Marie-Christin Wilm

Dr. Marie-Christin Wilm

Freie Universität Berlin

Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule

Alumna der FSGS

Deutsche Literatur

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 33/135
14195 Berlin

Sprechstunde

nach Vereinbarung (Anmeldung bitte per Email)

Kurzgefasst

Dr. des. Marie-Christin Wilm arbeitete nach ihrem Studium der Deutschen Literatur und Ev. Theologie (Freie Universität Berlin) u.a. als DAAD-Lektorin an der polnischen Universität Breslau (Uniwersytet Wroclawski) sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Sonderforschungsbereich 626 Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste (FU Berlin). Hier analysierte sie in einem gräzistischen Teilprojekt moderne Lesarten der Aristotelischen Katharsis-Metapher.

Ab 2012 war sie im Rahmen ihrer Tätigkeit am Institut für Religionswissenschaft im selben Sfb an einem Projekt zu Inspiration und Subversivität beteiligt, worin nach der Qualität künstlerischer Kreation als einer ästhetisch-religiösen Erfahrung gefragt wurde. Neben ihrer Dissertationsschrift zur Anthropologie und Ästhetik des Sturm-und-Drang-Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz, mit der sie 2013 promoviert wurde (Leibniz Universität Hannover), hat sie zahlreiche Aufsätze zur Literatur und Poetologie des 18. und 19. Jahrhunderts veröffentlicht und mehrerer Sammelbände mit herausgegeben.

Von Oktober 2014 bis Dezember 2017 war sie Postdoktorandin der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (FU Berlin) und arbeitete an einem Projekt zu den Transformationen des Aristotelischen Charakterkonzepts in Tragödie und Tragödientheorie um 1900 (=> Forschung). 2015 hielt sich Marie-Christin Wilm für drei Monate als Outgoing Junior Scholar (im Rahmen des Netzwerkes Principles of Cultural Dynamics, FU Berlin) an der Hebrew University of Jerusalem auf.

Curriculum Vitae 

                                    Quelle: Freie Universität Berlin

06.2015-08.2015: Global Humanities Junior Research and Teaching Stay (Outgoing Junior Scholar im Rahmen des Netzwerkes Principles of Cultural Dynamics, FU Berlin) an der Hebrew University of Jerusalem 

10.2014-(aktuell): Postdoc-Stipendiatin der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (FU Berlin)

01.2012-08.2014: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sfb 626 (Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste, TP C7, Leitung: Prof. Dr. R. Schlesier, Religionswissenschaft)

04.2012-09.2013: 5 Lehraufträge in den Fächern Religionswissenschaft und Neuere deutsche Literatur (FU Berlin)

Dissertationsschrift: Experimentalpoetik. Jakob Michael Reinhold Lenz in anthropologischen und ästhetischen Kontexten (Disputatio am 31.1.2013 an der Universität Hannover)

10.2010-03.2013: Promotionsstudium (extern) am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover (Betreuer Prof. Dr. A. Kosenina u. Prof. Dr. M. Gamper)

09.2010-12.2010: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sfb 644 (Transformationen der Antike, Teilprojekt B8, Leitung: Prof. Dr. R. Schlesier, Religionswissenschaft)

05.2009-09.2014: sonstige Mitarbeiterin (Koordinatorin) am Institut für Religionswissenschaft (FU Berlin)

04.2008-03.2011: 8 Lehraufträge in den Fächern Religionswissenschaft und Neuere deutsche Literatur (FU Berlin)

10.2006-03.2007: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Religionswissenschaft (FU Berlin)

04.2006-09.2006: Lehrauftrag im Fach Gräzistik (FU Berlin)

01.2005-09.2006: wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sfb 626 (Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste, TP C2, Leitung Prof. Dr. B. Seidensticker, Gräzistik)

07.2000-12.2004: freiberufliche Tätigkeit in der Erwachsenenbildung (Unterricht in den Fächern Deutsch, Deutsch als Fremdsprache und Marketing)

10.1999-06.2000: Lektorin für Deutsch als Fremdsprache im Rahmen eines GIP-Stipendiums des DAAD an der Universität Wroclaw (Breslau, Polen)

06.1996-05.1999: Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

04.1998-09.1998: Lehrauftrag im Fach Germanistik

10.1989-06.1995: Studium der Fächer Neuere dt. Literatur, Ältere dt. Literatur und Sprache und Ev. Theologie (Magistra Artium)

 

