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Prof. Dr. Sascha Gaglia

Sascha Gaglia

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Sprachwissenschaft Italienisch

Professor

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 29/107
14195 Berlin

Sprechstunde

WiSe 2021/22

Mittwoch, 14.00 - 15.00 h ONLINE
(ausschließlich über Webex (https://fu-berlin.webex.com/meet/sascha.gaglia))

Anmeldung per E-Mail bis Dienstag, 14.00 h,
über Frau Di Salle (disalle@zedat.fu-berlin.de)

Semesterferien WiSe 2021/22

Mittwoch, 2.3.2022, 14.00-15.00h (Webex: https://fu-berlin.webex.com/meet/sascha.gaglia // Anmeldung bis Dienstag, 1.3.2022, 12.00h über disalle@zedat.fu-berlin.de)

Mittwoch, 16.3.2022, 14.00-15.00h (Webex: https://fu-berlin.webex.com/meet/sascha.gaglia  // Anmeldung bis Dienstag, 15.3.2022, 12.00h über disalle@zedat.fu-berlin.de)

Mittwoch, 30.3.2022, 14.00-15.00h (Webex: https://fu-berlin.webex.com/meet/sascha.gaglia // Anmeldung bis Dienstag, 29.3.2022, 12.00h über disalle@zedat.fu-berlin.de)

Mittwoch, 6.4.2022, 14.00-15.00h (Webex: https://fu-berlin.webex.com/meet/sascha.gaglia // Anmeldung bis Dienstag, 5.4.2022, 12.00h über disalle@zedat.fu-berlin.de)

Vita

Seit Oktober 2021 Professor für Romanische Sprachwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf dem Italienischen, Institut für Romanische Philologie, Freie Universität Berlin
2020-2021 Gastprofessor für Italienische Sprachwissenschaft, Institut für Romanische Philologie, Freie Universität Berlin
2019 Habilitation, Philosophische Fakultät, Georg-August-Universität Göttingen (Venia legendi: Romanische Sprachwissenschaft)
2017-2021 Außerplanmäßiger Professor, Seminar für Romanische Philologie, Georg-August-Universität Göttingen
2017-2020 Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen einer eigenen Stelle, Seminar für Romanische Philologie,Georg-August-Universität Göttingen
2016-2017 Gastprofessor für Spanische Sprachwissenschaft und Lateinamerikanistik, Institut für Romanische Philologie, Freie Universität Berlin
2010-2016 Juniorprofessor für Romanische Sprachwissenschaft, Seminar für Romanische Philologie, Georg-August-Universität Göttingen
2007 Promotion zum Dr. phil. bei Prof. Dr. Christoph Schwarze, Fachbereich Sprachwissenschaft, Universität Konstanz
2004-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachbereich Sprachwissenschaft bzw. Sonderforschungsbereich „Variation und Entwicklung im Lexikon“ (SFB 471), Universität Konstanz
1997-2003 Studium in den Fächern Italienische Sprachwissenschaft, Kunst- und Medienwissenschaften und Politikwissenschaft, Abschluss ‚Magister Artium‘ (M.A.), Universität Konstanz
1995-1997 Ausbildung zum Verlagskaufmann, Stuttgarter Zeitung
1995 Abitur, Königin-Katharina-Stift, Stuttgart
1992 Mittlere Reife, Gerhart-Hauptmann-Realschule, Leonberg
1975 Geboren in Stuttgart

Winter-Semester 2021/22

C 17 130 Forschungscolloquium Romanistische Sprachwissenschaft

Dieses Kolloquium bietet interessierten Studierenden und Doktorand*innen die Möglichkeit, ihre eigenen sprachwissenschaftlichen Forschungsarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Das Programm wird ergänzt durch wissenschaftliche Vorträge der Dozent*innen und von Gastwissenschaftler*innen. Daneben besteht die Möglichkeit, aktuelle Forschungsliteratur gemeinsam zu lesen und zu besprechen

HS 17 007 Grammatisches und natürliches Geschlecht in den romanischen Sprachen

Das Thema der gendergerechten Sprache wird in der Öffentlichkeit zur Zeit sehr kontrovers und emotional diskutiert. Bisweilen stehen sich die Vertreter*innen der unterschiedlichen Positionen unversöhnlich gegenüber. Mit dem Seminar wollen wir einen Beitrag zum Thema der Geschlechterfrage in den romanischen Sprachen leisten, der auf einer fundierten wissenschaftlichen Diskussion basiert. Hierzu ist es notwendig, nicht nur gesellschaftspolitische Argumente, sondern insbesonders jene Argumente in Erwägung zu ziehen, die mit den Gender-Strukturen in den romanischen Sprachen zu tun haben: Wie wird auf das grammatische Geschlecht referiert, wie auf das natürliche (oder „biologische“)? In welchem Spannungsverhältnis stehen grammatisches und natürliches Geschlecht in den einzelnen romanischen Sprachen? Wie hat sich dieses Spannungsverhältnis sprachgeschichtlich entwickelt (Thema ‚Sprachwandel‘)? Welche grammatischen Strukturen fördern eine gendergerechte Sprache, welche stellen objektiv ein mögliches Problem dar, welche nur ein scheinbares? Das Seminar richtet sich an Studierende des Italienischen, Spanischen und Französischen.

