierung im kunsttheoretischen Diskurs des Quattro- und Cinquecento


Juni 2010:

Abschluss des Magisterstudiums an der Freien Universität Berlin

Magisterarbeit in Kunstgeschichte zum Thema „Geste bei Caravaggio. Tradition – Bildrhetorik – Originalität“, Betreuer Prof. Dr. Klaus Krüger

2004-2010:

Studium der Kunstgeschichte, Italienischen Philologie und Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin  


WiSe 2007/ 2008:

Als Mentorin Leiterin eines Kurses am Kunsthistorischen Institut der FU für StudienanfängerInnen zur Einführung in die Bestände der Berliner Kunstmuseen  

August 2006 – Juli 2007:

Università degli Studi di Torino (ERASMUS-Stipendium)  

Juli/ August 2005:

Praktikum an der Hamburger Kunsthalle und wissenschaftliche Assistenz von Dr. Annabelle Görgen bei der Ausstellung „Sternenwege“

 

Dissertationsschrift (verteidigt im April 2017)

„Zwischen scientia & vaghezza - Texte zur Malerei und ihr Verhältnis zur bildkünstlerischen Praxis in der Lombardei des Cinquecento. Fallstudien zu Formen elusiven Wissens im ästhetischen Diskurs"

Betreuer: Prof. Dr. Klaus Krüger, Prof. Dr. Ulrike Schneider

summa cum laude; ausgezeichnet mit dem Hedwig-Hintze Frauenförderpreis des Fachbereichs Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin (2019)

Forschungsinteressen

Verhältnis von Kunsttheorie, Texten zur Kunst und bildkünstlerischer Praxis (zwischen Diskrepanz und Dialog)

(Darstellungs-)Formen elusiven und figuralen Wissens

Medialität und Materialität von Wissen

Ästhetische Kategorien wie vago/ vaghezza, grottesco, divino, ambiguità, bellezza, grazia

Das Groteske in Theorie und Ästhetik

Kunst-Akademien - Norm, Kanon, Experiment und Abweichung

Die Figur der Nymphe

Materialästhetik und Materialsemantik 

Die Dissertationsschrift "Scientia & vaghezza im ästhetischen Diskurs der Lombardei des Cinquecento – Zum Verhältnis von bildkünstlerischer Praxis und Texten zur Malerei" erscheint vorauss. 2020 bei Vandenhoeck & Ruprecht in der Reihe "Historische Semantik"

"Anekdoten im frühneuzeitlichen Kunstdiskurs - Kontexte und Funktionen am Beispiel der akademischen Zirkel in Rom und Paris", in: Wissen en miniature. Theorie und Epistemologie der Anekdote, hg. v. Sophie Buddenhagen, Matthias Grandl und Melanie Möller (in Vorbereitung, erscheint vorauss. 2020).

"Leonardo's Figures, the Materiality of Lombard Sculpture and the Aesthetics of the 'Moti'", in: Leonardo in Dialogue. The Artist Amid His Contemporaries, hg. v. Francesca Borgo, Rodolfo Maffeis und Alessandro Nova, Florenz: Marsilio, S. 119-146.

Malerei vor Augen stellen & in Worte fassen – Strategien der Veranschaulichung & Modi des Wissens in Gregorio Comaninis kunsttheoretischem Dialog Il Figino (1591)“, in: Medien- und gattungsspezifische Modi der Diskursivierung elusiven Wissens in Dichtungen der Frühen Neuzeit, hg. v. U. Schneider, Wiesbaden: Harrassowitz (erscheint 2020).

„The Mediality of the Nymph in the Cultural Context of Pirro Visconti's Villa at Lainate", in: Nymphs in Early Modern Culture, hg. v. Anita Traninger und Karl Enenkel, Leiden/Boston: Brill 2018 (Intersections, Bd. 54), S. 303-336.

http://booksandjournals.brillonline.com/content/books/9789004364356

Grottesco & suavitas. Zur Kopplung von ästhetischem Programm und institutioneller Form in zwei Mailänder Kunstakademien der Frühen Neuzeit“, in: Wissen in Bewegung. Institution – Iteration – Transfer, hg. v. E. Cancik-Kirschbaum und A. Traninger, Wiesbaden: Harrassowitz 2015 (Episteme in Bewegung. Beiträge zu einer transdisziplinären Wissensgeschichte, 1), S. 415–440.

