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Prof. Dr. Anna Schürmer

Anna Schürmer

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Seminar für Musikwissenschaft

Ernst von Siemens Musikstiftungsprofessorin

Adresse
Grunewaldstr. 35
12165 Berlin

Sprechstunde

nach Vereinbarung.

Bitte per E-Mail an anna.schuermer@fu-berlin.de melden.

Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

Seit April 2026 Ernst-von-Siemens Musikstiftungsprofessur am Institut für Theaterwissenschaft, Seminar für Musikwissenschaft, FU Berlin

Vita

Anna Schürmer ist seit 2026 Ernst-von-Siemens Musikstiftungsprofessorin an der Freien Universität Berlin; zuvor war sie seit 2023 Juniorprofessorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. In ihrer akademischen Arbeit vertritt sie interdisziplinäre Perspektiven im Kontext von Musik und Medienkultur (Sound Studies): Auf diskursiver Ebene beschäftigen sie intersektionale Ansätze in der Musik- und Klangforschung (Queer Musicology), spekulative Formen musik- und klangbezogener Wissensproduktion (Musicking Future – Futuring Music) sowie auditive Perspektiven der künstlerischen Forschung (Acoustic Research). Ihr besonderes Ohrenmerk gilt Neuer und elektronischer (Club-)Musik. Jenseits von Akademia ist *anna als Musikjournalistin tätig und veröffentlicht regelmäßig in diversen Print-, Radio- und Online-Medien. 

Weitere Informationen: www.interpolationen.de 

 

Vita

  • Seit 2026: Ernst von Siemens Musikstiftungsprofessorin an der FU Berlin
  • 2023-2026: Juniorprofessorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
  • 2021-2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc, entfristet) an der Brückenprofessur ›Musik und Medien‹ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2019-2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 
  • 2016: Promotion an der Universität Potsdam mit der Arbeit Klingende Eklats. Skandal & Neue Musik(Transcript 2018)
  • 2014-2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim ERC-Starting-Grant »The Principle of Disruption« am Lehrstuhl für Medien- und Literaturwissenschaften der Technischen Universität Dresden
  • 2011-2013: Promotionsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Graduiertenkollegs »Transnationale Medienereignisse« (Justus-Liebig-Universität Giessen)
  • 2001-2007: Studium (Musikwissenschaft, Geschichte, Literatur) an der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Fachliches Engagement

                        

  • seit 2024: Gesellschaft für Musikforschung – Sprecherin der FG ›Musik und Medien‹; Mitorganisation der Jahrestagung 2024 in Köln
  • 2017-2023: Gesellschaft für Medienwissenschaft – Sprecherin der AG ›Auditive Kultur und Sound Studies‹, Mitorganisation der Jahrestagung 2022 in Halle/Saale

Ziel meiner Lehre ist es, Musikforschung als zeitgenössische und zukunftsfähige, kritisch reflektierte und interdisziplinär aufgeschlossene Disziplin zu vermitteln: an der Schnittstelle von wissenschaftlicher Analyse, künstlerischer Praxis und kritischem Diskurs.

 

FU Berlin

 

  • SoSe 2026: Münchener Biennale – neues Musiktheater im Diskurs (Exkursion) | Berlin Soundscapes (Blockseminar)

 

Frühere Lehre

 

  • Hochschule für Musik und Tanz Köln (SoSe 2023-WS 2025/26): Composing While Black & Queer | Hero*ines of Sound: Musik und Gender | EDM – a techno seminar | Acoustic Research | Kontakte: Musiken, Medien, Kulturen | Podcasting: MuWi-Cast
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (SoSe 2021-WS 2022/23): Klingende Eklats. Ein ›unerhörter Parcour durch die musikalische Moderne | Schlüsselbegriffe der Medien-Kultur | Klangkonzepte zwischen Musikwissenschaft und Sound Studies| Acoustic Research: Experimentelle Klangforschung | Störungen, Fehler, Irritationen: Eine Medienästhetik der Imperfektion
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (SoSe 2019-SoSe 2021): Störungen, Fehler, Irritationen: Eine Sozioästhetik der Imperfektion | Aporien der Avantgarde Hero*ines of Sound: Musik und Gender Geiste[r/s]-Wissenschaften:Audio-Visionen des Unheimlichen Posthuman – All Too Human? Kunst und Kultur im und nach dem Anthropozän »Space Is The Race« – Die afrofuturistische Eroberung des Kunstraums
  • Musik und Medienkultur / Sound Studies
  • Neue und elektronische (Club-)Musik
  • Queer Musicology & Gender Studies
  • Posthumanismus und Postdigitalität / Künstl(er)i(s)che Intelligenzen
  • Auditive Wahrnehmung und ihre Praktiken, Theorien und Politiken
  • Musikwissenschaftliche Erweiterungen: Ludomusicology, Zoomusikologie…
  • Acoustic Research: Auditive Perspektiven künstlerischer Forschung
  • Musikjournalismus: Print – Funk – Online