Eingeworbene Stipendien

06.2015-08.2015: Forschungsaufenthalt an der Hebrew University of Jerusalem, Faculty of Humanities (im Rahmen des thematischen Netzwerks Principles of Cultural Dynamics, FU Berlin, Mobility Program)

10.2014-09.2016: Postdoc-Stipendium der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (FU Berlin)

10.1999-06.2000: zweisemestriges GIP-Stipendium des DAAD (für einen Aufenthalt mit Lektorentätigkeit am Germanistischen Institut der Universität Wroclaw, Polen)

06.1996-05.1999: dreijähriges Promotionsstipendium der Studienstiftung des dt. Volkes

Chronologische Übersicht meiner Lehrveranstaltungen 

SoSe 2015: Seminarsitzungsleitung gemeinsam mit Prof. Dr. Birgit Erdle (Hebrew University of Jerusalem) im Rahmen meines Global Humanities Junior Research and Teaching Stays: Goethes »Wahlverwandtschaften« (Arbeit mit Originaltext, Diskussion auf Englisch)

SoSe 2014: Seminarsitzungsleitung (FU Berlin, im Rahmen der Summerschool des DAAD-finanzierten Netzwerkes Principles of Cultural Dynamics): Rethinking the Tragic. Commonalities and Differences in Ancient and Modern Thought on Tragedies

SoSe 2013: Lehrauftrag (FU Berlin, angeboten in Religionswissenschaft & Germanistik) im Rahmen meiner Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereiches 626: Eine Poetik der Bibel? Zur Verschränkung von Theologie und Ästhetik bei J.M.R. Lenz sowie Seminarleitung gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Beatrice Trinca (FU Berlin, angeboten in Religionswissenschaft & Germanistik): Catharina von Siena – männliche Perspektiven auf eine Heilige (Raimund von Capua und J.M.R. Lenz)

WS 2012/13: Lehraufträge (FU Berlin, angeboten in Religionswissenschaft & Germanistik) im Rahmen meiner Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereiches  626: 1. Physiognomie zwischen Anthropologie und Theologie: Von der Ebenbildlichkeit Gottes zur Karikatur sowie 2. Figuren des Unbewussten und der Religiosität in der dt. Klassik und Romantik

SoSe 2012: Lehraufträge (FU Berlin, angeboten in Religionswissenschaft & Germanistik) im Rahmen meiner Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereiches 626: 1. Lust oder Laster? Sexualitätsdiskurse im Sturm und Drang (Theologie, Anthropologie & Literatur) sowie 2. Erhabene Verbrecher und Ritter von trauriger Gestalt: Moderne Heldenkonstruktionen zwischen Erleuchtung, Wahnsinn und Verdammnis

SoSe 2011: Seminarleitung gemeinsam mit Dr. Mario Bührmann (FU Berlin, Religionswissenschaft): Zur Anthropologie Jean-Jaques Rousseaus

WS 2010/11: Lehrauftrag (FU Berlin, Religionswissenschaft) im Rahmen meiner Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereiches  644: Prometheus – antik und modern

SoSe 2010: Lehrauftrag (FU Berlin, angeboten in Religionswissenschaft & Germanistik): Religions- und Mythologiekritik in Goethes »Faust«

WS 2009/10: Lehrauftrag (FU Berlin, Religionswissenschaft): Zwischen Selbsterkenntnis und Selbsttäuschung - die Methode Sokrates

SoSe 2009: Lehrauftrag (FU Berlin, Religionswissenschaft): Antigone und der Begriff des Tragischen im 19. und 20. Jahrhundert

WS 2008/09: Lehraufträge (FU Berlin, angeboten in Religionswissenschaft & Germanistik): 1. Religionskritik der Aufklärung sowie 2. Positionen des Existentialismus

SoSe 2008: Lehraufträge (FU Berlin, Religionswissenschaft): 1. Anthropologische Konzepte im Vergleich sowie 2. Ödipus-Rezeption von Sophokles bis Freud

WS 2006/07: Seminare (FU Berlin, angeboten in Religionswissenschaft & Germanistik) im Rahmen meiner Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Schlesier, Institut für Religionswissenschaft): 1. Katharsis. Reinigung, Heilung oder Teilhabe am Göttlichen?sowie 2. Religiöse Sinngebungen des Leidens

SoSe 2006: Lehrauftrag (FU Berlin, angeboten in Gräzistik & Germanistik) im Rahmen meiner Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin des Sonderforschungsbereich 626: Tragödientheorien des 19. Jahrhunderts