HS 17 044 Verbale Höflichkeit im Italienischen

Höflichkeit ist ein kulturelles und soziales Phänomen, das sich sowohl sprachlich als auch im nicht-sprachlichen Verhalten manifestiert. Sie erleichtert „[...] die Interaktion durch die Minimierung des Potenzials von Konflikten und Konfrontationen, das jedem menschlichen Austausch inhärent ist“ (siehe Lakoff 1990: 34; eig. Übers.). Aus linguistischer Sicht eignet sich die verbale (also sprachliche) Höflichkeit für Analysen auf den unterschiedlichsten Untersuchungsebenen aus synchroner und aus diachroner Perspektive: Struktur, Bedeutung und Verwendung, soziale Bedingungen etc. Im Seminar werden wir die Ebenen der verbalen Höflichkeit spezifisch für das Italienische, mit systematischen Ausblicken auf weitere romanische (und sporadisch auch auf nichtromanische) Sprachen, betrachten. Dabei werden uns auch aktuell in der Öffentlichkeit diskutierte Themen wie Hate Speech interessieren

S 16 841 Strukturen der romanischen Sprachen

Das Seminar beschäftigt sich unter vergleichender Perspektive mit ausgewählten Phänomenen in den romanischen Sprachen. Die Phänomene reichen von der Phonologie (z.B. Vokalismus, Wortakzent) und Morphologie (unregelmäßige Verben) über die Syntax (Nullsubjekte, Klitika) bis hin zur Pragmatik (Anrede). Kenntnisse in mindestens einer romanischen Sprache werden vorausgesetzt, Kenntnisse in weiteren romanischen Sprachen sind nicht erforderlich. Die in der Veranstaltung untersuchten Sprachen richten sich nach den zu behandelnden Phänomenen. Das Seminar schließt somit auch kleinere romanische Sprachen und Varietäten ein.

ÜV 17 042 Die italienische Sprache

Die Überblicksvorlesung gibt einen Überblick über die Sprachgeschichte des Italienischen mit dem Schwerpunkt auf der internen Sprachgeschichte, d.h. dem Sprachwandel zunächst vom Lateinischen zum Alt- und Neuitalienischen bis hin zum modernen Italienischen. Der erste und wichtigste Schritt wird in einer gründlichen Behandlung der historischen Lautlehre bestehen, wobei auch andere Varietäten (d.h. solche, die nicht dem Florentinischen, der Basis der italienischen Nationalsprache, entsprechen) zu berücksichtigen sind. Es folgen kurze Kapitel über die Herausbildung von Morphologie, Lexikon und Syntax des Altitalienischen, relevante Wandelprozesse nach der altitalienischen Zeit sowie Darstellungen verschiedener Etappen der externen Sprachgeschichte.

 Sprachen

  • Italienisch
  • Französisch
  • Spanisch (mit Schwerpunkt im chilenischen Spanisch)
  • Rhätoromanisch (mit Schwerpunkt im Friaulischen)

Forschungsgebiete

  • Grammatikarchitektur, Morpho-Phonologie und Morpho-Syntax
  • Sprachliche Höflichkeit
  • Varietäten
  • Historische Sprachwissenschaft