Projekte

  • ZUKUNF(((S)))MUSIK: Musicking Future – Futuring Music
    Forschungs- und Vermittlungsprojekt zu spekulativen Formen musikalischer Wissensproduktion (u. a. Radiosendungen, Ringvorlesung an der HfMT Köln, Vorträge). Eine Publikation ist in Vorbereitung.
  • Composing While Black & Queer
    Mehrteiliges Projekt zu intersektionalen Perspektiven auf Musik und Klang, u. a. Seminar, Festival mit Symposium, Masterclasses und Konzerten (Köln 2025)
  • Acoustic Research
    Hauptsymposium im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (Köln 2024). 2026 erscheint der gleichnamige Sammelband beim Wilhelm Fink Verlag – als Auftakt der gemeinsam mit Christina Dörfling gegründeten Reihe »Musik || Sound || Medien« (msm) 
  • DISKURSDISKO :with_edm (mit Florian Hollerweger)
    Projektseminarreihe zu elektronischer Musik im Spannungsfeld von Code, Tanz und Diskurs; verbindet analytische, praktische und performative Zugänge. Präsentationen und Workshops in diversen Kontexten.
  • Acoustic Intelligence: Hören und Gehorchen
    Projekt zu auditiven Hör-Regimen und Klang als Machttechnik (u. a. Acoustic Surveillance, Abhören). Realisiert in verschiedenen Formaten wie Tagung, Radiosendungen und Publikation (2022).
  • Klingende Eklats: Skandal und Neue Musik, Transcript: Paderborn 2018 (Open Access).
  • Acoustic Research || Sound Hacks, Wilhelm Fink: Paderborn 2026 (Open Access, in Arbeit)
  • Non*binär! Sound und Gender im Posthumanismus, Jahrbuch Musik und Gender 17, hrsg. mit Cornelia Bartsch und Jonas Spieker, Georg Olms Verlag: Hildesheim 2025.
  • Sonic Architectures (Themenheft), in: Neue Zeitschrift für Musik (2/2024), mit Michael Harenberg/ Maximilian Haberer.
  • Acoustic Intelligence: Hören und Gehorchen, hrsg. mit Tomy Brautschek und Maximilian Haberer, De Gruyter: Berlin 2021.
  • Krise, Boykott, Skandal: Konzertierte Ausnahmezustände, hrsg. mit Elfi Vomberg und Sebastian Stauss, edition text+kritik: München 2021.
  • Made In The GDR (Themenheft), in: Positionen (127/2021), hrsg. mit Bastian Zimmermann und Andreas Engström.
  • Gesetze der Kunst. Regeln, Recht und Rituale, hrsg. mit Zuzana Bilova, Lisa-Marie Bowler, Madalina Rosca und Mara Rusch, LIT: München 2018.

 

Reihenherausgeberschaft

  • »Musik||Sound||Medien« (msm) bei Wilhelm Fink Verlag

Aufsätze (Auswahl)

