Philologie und Film

Philologisches Film-Forum im Wintersemester 2019/20

Frauenfilm: Filme von Frauen, Filme über Frauen

Das blaue Licht (D 1932, Regie: Leni Riefenstahl)

Mittwoch, 23.10.2019, 18:00 Uhr, Raum JK 31/124


Cléo de 5 à 7 (F/I 1961, Regie: Agnès Varda)

Mittwoch, 20.11.2019, 18:00 Uhr, Raum JK 31/124


Die Bleierne Zeit (BRD 1981, Regie: Margarethe von Trotta)

Mittwoch, 18.12.2019, 18:00 Uhr, Raum JK 31/124


High Life (D/F/GB 2018, Regie: Claire Denis)

Mittwoch, 15.01.2020, 18:00 Uhr, Raum JK 31/124


Mit einer kurzen Einführung des Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie

Alle Veranstaltungen finden statt Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin (Rostlaube).

Organisation: Elena Karagjosova (elenakar@zedat.fu-berlin.de)

Die Veranstaltungen sind nicht öffentlich. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme mit einer kurzen E-Mail an die Organisatoren an.

Philologie und Film

Das Studium am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie bietet zahlreiche Möglichkeiten, Literaturwissenschaft in Auseinandersetzung mit der ästhetischen Verfassung und historischen Entwicklung des Films zu betreiben. Dabei werden Literatur und Film als Teile eines historisch-systematischen Kontextes medienvermittelter Kommunikation begriffen.

Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft fördert text- und medienanalytische Kompetenzen, die auch vielfältige Beziehungen der Literatur zum Film umfassen. Hierzu zählen insbesondere die Vorgeschichte des kinematographischen Sehens in der Literatur des 19. Jahrhunderts, die filmische Schreibweise von Autoren wie Kafka und Döblin, zahlreiche literarische Texte über den Film und für den Film, schließlich die Verfilmung von Literatur.

Die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur bietet Strategien an, literaturästhetische Strategien durch den Vergleich mit filmästhetischen Formen zu verdeutlichen. Filmische Parallelen und Unterschiede dienen der Unterstützung und Klärung literarischen Lernens. Beispielhaft können Bezüge zwischen literarischem und filmischem Erzählen etwa anhand der Konstituierung, Problematisierung und Spezifizierung von Genres überprüft werden.

Die Editionswissenschaft vermittelt in Theorie und Praxis die Verfahren und Kenntnisse, die für die Edition von Texten, Noten und Bildern erforderlich sind. Dies schließt Überlegungen zur Möglichkeit historisch-kritischer Filmedition ein. Für die Studienfassungen von Filmen müssen Bild-, Ton- und Textüberlieferung in ihren wechselseitigen Verhältnissen gesichtet und erschlossen werden. Die Editionswissenschaft trägt zu dieser noch jungen Diskussion bei.

Die Philologische Bibliothek verfügt über einen großen Filmbestand, der über den Bibliothekskatalog recherchiert werden kann.