Drittmittelgefördertes Forschungsprojekt

Im Druck Gaglia, Sascha. Die Grammatik der Anrede im Französischen, Italienischen und Spanischen. Tübingen: Stauffenburg (Stauffenburg Linguistik).
  Zugl. Habilitationsschrift, Diachrone und synchrone grammatische Modellierung der Anredepronomina im Französischen,Italienischen  und Spanischen vor dem Hintergrund der verbalen Höflichkeit, Philosophische FakultätGeorg-August-Universität Göttingen, 2018].
2009 Gaglia, Sascha. Metaphonie im kampanischen Dialekt von Piedimonte Matese. Eine Analyse an der Schnittstelle zwischen Phonologie, Morphologie und Lexikon. Dissertation, Fachbereich Sprachwissenschaft, Universität Konstanz.
  http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-86653
2012 Gaglia, Sascha & Marc-Olivier Hinzelin. (Hrsg.). Inflection and Word Formation in Romance Languages. Philadelphia, Amsterdam: John Benjamins.
Im Druck Gaglia, Sascha. Wortklassen, in Antje Lobin & Eva-Tabea Meineke (Hrsg.), Handbuch Italienisch. Sprache, Literatur, Kultur. Berlin: Erich Schmidt-Verlag.
Zur Publikation angenommen Gaglia, Sascha. Hybrid agreement in polite address: a contrastive approach to Romance languages, in Nicole Baumgarten & Roel Vismans (eds.), Forms of Address in Contrastive Contexts (Topics in Address Research, vol. 2). Amsterdam: Benjamins.
2021 Gaglia, Sascha. Las interfaces gramaticales en el sistema de tratamiento pronominal-verbal del castellano europeo y chileno desde una perspectiva diacrónica y sincrónica, in Brandon M. Rogers & Mauricio A. Figueroa Candia (eds.), Lingüística del castellano chileno: Estudios sobre variación, innovación, contacto e identidad / Chilean Spanish Linguistics: Studies on variation, innovation, contact, and identity. Wilmington, DE: Vernon Press. 337-366.
2020 Gaglia, Sascha. The dynamics of analogy: Old French and Old Italian verbal roots. Lingue e Linguaggio 19(1). 61-89.
2020 Gaglia, Sascha. Hybride pronominale Anredesysteme in der italienischen Sprachgeschichte und ihre grammatische Modellierung, in Antje Lobin, Sarah Dessì-Schmid & Ludwig Fesenmeier (Hrsg.), Norm und Hybridität/Ibridità e norma. Linguistische Perspektiven/Prospettive Linguistiche, Berlin: Frank & Timme. 141-167.
2016 Gaglia, Sascha & Marc-Olivier Hinzelin. Inflectional verb morphology, in Susann     Fischer & Christoph Gabriel (eds.): Manual of grammatical interfaces in Romance           (Manuals of Romance Linguistics/MRL, vol. 10). Berlin: De Gruyter. 149-184.
2015 Gaglia, Sascha & Christoph Schwarze. The controversial status of Romance pronominal clitics – a new criterion. Linguistische Berichte 242. 103-139.
2012 Gaglia, Sascha. Die Metaphonie im kampanischen Dialekt von Piedimonte Matese: Morpho-phonologischer Prozess oder morpho-lexikalische Selektion? Zeitschrift für romanische Philologie 128(4). 626-644.
2012 Gaglia, Sascha. The realization of preverbal subject clitics from an autonomous morphological perspective, in Sascha Gaglia & Marc-Olivier Hinzelin (eds.), Inflection and Word Formation in Romance Languages. Philadelphia, Amsterdam: Benjamins. 84-118.
2012 Hinzelin, Marc-Olivier & Sascha Gaglia. Morphological theories, the autonomy of morphology, and Romance data, in Sascha Gaglia & Marc-Olivier Hinzelin (eds.), Inflection and Word Formation in Romance Languages. Philadelphia, Amsterdam: Benjamins. 1-28.
2012 Gwinner, Anne, Sascha Gaglia & Janet Grijzenhout. The effect of prosody on the           acquisition of morphology: an experimental study with Italian, German and Italian-German children, in Maria Grazia Busà & Antonio Stella (eds.), Methodological Perspectives on Second Language Prosody: Papers from ML2P 2012. 37-41.
2011 Gaglia, Sascha. Representational aspects of morphomic vowel variation in Southern Italy, in Martin Maiden, John C. Smith, Maria Goldbach & Marc-Olivier Hinzelin (eds.), Morphological Autonomy: Perspectives from Romance Inflectional Morphology. Oxford: Oxford University Press. 95-118.
2010 Gaglia, Sascha. The omission of preverbal subject clitics in Friulian: constraint-based analysis and methodological discussion. Corpus 9. 191-220.
2010 Gaglia, Sascha. La metafonesi come fenomeno d’interfaccia. A proposito di due dialetti meridionali, in Maria Iliescu, Paul Danler & Heidi Siller-Runggaldier (eds.), Actes du XXV. Congrès International de Linguistique et Philologie romane, Tome II. Berlin: De Gruyter. 77-86.
2009 Franziska M. Hack & Sascha Gaglia. The use of subject pronouns in Raeto-Romance. A contrastive study, in Georg A. Kaiser & Eva-Maria Remberger (eds.), Proceedings of the workshop Null-subjects, expletives, and locatives in Romance. Arbeitspapier Nr. 123, FB Sprachwissenschaft, Universität Konstanz. 157-181.
2007 Gaglia, Sascha. Vowel alternation within the verbal root of Campanian: between phonology and morphology, in Nabil Hathout & Fabio Montermini (eds.), Morphologie à Toulouse. Actes du colloque international de Morphologie 4èmes Décembrettes. München: Lincom. Europa. 63-82.
2006 Gaglia, Sascha. Vokalvariation in der Wurzel des kampanischen Verbs, in Carmen Kelling, Judith Meinschaefer & Katrin Mutz (Hrsg.), Akten der gleichnamigen Sektion beim XXIX. Deutschen Romanistentag, Saarbrücken 2005. Arbeitspapier Nr. 120. Fachbereich Sprachwissenschaft, Universität Konstanz. 39-62.
2019 Gaglia, Sascha. Portrait. Romanistik in Geschichte und Gegenwart 25(1). 1-6.
2015 Gaglia, Sascha. Rezension zu Fesenmeier, Ludwig, Anke Grutschus & Carolin Patzelt (2013, Hrsg.), L'absence au niveau syntagmatique. Fallstudien zum Französischen (Analecta Romanica, vol. 80). Frankfurt am Main: Klostermann. Zeitschrift für romanische Philologie 131(4). 1191-1199.
2010 Gaglia, Sascha. Rezension zu Krämer, Martin (2009), The Phonology of Italian. Linguistische Berichte 224.495-502.