Tiburtius-Preis für Dr. Susanne Foellmer vom Institut für Theaterwissenschaft

News vom 02.02.2010

Foto: Bastienne Schulz

Am 28. Januar 2010 ist Dr. Susanne Foellmer - neben einer weiteren Preisträgerin der Freien Universität Berlin - mit dem Tiburtius-Preis 2009 für ihre herausragende Dissertation, die sich mit grotesken Körperformen und ihrer Entwicklung in der Choreographie beschäftigt, ausgezeichnet worden.

Einst sprengten groteske Bewegungsformen die choreographischen Kategorien. Werden diese Tanzmuster, die in jeder Darstellung neu entstehen und Tänzer an ihre individuellen körperlichen Grenzen führen, nun zur ästhetischen Ausdrucksform des zeitgenössischen Tanzes? Dieser Frage geht Susanne Foellmer in ihrer Dissertation "Am Rand der Körper. Inventuren des Unabgeschlossenen im zeitgenössischen Tanz" nach. Sie formuliert dabei das Unabgeschlossene als ästhetische Praxis an der Schnittstelle zwischen Fremdem und Bekanntem.

Susanne Foellmer studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und promovierte am Graduiertenkolleg "Körper-Inszenierungen". Seit Juli 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Gabrielle Brandstetter, die auch die Erstbetreuerin ihrer Promotion war, und bereitet ihre Habilitation vor.

Quelle: campusleben


Der Tiburtius-Preis, der nach dem ehemaligen Berliner Wissenschafts- und Bildungssenator Joachim Tiburtius benannt ist, wird jährlich von den Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen für herausragende Abschluss- und Promotionsarbeiten verliehen.

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