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Linnja Auffenberg

Linnja Auffenberg

 

E-Mail: auffenberg[at] schriftbildlichkeit.de

 

Dissertationsvorhaben

„Schrift-Maschinen/Schreib-Maschinen. Techniken des literarischen Schreibens in der digitalen Mediosphäre.“

 

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Dissertation zum Thema „Schrift-Maschinen/Schreib-Maschinen. Techniken des Schreibens in der digitalen Mediosphäre“ soll sich mit der Frage befasst werden, wie die Nutzung von Computern und autooperativer Schrift den Umgang mit Schrift, das Schreiben und die literarischen Ausdrucksformen verändert hat und noch verändern wird.

Literatur, die spätestens seit Erfindung des Buchdrucks eng mit ihrer schriftlichen Form verbunden ist, in der sich ein wesentlicher Teil ihrer Literarizität manifestiert, transformiert sich, angesichts der Digitalisierung von literarischen Texten und dem damit verbundenen Einsatz autooperativer Schrift, erheblich.

In der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem neuen Medium zeigen sich einerseits zukünftige Möglichkeiten, andererseits eröffnet der Fokus auf Literatur auch ein interessantes Spannungsfeld: literarische Texte, die in erster Linie dem referentiellen Schrifttyp zuzuordnen sind, stehen der operativen Schrift der Programmiersprachen und dem binären Code gegenüber und werden mit diesen verknüpft. Digitale Texte, geschrieben mit autooperativer Schrift, sind immer ein Konglomerat aus Bild, Schrift und Zahl, das zwar mittlerweile von der Wissenschaft, Verlagen und Vordenkern der digitalen Kultur wahrgenommen wird, aber längst noch nicht ausreichend erforscht ist. Dieses Spannungsverhältnis zwischen referentiellem und operativem Schrifttyp wird bei der Produktion von literarischen Texten im digitalen Medium nicht nur auf  verschiedenen Ebenen dupliziert und reflektiert, sondern es entstehen auch neue Formen der Textgestaltung. Es stellt sich also die Frage, wie sich dieVerbindung zwischen binärem Code, Programmiersprache und referentiellem Schrifttyp in digitalen Texten genau gestaltet?

Neben der theoretischen Erfassung des Gegenstandes sollen in der Arbeit konkrete Beispiele analysiert werden. 

 

Curriculum Vitae

Seit 10/2011

Doktorandin im Graduiertenkolleg „Schriftbildlichkeit“ an der Freien Universität Berlin

2010

Abschluss Magistra Artium (M.A.) mit der Note 1,0. Magisterarbeit zum Thema „Aspekte von Schrift und Schriftlichkeit im lyrischen Werk von Kurt Schwitters“

Seit 04/2010

Angestellt bei PANORAMA3000 GmbH & Co. KG. Kreativagentur für digitale Kommunikation, Projektmanagement, Kampagnenkonzeption, Social Media, Online Marketing/PR für Verlage und Unternehmen aus der Medien und Entertainmentbranche

2007-2010

Freiberufliche Tätigkeit Public Relations, Online Marketing, digitale Kommunikation

2007

Praktikum Goethe-Institut Taschkent/Usbekistan Programmabteilung, Planung und Umsetzung von Veranstaltungen

2006-2007

Praktikum bei PANORAMA3000 GmbH & Co. KG

2006

Praktikum im Grünen Salon der Volksbühne Presse  und Öffentlichkeitsarbeit/ Veranstaltungsmanagement

2003-2010

Studium der Neueren deutschen Literatur, Theaterwissenschaft, Publizistik und Kommunikationswissenschaft  an der Freien Universität Berlin

2002

Regieassistenz an den Hannoverschen Kammerspielen Produktion „Leonce und Lena“

2002

Hospitanz in der Bühnenbildabteilung des  Niedersächsischen Staatstheaters

 

 

 

 

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Dahlem Research School