Free Open Access Download:

https://www.harrassowitz-verlag.de/title_1330.ahtml

Rezension von:

> Corinna Albert: Sehen im Dialog. Bedeutungsdimensionen intermedialer Phänomene in den spanischen Renaissancedialogen zu Kunst und Malerei. Stuttgart: Steiner 2017, 265 S., 6 s/w Ill. (Text und Kontext, 37), (in: Romanische Forschungen. Vierteljahrsschrift für romanische Sprachen und Literatur, hg.  v.  Franz Lebsanft und Cornelia Ruhe, Heft 4/2019, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, S. 503-509, im Druck).

> Valeska von Rosen (Hg.), Erosionen der Rhetorik? Strategien der Ambiguität in den Künsten der Frühen Neuzeit (culturæ – intermedialität und historische anthropologie, 4), Wiesbaden: Harrassowitz Verlag, 2012, VII + 356 S., (in: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur, hg. v. Ulrike Schneider und Guido Mensching, Heft 2/ 2014, Stuttgart: Steiner Verlag, 2014, S.213-222.)

Bericht zus. mit Sebastian Strehlau zum Workshop:

"The Know[ing] How of Early Modern Italian Academies",

http://www.sfb-episteme.de/Listen_Read_Watch/berichte/workshop_B05_knowing-how/index.html

Bericht zum Vortrag von:

Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra (Johannes Gutenberg-Universität Mainz): "Grazia, facilità, vivezza. Das Wissen der Künstler in den Viten Belloris: Die Idee der Schönheit und die Konzeption unterschiedlicher Personalstile", Gastvortrag am 27.01.14 im Rahmen der Vortragsreihe „Darstellungswissen – Wissensdarstellung“ der Konzeptgruppe III, auf Einladung des Teilprojekts B05 „Theorie und Ästhetik von ‚Nicht-Wissen‘ in der Frühen Neuzeit. Aspekte einer Konzeptualisierung elusiven Wissens am Beispiel ästhetischer Kategorien und ihrer Transformation“, Leitung: Prof. Dr. Ulrike Schneider

http://www.sfb-episteme.de/Listen_Read_Watch/Veranstaltungsarchiv/Vortrag_B05_Oy-Marra.html

Anekdoten im frühneuzeitlichen Kunstdiskurs in Rom und Paris. Kontexte und Funktionen

Vortrag bei der Tagung "Wissen en miniature - Theorie und Epistemologie der Anekdote" am 26. Oktober 2018 am SFB 980 "Episteme in Bewegung" in Berlin


'Discorsi Academici' on Painting - Discussing Beauty, Perfection & Nobility 

Vortrag beim Workshop "The Know[ing] How of Early Modern Italian Academies" am 11. Dezember 2017 am SFB 980 "Episteme in Bewegung" in Berlin


Leonardo's Figures, the Materiality of Lombard Sculpture and the Aesthetics of the 'Moti'

Vortrag bei der Konferenz "Leonardo & gli altri / Leonardo in Dialogue" am 19. September 2015 am Kunsthistorischen Institut in Florenz, Max-Planck-Institut


‘Belle bruttezze’ & ‘pitture ridicole’. Vom Figurieren des Grotesken und Komischen im kunsttheoretischen Diskurs der Lombardei im Cinquecento

Vortrag im Rahmen des Workshops "Figurales Wissen zwischen Norm und Abweichung" bei der SFB-Jahrestagung "Figurales Wissen - Medialität, Ästhetik und Materialität von Wissen in der Vormoderne", am 03. Juli 2015 in Berlin


The Mediality of the Nymph in the Cultural Context of Pirro Visconti’s Villa at Lainate

Vortrag bei der Jahrestagung der Renaissance Society of America am 26. März 2015 in Berlin

sowie in überarbeiteter Form beim Workshop "Nymphs in Early Modern Culture" am Exzellenzcluster "Religion und Politik" an der WWU Münster am 28. Januar 2016


Grottesco & suavitas  - The Accademia della Val di Blenio and the Accademia Ambrosiana. Contrasting Concepts of Art Academies in Early Modern Lombardy

Vortrag bei der Jahrestagung der Renaissance Society of America am 28. März 2014 in New York