WS 2003/04: Vorbereitung und Durchführung einer einwöchigen Studienreise nach Polen und Tschechien mit polnischen und deutschen Studierenden (zusammen mit Prof. Dr. W. Kunicki, Germanistik, Univ. Wroclaw, PL): Schlesien der Aufklärungszeit

SoSe 2003: Seminarleitung unter Verantwortung von Prof. Dr. B. Seidensticker und Prof. Dr. U. Profitlich (FU Berlin, angeboten in Gräzistik & Germanistik): Das Ende der Tragödie

SoSe 2000: Vorbereitung und Durchführung einer einwöchigen Studienreise mit polnischen Studierenden nach Weimar/Oßmannstedt (zusammen mit Prof. Dr. W. Kunicki, Germanistik, Universität Wroclaw, PL): Weimar zwischen Wieland und Nietzsche, inkl. der Leitung eines Blockseminars zu Goethes »Faust«

SoSe 2000: 4 Seminare (Universität Breslau, Germanistik) im Rahmen meiner Tätigkeit als GIP-Stipendiatin des DAAD: Deutsch als Fremdsprache (3x), Literaturwissenschaft: Schillers »Jungfrau von Orleans« (Blockseminar)

WS 1999/2000: 4 Seminare (Universität Breslau, Germanistik) im Rahmen meiner Tätigkeit als GIP-Stipendiatin des DAAD): Deutsch als Fremdsprache (3x), Literaturwissenschaft: Schillers Ästhetik

SoSe 1998: Lehrauftrag (FU Berlin, Germanistik): Weimar um 1800: Tragödientheorie und Bühnenpraxis (mit Exkursion nach Weimar und Jena)

Eingeworbene Finanzierungen für Gruppen-Studienfahrten:

11.2003: Konzeption und Durchführung einer einwöchigen Studienfahrt (Schlesien der Aufklärungszeit) deutscher und polnischer Studierender (in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für deutsche Literatur bis 1848, Universität Wroclaw, Polen). Teilfinanzierung durch die Bosch-Stiftung.

06.2000: Konzeption und Durchführung einer einwöchigen Studienfahrt (Weimar zwischen Wieland und Nietzsche) polnischer Studierender nach Weimar/Oßmannstedt (in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für deutsche Literatur bis 1848, Universität Wroclaw, Polen). Teilfinanzierung durch die Bosch-Stiftung.

Beschreibung des aktuellen Forschungsprojektes

Das Postdoc-Projekt von Marie-Christin Wilm steht unter dem Titel »Die Ödipusfrage auf dem Prüfstand. Transformationen des Aristotelischen Charakterkonzepts in Tragödie und Tragödientheorie um 1900«. Anhand ausgewählter Ödipus-Dramen der Jahrhundertwende werden Strategien der Thematisierung, Problematisierung und Pluralisierung von Identitätskonzepten analysiert, insofern diese als ein zentraler Schnittpunkt humanwissenschaftlicher und künstlerischer Interessengebiete für die gattungspoetologischen Debatten der Moderne relevant sind. Vor dem Hintergrund der um 1900 virulenten Frage nach Grenzen, Grenzenlosigkeit oder Auflösung des Ichs, von der in zeitgenössischen natur- und geisteswissenschaftlichen Abhandlungen diskursübergreifend und kontrovers die Rede ist, geht sie insbesondere den Konsequenzen nach, die eine Vervielfältigung des Ichs sowie Phänomene des Kontroll- und Ich-Verlusts für die Gestaltung literarischer und insbesondere dramatischer Charaktere im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert haben. 

Ein erstes Resultat des Forschungsprojektes stellt die Tagung "Ödipus um 1900. Transformationen des antiken Helden in Tragödie und Tragödientheorie der Jahrhundertwende" dar, die am 14.&15.Oktober in Zusammenarbeit zwischen FSGS und dem DFG-Projekt "Aristotelische Verhandlungen" (Dr. Arata Takeda, FU Berlin) realisiert werden konnte (siehe Tagungsbericht: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/friedrichschlegel/aktivitaeten/Workshops/Archiv-Workshops/Oedipus/index.html). Der Tagungsband erscheint voraussichtlich 2018 bei De Gruyter (FSGS-Reihe "Weltliteraturen") .

Im Bild: Louis Bouwmeester als König Ödipus (1896?)

