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Baphomet bzw. Ziegengestalt

Baphomet bzw. Ziegengestalt

Es gibt mehrere Spekulationen darüber, woher der Name „Baphomet“ kommt. Die meisten basieren auf Anagrammen und sind weder korrekt noch abwegig. Der Schriftsteller Eliphas Lévi (selber Magier) beschrieb ihn im 19. Jahrhundert („Dogme et Rituel de la Haute Magie“, 1854) als Dämon mit menschlichem Körper, gehörntem Ziegen¬kopf, weiblichen Brüsten, Ziegenfüßen und einem Pentagramm auf der Stirn. Er ist eine Gestalt, die offensichtlich von den Altägyptern und den Kelten beeinflusst wurde. Er ist eine Kombination von Gegensätzen, er vereint Gut und Böse, Menschliches und Dämonisches, Frau und Mann, Mensch und Tier. Er ist gleichzusetzen mit der altgriechischen mythologischen Gestalt des Pan (Satyrgestalt), Sohn von Hermes, ein (Halb-) Gott, der Sex, Lust, Wein und Musik verkörperte. Man kann leicht erkennen, warum diese Gestalt für viele so faszinierend ist.
Heutzutage benutzen sie die Satanisten als Abbildung des Satans (z.B. in der „Satanischen Bibel“ von Anton LaVey). Häufig umkreist ein Drudenfuß Baphomets Kopf, wobei sich sein Kinn und Kinnbart im unteren Dreieck, seine Ohren in den zwei Dreiecken links und rechts und seine Hörner in den nach oben zeigenden Dreiecken befinden.

(Evangelos Koukidis)

    Baphomet bzw. Ziegengestalt


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   Umgekehrtes Kreuz bzw. Petruskreuz


    Pentagramm bzw. Fünfeck


Umgekehrtes Pentagramm bzw.                  Drudenfuß


    Gehörnte Hand bzw. mano cornuto