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Aktuelle Lehrveranstaltungen (werden als FSGS-Seminare anerkannt)

Seminare im Sommersemester 2026

MasterClass: Transformations of the Present (Bereiche: Literatur als Textpraxis; Literatur in transnationaler Perspektive; Literatur und Wissen; Literatur, (Inter-)Medialität und die Künste)
Leitung: Caroline Kögler
Format: Präsenz
Zeit: Dienstag, den 05.05.2026,14:00–18:00 Uhr/ Dienstag, den 02.06.2026, 14:00–18:00 Uhr / Dienstag, den 09.06.2026, 14:00–18:00 Uhr / Dienstag, den 23.06.2026, 14:00–18:00 Uhr 
Ort: 00.05,  Otto-von-Simson-Straße 15
LV-Nummer: 16583

05.05 | Corinna Norrick-Rühl, Universität Münster 
02.06 | K. Allison Hammer, Southern Illinois University 
09.06 | Colby Gordon, Bryn Mawr College 
23.06 | Jack Halberstam, Columbia University 

The Masterclass „Transformations of the Present” comprises a series of events led and curated by internationally renowned scholars. By bringing together perspectives on the current moment—from book studies, gender/trans/queer studies to anti-fascist criticism—we aim to deepen our understanding of the intersecting infrastructures and affordances of aesthetics and/as politics, indeed of theory itself, at what appears to be a pivotal historical time. 
In addition to the four individual slots, students are required to participate in the international symposium “Dismantling Fascist Forms: World-making, Refusal, and Critique” (22-23 June), which will finish with Jack Halberstam’s workshop on Tuesday afternoon.

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: caroline.koegler@fu-berlin.de
Link zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.


Seminar: Philologische Praxis (Bereich: Literatur als Textpraxis)

Leitung: Kai Bremer
Format: Präsenz
Zeit: Donnerstag, 10–12 Uhr (erster Termin: 16.04.2026)
Ort: JK 26/101
LV-Nummer: 16684

Das Seminar stellt zunächst die Frage, was 'Philologie' überhaupt ist bzw. meint, um anschließend zentrale philologische Praktiken vorzustellen. Im Zentrum wird dabei der Austausch mit verschiedenen Institutionen, konkret der Bibliothek sowie dem Archiv der Akademie der Künste, stehen. Außerdem soll in die Editionsphilologie eingeführt werden. 
Zur ersten Orientierung: Texte zur modernen Philologie. Hg. v. Kai Bremer und Uwe Wirth. Stuttgart 2010. 

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: kai.bremer@fu-berlin.de
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zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.


Seminar: Die Epoche der Aufklärung am Beispiel Lessings (Bereiche: Literatur als Textpraxis; Literatur und Wissen)
Leitung: Kai Bremer
Format: Präsenz
Zeit: Mittwoch, 16–18 Uhr (erster Termin: 15.04.2026)
Ort: JK 26/101
LV-Nummer: 16717

Das Seminar stellt die Frage, was eine 'Epoche' ausmacht, indem exemplarisch die Aufklärungszeit in den Blick genommen wird. Im Zentrum soll die Frage stehen, wie sich das germanistische von anderen wissenschaftlichen Epochenkonzepten unterscheidet. Um dies überzeugend tun zu können, wird untersucht, welches Lessingbild in literaturhistorischen Überblickswerken vermittelt wird.

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: kai.bremer@fu-berlin.de
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zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.


Seminar: Daten erzählen: Digitale Fallstudien in den Geisteswissenschaften (Bereich: Literatur, (Inter-)Medialität und die Künste)
Leitung: Frank Fischer
Format: Präsenz
Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr (erster Termin: 16.04.2026)
Ort: KL 32/102 
LV-Nummer: 16480 

Beschreibung folgt.