 

                               Quelle: Theaterfotographie von Albert Greiner sr. & jr.

Weitere Forschungsschwerpunkte

  • Antike und moderne Tragödie & Theorien des Tragischen

  • Anthropologie und Ästhetik seit der Aufklärung

  • Ästhetik des Leidens und Heilens seit Aristoteles (inkl. Katharsistheorien)

  • Literatur und Literaturtheorie (18.- 20. Jahrhundert)

  • Modelle ästhetischer Erfahrung in Antike und Neuzeit

  • Verschränkung von Sturm & Drang, Weimarer Klassik, deutscher Romantik und Frühidealismus (Lenz/Goethe/Schiller/Hölderlin/Schelling) 

  • Wiener Moderne

Tagungskonzeptionen

                                                                                                                                        Quelle: ICI Berlin

10.2016: Ödipus um 1900. Transformationen des antiken Helden in Tragödie und Tragödientheorie der Jahrhundertwende. Workshop an der Freien Universität Berlin. In Zusammenarbeit der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien mit dem DFG-Projekt "Aristotelische Verhandlungen" konzipiert und organisiert von Dr. des. Marie-Christin Wilm und Dr. Arata Takeda (FU Berlin)

11.2015: Gastfeindschaft? Aporien des Umgangs mit dem Anderen in Literatur und Literaturwissenschaft. Jahrestagung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien 2015. Konzeption und Organisation: Doktoranden und Postdoktoranden der FSGS;  Einführung: Dr. des. Marie-Christin Wilm (FU Berlin)

12.2013: Ein (un)berechenbares Handwerk. Literarische Kreativität und ästhetische Regulierung zwischen 1770 und 1850. Tagung des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«, TP C7. Konzeption und Organisation: Dr. des. Marie-Christin Wilm (FU Berlin) und PD Dr. Wolf Gerhard Schmidt (Universität Bayreuth; Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina)

11.2006Grenzen der Katharsis in den modernen Künsten. Tagung des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«, TP C2. Konzeption und Organisation: PD Dr. Martin Vöhler und Marie-Christin Wilm (FU Berlin)

11.2006: Bewegte Erfahrungen zwischen Emotionalität und Ästhetik. 4. Jahrestagung des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«. Konzeption und Organisation: Anke Henning, Dr. Brigitte Obermayr, Dr. Antje Wessels, Marie-Christin Wilm (FU Berlin)

Vorträge und Konferenzbeiträge

Universität Jena, November 2014: Friedrich Schiller und Jakob Michael Reinhold Lenz. Festvortrag zum 255. Geburtstag von Friedrich Schiller in Schillers Gartenhaus  

Freie Universität Berlin, Dezember 2013: Anleitungen zur Herstellung von Freiheit. Ästhetische Programmatik und poetisches Handwerk bei Lenz und Schiller. (Literarische Kreativität und ästhetische Regulierung zwischen 1770 und 1850. Tagung des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«TP C7, FU Berlin)

Freie Universität Berlin, Januar 2012: Zur psychologischen Dimension der Geniekonzeption bei J.M.R. Lenz und Otto Weininger. (Wahnsinn und Methode. Zur Funktion von Geniefiguren in Literatur und Philosophie. Tagung des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«TP C7, FU Berlin)

Universität Warschau, Juli 2010: Wann beginnt die moderne Tragödie? (Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. XII. Kongress der IVG, Sektion: Klassische Moderne-Schwellen)

Kloster Bronnbach, November 2009: »Vestigia terrent«. Schillers Apologie einer fragmentarischen Ästhetik. (Fragment und Fragmentarismus im Werk Friedrich Schillers. Workshop des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte der Universität Würzburg)

University of London, September 2009: Huizinga plays Schiller: zur Rezeption des Schillerschen Spielbegriffs in Huizingas Homo Ludens. (Aesthetics and Modernity from Schiller to Marcuse(International Conference). School of Advanced Study, University of London)

Weimar, September 2008: Ultima Katharsis. Implikationen und Konsequenzen des tragödientheoretischen Richtungsstreites nach 1800. (Die Tragödie der Moderne. Gattungsgeschichte – Kulturgeschichte - Epochendiagnose. Tagung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Klassik Stiftung Weimar)

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Dezember 2007: Ansätze zu einem literarischen Experimentalsystem bei Jakob Michael Reinhold Lenz. (Experiment und Literatur 1580-1790. Tagung der SNF-Förderprofessur für Literaturwissenschaft an der ETH Zürich)

