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Prof. Dr. phil. Sascha Gaglia

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Sprachwissenschaft Italienisch

Gastprofessor

Sprechstunde

Vorlesungsfreie Zeit WiSe 2020/21
Ausschließlich über Webex nach Vereinbarung via email (sascha.gaglia@fu-berlin.de)

SoSe 2021
Mittwochs, 14.00 - 15.00 h
(ausschließlich über Webex nach Vereinbarung via email (sascha.gaglia@fu-berlin.de)

Sommer-Semester 2021

S 16 847 Pronominale Strukturen in den romanischen Sprachen

Das Seminar beschäftigt sich aus vergleichender Perspektive mit dem Wandel und der Variation pronominaler Strukturen in den romanischen Sprachen. Dabei werden insbesondere phonologische, syntaktische und morphologische Variationsmuster der romanischen Pronomina strukturell (z.B. klitische vs. freie Pronomina, Stellung der Pronomina) und typologisch untersucht (bspw. sind das Italienische, Portugiesische und Spanische Nullsubjektsprachen, das Französische und die Varietäten Norditaliens weisen hingegen obligatorische (unbetonte) Subjektpronomina auf) und immer in Bezug zu allgemeinen Phänomenen des sprachlichen Wandels gesetzt (z.B. Grammatikalisierung, Analogie etc.). Diese Phänomene werden also auch aus theoretischer Sicht beleuchtet. Es werden außerdem soziolinguistische Fragestellungen bezüglich der Verwendung von Pronomina einbezogen. Die Literatur zum Seminar wird zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

S 17 040 Einführung in die italienische Sprachwissenschaft (Typ B)

Die Studierenden lernen die Kernbereiche der italienischen Sprachwissenschaft (u.a. Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik) sowie sprachspezifische Probleme des Italienischen kennen und vertiefen ihr Wissen über grundlegende Arbeitstechniken und Begriffe der Linguistik.

Literatur zur Orientierung:

Haase, M. 2013. Italienische Sprachwissenschaft, 2. Auflage. Tübingen: Narr.

PS 17 042 Semantik des Italienischen

Die Semantik befasst sich mit der Bedeutung von sprachlichen Ausdrücken. Ziel dieses Proseminars ist es, Grundbegriffe der Semantik zu vermitteln und eine Einführung zu geben in Konzepte und Techniken zur Analyse und Repräsentation der Bedeutung von italienischen Wörtern und Sätzen.

Literatur zur Orientierung:

Blank, A. 2001. Einführung in die lexikalische Semantik für Romanisten. Berlin: De Gruyter.

Thomaßen, H. 2004. Lexikalische Semantik des Italienischen. Berlin: De Gruyter.

HS 17 044 Altitalienisch: Varietäten, Sprachwandel und externe Sprachgeschichte

In unserem Hauptseminar wird die Phase des Altitalienischen von den ersten Sprachdenkmälern des Italienischen (8./9. Jahrhundert) bis zum Übergang zum Neuitalienischen (erste Hälfte des 16. Jahrhunderts) vor allem aus grammatischer, aber auch aus sprachlich-kultureller Sicht beleuchtet. So spielt neben den Prozessen des Sprachwandels auch die Herausbildung der literarisch-kulturellen Dominanz des Toskanischen eine wichtige Rolle. Wenngleich das Toskanische den Schwerpunkt in unserem Seminar bildet, sollen zwei weitere altitalienische Varietäten eingehend beleuchtet werden.

Literatur zur Orientierung:

Heinemann, S. 2017. Altitalienisch. Eine Einführung. Tübingen: Narr.

Michel, A. 1997. Einführung in das Altitalienische. Tübingen: Narr.

Reutner, U. & S. Schwarze. 2011. Geschichte der italienischen Sprache. Tübingen: Narr.

C 17 130 Forschungscolloquium der romanistischen Sprachwissenschaft

Dieses Kolloquium bietet interessierten Studierenden und Doktoranden die Möglichkeit, ihre eigenen sprachwissenschaftlichen Forschungsarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Das Programm wird ergänzt durch wissenschaftliche Vorträge der Dozenten und von Gastwissenschaftlern. Daneben besteht die Möglichkeit, aktuelle Forschungsliteratur gemeinsam zu lesen und zu besprechen.