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: fr.fischer@fu-berlin.de
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Seminar: Textanalyse mit R für die Geisteswissenschaften (Bereich: Literatur, (Inter-)Medialität und die Künste)
Leitung: Lisa Poggel
Format: Präsenz
Zeit: Dienstag, 16–18 Uhr (erster Termin: 14.04.2026)
Ort: JK 26/101
LV-Nummer: 16199 

Dieses Seminar vermittelt grundlegende praktische Kenntnisse der Textanalyse mit der Programmiersprache R. Der Fokus liegt auf der Verarbeitung und Analyse geisteswissenschaftlicher Daten. Das Seminar richtet sich insbesondere an Studierende ohne Programmiererfahrung und vermittelt neben Verfahren der Textanalyse und des Text Mining auch Grundlagen der Programmierung mit R. R kommt als besonders einstiegsfreundliche Programmiersprache vermehrt auch in geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekten zur Anwendung, beispielsweise bei der quantitativen Textanalyse, in der digitalen Stilometrie, bei der Autorschaftserkennung oder zur Analyse und Visualisierung historischer Korrespondenznetzwerke. 
Das Seminar setzt keine Programmiererfahrung voraus. Es richtet sich explizit an Studierende aller Institute des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften.

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: l.poggel@fu-berlin.de
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Seminar: Schreibweisen der Gegenwart II: Auto – (Non) – Fiktion  (Bereiche: Literatur als Textpraxis; Literatur in transnationaler Perspektive)
Leitung: Jutta Müller-Tamm und Julia Weber
Format: Präsenz
Zeit: Dienstag, 14–16 Uhr (erster Termin: 14.04.2026)
Ort: KL 29/111 
LV-Nummer: 16712

Das gemeinsame Seminar von Jutta Müller-Tamm (Neuere deutsche Literatur) und Julia Weber (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) widmet sich der gegenwärtigen Konjunktur autofiktionaler Erzählweisen. Im Mittelpunkt stehen Texte, die auf die eine oder andere Weise Formen der Selbstentblößung und des Sich-Aussetzens praktizieren und inszenieren: Anhand von Werken u.a. von Rachel Cusk, Fatima Daas, Selma Kay Matter, Thomas Melle und Jovana Reisinger diskutieren wir zentrale Verfahren, Charakteristika und mögliche Bestimmungen von Autofiktion und fragen nach den Gründen ihres Erfolgs sowie nach dessen Auswirkungen auf unser Verständnis von Literatur. 

Im Fokus stehen dabei die Rolle von Privatheit und Intimität im autofiktionalen Schreiben der Gegenwart ebenso wie die Frage, auf welche Bedürfnisse das Genre reagiert. Wie verhalten sich Authentizitätsanspruch und das Bewusstsein der Konstruktion des Selbst zueinander? Welche Erwartungen seitens der Lesenden und welche Rezeptionsweisen sind mit autofiktionalen Erzählverfahren verbunden und welche Ziele verfolgen Vermarktungsstrategien, die auf das Label Autofiktion setzen? In diesem Zusammenhang wird auch zu diskutieren sein, ob mit der massiven Verbreitung und der intensiven Diskussion in sozialen Netzwerken, Feuilleton und der Literaturwissenschaft eine Verschiebung des Literaturbegriffs einhergeht. Ist die Konjunktur autofiktionalen Schreibens; wie Johannes argumentiert; mit einem Strukturwandel von Privatheit in der Netzwerkgesellschaft verbunden und lassen sich Schreibweisen bewusster Selbstentblößung; und die damit einhergehende; radikale Verletzbarkeit; (Lea Schneider) als Effekte medialer Affordanzen des Internets ausweisen? 

Das Seminar folgt auf das von Jutta Müller-Tamm und Julia Weber im Sommersemester 2025 gemeinsam veranstaltete Seminar; Schreibweisen der Gegenwart: Auto; Theorie; Fiktion. Der Besuch dieser ersten Veranstaltung ist NICHT Voraussetzung für den Besuch des angekündigten Seminars. Wir werden deutsch-, englisch- und französischsprachige Texte lesen; alle nicht deutschsprachigen Texte liegen auch in Übersetzung vor. 