Freie Universität Berlin, November 2006: Grenzverläufe der Katharsis zwischen Lessing und Bernays. (Grenzen der Katharsis in den modernen Künsten. Tagung des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«,TP C2,FU Berlin)

Freie Universität Berlin, November 2006: Freiheit als Leidenschaft? Scheiternde Helden und ästhetische Erfahrung im Sturm und Drang. (Bewegte Erfahrungen zwischen Emotionalität und Ästhetik. 4. Jahrestagung des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste«, FU Berlin)

Freie Universität Berlin, Oktober 2005: Die »Reduktion empirischer Formen auf ästhetische«: Zur poetologischen Bestimmung von Wirklichkeit durch Schiller, Goethe und Wilhelm von Humboldt. (Die Realität der Idealisten. Internationales Symposium, FU Berlin)

79. Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar, Mai 2005: »Um nichts gebessert nach Hause«? Goethes Beitrag zum tragödientheoretischen Diskurs um 1800. (Symposium junger Goetheforscher)

Forschungszentrum Europäische Aufklärung, Potsdam Juli 2004: Lenz’ Pandämonium Germanikum – dramatischer Ausweg aus einer philosophischen Misere? (Formen der Philosophie 1750-1830. Deutsch-französischer interdisziplinärer Nachwuchsworkshop, Forschungszentrum Europäische Aufklärung)

Forschungszentrum Europäische Aufklärung, Potsdam Juni 2004: Warum im griechischen Drama der »freie Mensch zur Maschine« wird – Lessings Lektüre des Lettre à D’Alembert und seine neue Sicht der alten Tragödie. (Das Tragische im Denken des 18. Jahrhunderts. Tagung des Forschungszentrums Europäische Aufklärung)

Universität Jena, Dezember 2001: Calderón in Weimar. Tragödientheoretische Begründungen seiner Rezeption zu Beginn des 19. Jahrhunderts (Tieck, A. W. Schlegel, Schelling, Goethe). (Verdichtung der Kulturbeziehungen in der Goethezeit. Tagung des Sonderforschungsbereiches »Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800«, Universität Jena).

Publikationen

MonographieSammelbände

Experimentalpoetik. Jakob Michael Reinhold Lenz in anthropologischen und ästhetischen Kontexten (Dissertationsschrift). Erscheint 2016 bei Wehrhahn (Hannover).

Wahnsinn und Methode. Zur Funktion von Geniefiguren in Literatur und Philosophie.Tagungsband einer Tagung des Sfb 626 (2012). Hrsg. H. Stauffacher/M.-Chr. Wilm. Erscheint 2016 bei transcript (Bielefeld).

Bewegte Erfahrungen – Zwischen Emotionalität und Ästhetik. Tagungsband der Jahrestagung 2006 des Sfb 626. Hrsg. A. Hennig/B. Obermayr/A. Wessels/M.-Chr. Wilm. Berlin 2008.

Tragödientheorien. Texte und Kommentare. Vom Barock bis zur Gegenwart. Hrsg. P.-A. Alt/K.-H. Hartmann/U. Profitlich/M. Schulte/M.-Chr. Wilm. Reinbek bei Hamburg 1999.

                                                                                                               Quelle: eigenes Foto 

Aufsätze

17) [Art.] Demut und Stolz. Erscheint bei De Gruyter in: J. M. R. Lenz Handbuch. Hrsg. J. Freytag/I. Stephan/H. Winter, Berlin 2016 (im Druck)

16) Zur psychologischen Dimension der Geniekonzeption bei J.M.R. Lenz und Otto Weininger. In: Wahnsinn und Methode. Zur Funktion von Geniefiguren in Literatur und Philosophie . Hrsg. H. Stauffacher/M.-Chr. Wilm. Erscheint 2016 bei transcript (Bielefeld, ca. 20 Seiten).

15) »Vestigia terrent«. Schillers Apologie einer fragmentarischen Ästhetik.In: »Ein Aggregat von Bruchstücken«. Fragment und Fragmentarismus im Werk Friedrich Schillers. Hrgs. J. Robert. Würzburg 2013, S. 217-248.

14) Huzinga's and Schiller's Theories of Freedom as the Foundation of Their Concepts of Play.In: Aesthetics and Moderity from Schiller to the Frankfurt School. Eds. J. Carroll/G. Steve/M. Oergel. Oxford e.a. 2012, S. 139-158.

