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Philologie und Film

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Philologisches Film-Forum im Sommersemester 2024

Kinder- und Jugendbuchverfilmungen

Die Welle
(Dennis Gansel, D 2008, 107 Minuten)

Mittwoch, 08.05.2024, 16:00 Uhr, L 113 Seminarzentrum (Otto-von-Simson-Str. 26/Mensa)


Räuberhände
(Ilker Catak, D 2021, 93 Minuten)

Mittwoch, 22.05.2024, 16:00 Uhr, L 113 Seminarzentrum (Otto-von-Simson-Str. 26/Mensa)


Die Wolke
(Gregor Schnitzler, D 2006, 102 Minuten)

Montag, 24.06.2024, 16:00 Uhr, L 113 Seminarzentrum - Otto-von-Simson-Str. 26/Mensa


Tigermilch
(Ute Wieland, D 2017, 106 Minuten)

Mittwoch, 24.06.2024, 16:00 Uhr, L 113 Seminarzentrum - Otto-von-Simson-Str. 26/Mensa


Mit einer kurzen Einführung des Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie.

Alle Veranstaltungen finden statt Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin (Rostlaube).

Organisation: Franz Kröber (franz.kroeber@fu-berlin.de) & Elena Karagjosova (elenakar@zedat.fu-berlin.de)

Die Veranstaltungen sind nicht öffentlich. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme mit einer kurzen E-Mail an die Organisatoren an.

Philologie und Film

Das Studium am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie bietet zahlreiche Möglichkeiten, Literaturwissenschaft in Auseinandersetzung mit der ästhetischen Verfassung und historischen Entwicklung des Films zu betreiben. Dabei werden Literatur und Film als Teile eines historisch-systematischen Kontextes medienvermittelter Kommunikation begriffen.

Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft fördert text- und medienanalytische Kompetenzen, die auch vielfältige Beziehungen der Literatur zum Film umfassen. Hierzu zählen insbesondere die Vorgeschichte des kinematographischen Sehens in der Literatur des 19. Jahrhunderts, die filmische Schreibweise von Autoren wie Kafka und Döblin, zahlreiche literarische Texte über den Film und für den Film, schließlich die Verfilmung von Literatur.

Die Fachdidaktik Deutsch sieht in der Analyse von Filmen, aber auch im Schreiben zu und Sprechen über Bewegtbildmedien Potentiale literarischen und medienästhetischen Lernens. So können Figurendarstellungen, Raumsemantiken oder Strategien der Perspektivierung anhand von Filmen durch Schüler*innen erarbeitet werden. Zugleich fördert der Vergleich von Literatur und Film im Hinblick auf Motive, ausgewählte Segmente oder spezifische Darstellungstechniken und die damit einhergehenden Wirkungsweisen das Bewusstsein für die Charakteristika des jeweiligen Mediums.

Die Editionswissenschaft vermittelt in Theorie und Praxis die Verfahren und Kenntnisse, die für die Edition von Texten, Noten und Bildern erforderlich sind. Dies schließt Überlegungen zur Möglichkeit historisch-kritischer Filmedition ein. Für die Studienfassungen von Filmen müssen Bild-, Ton- und Textüberlieferung in ihren wechselseitigen Verhältnissen gesichtet und erschlossen werden. Die Editionswissenschaft trägt zu dieser noch jungen Diskussion bei.

Die Philologische Bibliothek verfügt über einen großen Filmbestand, der über den Bibliothekskatalog recherchiert werden kann.