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: muellert@zedat.fu-berlin.de
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Seminar: Kleists „Berliner Abendblättern“ (Bereich: Literatur als Textpraxis)
Leitung: Anne Fleig
Format: Präsenz
Zeit: Dienstag, 14–16 Uhr (erster Termin: 14.04.2026)
Ort: JK 31/228 
LV-Nummer: 16725

Mit den „Berliner Abendblättern“, einer der ersten deutschsprachigen Tageszeitungen, steht Heinrich von Kleists letztes großes Vorhaben auf dem Programm der bereits erprobten Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin. Die „Berliner Abendblätter“ erscheinen von Oktober 1810 bis März 1811 und adressieren ein vielfältiges Publikum in Berlin und der entstehenden nationalen Öffentlichkeit. Entstanden unter den Augen der Zensur, erproben sie Formen des verdeckten Schreibens und mischen auf charakteristische Weise verschiedenste kleine Texte und Textsorten, darunter die berühmten Polizeinachrichten sowie Anekdoten, Erzählungen, Essays, Gedichte oder Kunst- und Theaterkritik. Die meisten dieser Texte hat Kleist selbst verfasst. 
In Verbindung mit dem Stabi Lab (https://lab.sbb.berlin) will das praxisorientierte Seminar den Publikationskontext erarbeiten und verschiedene digitale Methoden nutzen (Topic Modelling, Stilometrie), um die Vielfalt der Themen in den Abendblättern zu ermitteln und Texte mit zweifelhafter Urheberschaft stilistisch auf ihre Autorschaft zu prüfen. Eine Einweisung in die digitalen Methoden erfolgt durch Dr. Roman Kuhn und Dr. John Woitkowitz (Staatsbibliothek zu Berlin). Es ist geplant, einzelne Seminarergebnisse in der virtuellen Ausstellung „Heinrich von Kleist“ zu präsentieren https://blog.sbb.berlin/termin/heinrich-von-kleist-ausstellung/. 
Bitte machen Sie sich mit dem Format und den Texten der Abendblätter vorab vertraut: https://kleist-digital.de/

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: anne.fleig@fu-berlin.de
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zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.


Seminar: Negotiating Gender: Gender/Queer/Trans Theory Now - Intersectional and Global (Bereiche: Literatur und Wissen; Literatur in transnationaler Perspektive)
Leitung: Caroline Kögler
Format: Präsenz
Zeit: Dienstag, 14–16 Uhr (erster Termin: 14.04.2026)
Ort: JK 27/106 
LV-Nummer: 17388

In this course, we will focus on current Gender/Queer/Trans Theorysuch as by Jack Halberstam, Judith Butler, Colby Gordon, Christopher Chitty, and others. We will also deal with select poetry, films and installations and their reception, seeking to merge our interests in these theories and texts with current socio-political conditions. Set literary texts are:

- Alvina Chamberland’s Love the World or Get Killed Trying
- Kama La Mackerel’s Zom-Fam

Reading the novels and engaging with all other course materials is a requirement for successful participation.
Please note: this course and the accompanying Tutorial (“The Body and Fascism”) are very closely intertwined. There will be four guest lectures/workshops, running across both slots (2-6 pm on Tuesdays), that address overlaps between the two courses, by:

- Corinna Norrick-Rühl (5th May)
- K. Allison Hammer (2nd June)
- Colby Gordon (9th June)
- Jack Halberstam (23rd June)

On June 22/23, a more standard academic conference with the title “Dismantling Fascist Forms: World-making, Refusal, and Critique” will merge into a student-oriented event on Tuesday, 23rd from 2 pm, with a paper and Q&A by Jack Halberstam. Students are strongly encouraged to attend the entire conference. Attending part of it (at least one panel = 90-120 min), and being able to report back to the course regarding the content and discussion, will be a requirement for getting Aktive Teilnahme.
Please make sure you choose both courses.  

Bei Interesse an der Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an: caroline.koegler@fu-berlin.de
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zur Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.

Zur Website Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
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