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Prof. Dr. phil. Sascha Gaglia

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Sprachwissenschaft Italienisch

Gastprofessor

Sprechstunde

SoSe 2021
Mittwochs, 14.00 - 15.00 h
(ausschließlich über Webex nach Vereinbarung via email (sascha.gaglia@fu-berlin.de)

Vorlesungsfreie Zeit SoSe 2020/21
Mi., 21.07., 14.00-15.00h (online) [Anmeldung per E-Mail bis Di. 20.07., 18.00h erforderlich]
Mi., 25.08., 14.00-15.00h (online) [Anmeldung per E-Mail bis Di. 24.08., 18.00h erforderlich]
Mi., 08.09., 14.00-15.00h (online) [Anmeldung per E-Mail bis Di. 07.09., 18.00h erforderlich]
Mi., 29.09., 14.00-15.00h (online) [Anmeldung per E-Mail bis Di. 28.09., 18.00h erforderlich]
Mi., 06.10., 14.00-15.00h (online) [Anmeldung per E-Mail bis Di. 05.10., 18.00h erforderlich]

Winter-Semester 2021/22

C 17 130 Forschungscolloquium Romanistische Sprachwissenschaft

Dieses Kolloquium bietet interessierten Studierenden und Doktorand*innen die Möglichkeit, ihre eigenen sprachwissenschaftlichen Forschungsarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Das Programm wird ergänzt durch wissenschaftliche Vorträge der Dozent*innen und von Gastwissenschaftler*innen. Daneben besteht die Möglichkeit, aktuelle Forschungsliteratur gemeinsam zu lesen und zu besprechen

HS 17 007 Grammatisches und natürliches Geschlecht in den romanischen Sprachen

Das Thema der gendergerechten Sprache wird in der Öffentlichkeit zur Zeit sehr kontrovers und emotional diskutiert. Bisweilen stehen sich die Vertreter*innen der unterschiedlichen Positionen unversöhnlich gegenüber. Mit dem Seminar wollen wir einen Beitrag zum Thema der Geschlechterfrage in den romanischen Sprachen leisten, der auf einer fundierten wissenschaftlichen Diskussion basiert. Hierzu ist es notwendig, nicht nur gesellschaftspolitische Argumente, sondern insbesonders jene Argumente in Erwägung zu ziehen, die mit den Gender-Strukturen in den romanischen Sprachen zu tun haben: Wie wird auf das grammatische Geschlecht referiert, wie auf das natürliche (oder „biologische“)? In welchem Spannungsverhältnis stehen grammatisches und natürliches Geschlecht in den einzelnen romanischen Sprachen? Wie hat sich dieses Spannungsverhältnis sprachgeschichtlich entwickelt (Thema ‚Sprachwandel‘)? Welche grammatischen Strukturen fördern eine gendergerechte Sprache, welche stellen objektiv ein mögliches Problem dar, welche nur ein scheinbares? Das Seminar richtet sich an Studierende des Italienischen, Spanischen und Französischen.

HS 17 044 Verbale Höflichkeit im Italienischen

Höflichkeit ist ein kulturelles und soziales Phänomen, das sich sowohl sprachlich als auch im nicht-sprachlichen Verhalten manifestiert. Sie erleichtert „[...] die Interaktion durch die Minimierung des Potenzials von Konflikten und Konfrontationen, das jedem menschlichen Austausch inhärent ist“ (siehe Lakoff 1990: 34; eig. Übers.). Aus linguistischer Sicht eignet sich die verbale (also sprachliche) Höflichkeit für Analysen auf den unterschiedlichsten Untersuchungsebenen aus synchroner und aus diachroner Perspektive: Struktur, Bedeutung und Verwendung, soziale Bedingungen etc. Im Seminar werden wir die Ebenen der verbalen Höflichkeit spezifisch für das Italienische, mit systematischen Ausblicken auf weitere romanische (und sporadisch auch auf nichtromanische) Sprachen, betrachten. Dabei werden uns auch aktuell in der Öffentlichkeit diskutierte Themen wie Hate Speech interessieren

S 16 841 Strukturen der romanischen Sprachen

Das Seminar beschäftigt sich unter vergleichender Perspektive mit ausgewählten Phänomenen in den romanischen Sprachen. Die Phänomene reichen von der Phonologie (z.B. Vokalismus, Wortakzent) und Morphologie (unregelmäßige Verben) über die Syntax (Nullsubjekte, Klitika) bis hin zur Pragmatik (Anrede). Kenntnisse in mindestens einer romanischen Sprache werden vorausgesetzt, Kenntnisse in weiteren romanischen Sprachen sind nicht erforderlich. Die in der Veranstaltung untersuchten Sprachen richten sich nach den zu behandelnden Phänomenen. Das Seminar schließt somit auch kleinere romanische Sprachen und Varietäten ein.

ÜV 17 042 Die italienische Sprache

Die Überblicksvorlesung gibt einen Überblick über die Sprachgeschichte des Italienischen mit dem Schwerpunkt auf der internen Sprachgeschichte, d.h. dem Sprachwandel zunächst vom Lateinischen zum Alt- und Neuitalienischen bis hin zum modernen Italienischen. Der erste und wichtigste Schritt wird in einer gründlichen Behandlung der historischen Lautlehre bestehen, wobei auch andere Varietäten (d.h. solche, die nicht dem Florentinischen, der Basis der italienischen Nationalsprache, entsprechen) zu berücksichtigen sind. Es folgen kurze Kapitel über die Herausbildung von Morphologie, Lexikon und Syntax des Altitalienischen, relevante Wandelprozesse nach der altitalienischen Zeit sowie Darstellungen verschiedener Etappen der externen Sprachgeschichte.