13) Nicolais Geier. Tragödientheorie als tragische Anthropologie.In: Friedrich Nicolai (1733-1811). Hrsg. St. Stockhorst/K. Kiesant/H.G. Roloff. Berlin 2011, S. 229-251.

12) Ultima Katharsis. Zur Transformation des Aristotelischen Tragödiensatzes nach 1800.In: Die Tragödie der Moderne. Gattungsgeschichte  Kulturtheorie  Epochendiagnose. Hrsg. D. Fulda/Th. Valk. Berlin, New York 2010, S. 85-105.

11) Die Grenzen tragischer Katharsis. Jacob Bernays’ »Grundzüge der verlorenen Abhandlung des Aristoteles« (1857) im Kontext zeitgenössischer Tragödientheorie.In: Grenzen der Katharsis in den modernen Künsten. Hrsg. D. Linck/M. Vöhler. Berlin 2009, S. 21-50.

10) Ansätze zu einem literarischen Experimentalsystem bei Jakob Michael Reinhold Lenz.In:»Es ist nun einmal zum Versuch gekommen«. Experiment und Literatur I (1580-1790). Hrsg. M. Gamper/M. Wernli/J. Zimmer. Göttingen 2009, S. 472-492.

9) Die »Reduktion empirischer Formen auf ästhetische«: Zur poetologischen Bestimmung von Wirklichkeit und Stoff durch Schiller, Goethe und Wilhelm von Humboldt. In: Die Realität der Idealisten. Friedrich von Schiller  Wilhelm von Humboldt  Alexander von Humboldt. Tagungsband. Hrsg. H. Feger/H. R. Brittnacher. Köln/Weimar/Wien 2008, S. 109-140.

8) Freiheit als Leidenschaft? Scheiternde Helden und ästhetische Erfahrung im Sturm und Drang. In: Bewegte Erfahrungen Zwischen Emotionalität und Ästhetik. Tagungsband der Jahrestagung 2006 des Sfb 626. Hrsg. A. Hennig/B. Obermayr/A. Wessels/M.-Chr. Wilm. Berlin 2008, S. 27-40.

7) Ästhetische Freiheit im Sturm und Drang. Zur Verschränkung von Freiheitsgefühl und ästhetischer Erfahrung bei Goethe und Lenz. Lenz-Jahrbuch, Bd. XIII/XIV (2004-2007), S. 29-57.

6) Die »Construction der Tragödie«. Zum Bedingungsverhältnis von Tragischem und Ästhetischem in Goethes TragödientheorieGoethe-Jahrbuch, Bd. 123 (2006), S. 39-53.

5) Laokoons Leiden. Oder über eine Grenze ästhetischer Erfahrung bei Winckelmann, Lessing und Lenz. In: Ästhetische Erfahrung: Gegenstände, Konzepte, Geschichtlichkeit.Hrsg. v. Sonderforschungsbereich 626. Berlin 2006.
http://www.sfb626.de/veroeffentlichungen/online/aesth_erfahrung/aufsaetze/wilm.pdf

4) Calderón in Weimar. Tragödientheoretische Begründungen seiner Rezeption zu Beginn des 19. Jahrhunderts (Tieck, A. W. Schlegel, Schelling, Goethe).In: Von Spanien nach Deutschland und Weimar-Jena. Verdichtungen der Kulturbeziehungen in der Goethezeit. Hrsg. D. Briesemeister/H. Wentzlaff-Eggebert. Heidelberg 2003, S. 305-325.

3) Die Jungfrau von Orleans, tragödientheoretisch gelesen. Schillers »Romantische Tragödie« und ihre praktische Theorie. Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft, Bd. XLVII (2003), S. 141-170.

2)Kraniche und Kontinuität. Der Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller und die Bedeutung einer Ballade für den Prozeß ästhetischer Theoriebildung.Orbis Linguarum, Bd. XV (2000), S. 59-74.

1) Von der Romantik bis zum Realismus (Kommentare und Anmerkungen zu Hölderlin, Schelling, Solger und Hebbel; Einleitung des Kapitels zusammen mit Michael Schulte). In:Tragödientheorien. Texte und Kommentare. Vom Barock bis zur Gegenwart. Hrsg. P.-A. Alt/ K.-H. Hartmann/U. Profitlich/M. Schulte/M.-Chr. Wilm. Reinbek bei Hamburg 1999, S.121-204.

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