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Episteme und Schriftbildlichkeit. Exploration und Komposition mit Linien/Bildern

plakat_episteme_und_schriftbildlichkeit  

Ringvorlesung des DFG-Graduiertenkollegs „Schriftbildlichkeit“ im Sommersemester 2010

Konzeption: Sybille Krämer, Benjamin Meyer-Krahmer, Rainer Totzke

Zeit:      jeweils ab 18 Uhr c.t. Ort:      Graduiertenkolleg "Schriftbildlichkeit"
            im Untergeschoss des Instituts für Philosophie
            Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin-Dahlem
 

 

Für Erkenntnisprozesse unterschiedlichster Art spielen Formen visuellen Denkens eine zentrale Rolle. Solche Denkprozesse manifestieren sich in realen Artefakten epistemischer Bildlichkeit. Im Rahmen der Ringvorlesung wird versucht, die Spezifik dieser Bildlichkeit im Hinblick auf ihre Referenzialität, ihre Nähe zur Sprache, ihre Prozessualität, ihre ästhetischen Qualitäten näher zu bestimmen sowie die Rolle der Verschränkung von Schrift und Bild für eine Epistemologie visuellen Denkens aufzuzeigen.

 

Programm

Do., 22.04.

John Mullarkey (Philosophie, Dundee)
Beyond Diagrams – What, or When, is the Diagrammatic?

(Veranstaltung gemeinsam mit SFB Kulturen des Performativen)

Mi., 05.05.

Heike Gfrereis (Literaturwissenschaft, Marbach)
Vom Strich zur Linie. Schreiben und Zeichnen bei Hölderlin, Mörike und Kafka

Mi., 19.05.

Kathrin Müller (Kunstgeschichte, Frankfurt/M)
Göttliche Diagrammatik. Vom Erkennen Gottes in mittelalterlichen Handschriften

Do., 03.06.

Karin Krauthausen (Literaturwissenschaft, Berlin)
Striche zwischen Aufzeichnung und Konfiguration. Der Beginn von Paul Valérys Cahiers

Mi, 16.06.

Sun-Joo Shin (Philosophie, New Haven)
The forgotten individual: Diagrammatic reasoning in mathematics

(Veranstaltung gemeinsam mit dem Exzellenzcluster TOPOI)

Do., 17.06.

Klaus Sachs-Hombach (Philosophie, Chemnitz)
Vom Bild zur Schrift

Mi., 23.06.

Ludwig Jäger (Sprachwissenschaft, Aachen)
Schrift als Medium

Mi., 30.06.

Gebhard Selz (Altorientalistik, Wien)
Der Kopf ist oben? Pragmatik und Metaphern in offenen Texten

Do., 01.07.

Markus Späth (Kunstgeschichte, Gießen)
Komprimierte Wissensordnungen. Mittelalterliche Siegel als epistemische Medien

Mi., 14.07.

Andreas Haug (Musikwissenschaft, Erlangen)
Zwischen Bild und Schrift. Vom Sichtbarwerden europäischer Musik im Mittelalter

 

Hier können Sie das Plakat zur Vorlesungsreihe als PDF herunterladen.

 

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Dahlem Research School