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CfP: Medea Fries

Call for Papers:

MEDEA FRIES –  PARAGONE DER KÜNSTE IM 21. JAHRHUNDERT

Symposium zur Ausstellung des Medea-Fries von Sasha Waltz im Pergamonmuseum,
veranstaltet im Rahmen des Internationalen Graduiertenkollegs "InterArt"    

19. Oktober 2007

Konzeption: Christiane Hille

Der für Sasha Waltz’ choreographische Oper ‚Medea’ entwickelte Medea-Fries ist eine etwa drei-minütige Videomontage, welche als Schlussbild der Oper auf die hintere Bühnenwand projiziert wird. Als filmisches Dokument eines sich zwischen Versteinerung und Verlebendigung bewegenden Tänzerereignisses steht der Medea-Fries exemplarisch für das wechselseitige Darstellungspotenzial von tänzerischer Entäußerung und bildhauerischem Nachdenken, das Sasha Waltz in ihren Choreographien immer wieder generiert. Die Projektion des Fries wird vom 16. Oktober bis zum 4. November als Endlosschleife im Pergamon Museum Berlin zu sehen sein.

Sasha Watlz’ Medea Fries oszilliert zwischen Bild und Bewegung, zwischen Vielansichtigkeit und Bildrelief. Der Bildtext des Fries korrespondiert mit dem Bewegungstext im Bühnenraum und formuliert eine Bedeutungssynthese im Wettstreit der Künste.  

Seine museale Präsentation rückt den Fries in den Kontext kunstwissenschaftlicher Betrachtung, und eröffnet so einen neuen Blick auf das sich im Prozess permanenter Grenzüberschreitung zwischen Tanz, Plastik, und choreographischem Bild entwickelnde Werk von Sasha Waltz. Um diesen Blick zu vertiefen, möchte das interdisziplinäre Symposium Medea Fries – Paragone der Künste im 21. Jahrhundert die choreographischen Arbeiten Sasha Waltz’ im Schnittpunkt von Bild- und Tanzwissenschaftlicher Perspektive diskutieren. 

 

Erbeten werden ein nicht mehr als einseitiger Abstract für einen Vortrag von 30 Minuten, sowie ein kurzer Lebenslauf an:

Christiane Hille
ch.hille@googlemail.com

Stichtag der Einsendung ist der 24.9.07.

Deutsche Forschungsgemeinschaft