  • »Queer Futures. Diverse Perspektiven für eine non*binäre Zukunftsmusik«, in: Jahrbuch Musik und Gender 17 (2025): Non*binär! Sound und Gender im Posthumanismus, Georg Olms Verlag: Hildesheim 2025, S. 141-160.
  • »Posthuman | Postdigital. Überlegungen zur gegenwärtigen Epochenästhetik«, in Corinna Herr / Wolfgang Fuhrmann / Veronika Keller (Hg.): Rollen und Funktionen von Musik in der Digitalen Ära«, Rombach: Freiburg 2025, S. 65-81.
  • »Beethoven at the AI -Beach«, in Christa Brüstle, Robin Hoffmann, Marie-Anne Kohl, Karolin Schmitt-Weidmann (Hg.): künstlerisch intelligent, Schott: Mainz 2025, S. 81-101 (mit Michael Harenberg).
  • »The Extensions of Opera: Radio, Internet, and Immersion«, in: Contemporary Music Review 41 (4/2022): »Contemporary Music in the Age of Social Media«.
  • »Generation +-1980. Transmediale Audiovisionen«, in Kathrin Dreckmann (Hg.): Musikvideo reloaded. Über historische und aktuelle Bewegtbildästhetiken zwischen Pop, Kommerz, und Kunst, De Gruyter: Berlin 2021, S. 91-108.
  • Vom Starman Zum Blackstar. Jugend und Alter, Tod und Wiedergeburt bei David Bowie – Aufsatz in Dirk Matejovski/Kathrin Dreckmann/Carsten Heinze (Hg.): »Jugend, Musik und Film«, Berlin: Springer 2021, S. 549-566.
  • »Deae ex Machina. Technofeministische Perspektiven auf analoge, elektronische und digitale Pionierinnen musiktheatraler Performancekunst«, in Maren Butte/Kathrin Dreckmann/Elfi Vomberg (Hg.): Technologien des Performativen, Transcript: Paderborn 2020.
  • »Interferences. Critical Perspectives on Early Loudspeaker Music«, in Lars Koch / Tobias Nanz / Johannes Pause (Hg.): »Disruption in the Arts«, De Gruyter, Berlin 2018.
  • »Topless Cellist. People & C. v. Charlotte Moorman«, in Sandra Frimmel / Sylvia Sasse (Hg.): Kunst vor Gericht. Ästhetische Debatten im Gerichtssaal, Matthes & Seitz: Berlin 2018.

JOURNALISMUS

Seit 2008 publiziere ich regelmäßig zu Themen der zeitgenössischen Musikkultur in Funk-, Print- und Online-Medien. Meine journalistische Arbeit umfasst u. a. Kritiken, Essays, Features und Interviews und steht in engem Austausch mit meinen wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkten.

Radio-Features (Auswahl)

  • Post-Ost-Futures. Identität und Gegenwart von DDR-Avantgarde, in: DLF (29.11.2025).
  • Musik als Code | Code als Musik, in: DLF (18.10.2025), mit Florian Hollerweger
  • Futuring: Making Zukunftsmusik, in: DLF – 1) »Queer Futures: Zukunftsmusik divers« (15.9.2024), 2) »Arab Futures: Zukunftsmusik jenseits des Eurozentrismus« (20.11.2024).
  • Sound-Mapping: Die akustische Vermessung der Um/Welt (43´35´´), in: DLF (21.05.2022)
  • Spielst Du noch, oder gamest Du schon? Ludische Elemente der (Neuen) Musik (2 x 43´35´´), in: DLF (01.05./26.06.2021).
  • »Die Natur kennt keinen Viervierteltakt« – Zoomusikalische und bioakustische Perspektiven auf die Neue Musik (56´30´´), in: SWR2 (08.03.2021).
  • Digitale Im/Perfektion – Der Fehler als kreativer Faktor (56´30´´), in: SWR2 (08.06.2021).
  • Revolte Im Elfenbeinturm: Die Darmstädter Ferienkurse 1970 (43´35´´), in: DLF (15.08.2020).
  • (A)Sozial: Neue Musik – Neue Medien (43´35´´), in: DLF (08.12.2018).
  • »Dea ex Machina oder die technofeministische Emanzipation« (43´35´´), in: DLF (14.04.2018).
  • Die Königin der Nackt: Charlotte Moorman, Fluxus und die sexuelle Revolution in der Kunstmusik (43´35´´), in: DLF (04.03.2017).
  • Von Arms zu Arts: Elektronische Musik – ein Missbrauch von Heeresgerät (43´35´´), in: DLF (20.02.2016).
  • Klingende Eklats. Skandal und Neue Musik, in: BR (18.8.2014)

Podcasts  

Essays (Auswahl)  

 

Voträge

Ich halte regelmäßig Keynotes, Vorträge und Sound-Lectures auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen sowie Festivals. Inhaltlich bewegen sich diese Formate im Spektrum meiner Forschungsschwerpunkte – zuletzt besonders im Kontext dieser drei Themenfelder:

 ZUKUNFT(((s))) MUSIK: Musicking Future – Futuring Music 

  • »50 Jahre elektronisches Studio Basel« (27.3.2026) 
  • »Postdigital Resonances« (Bern, 18.3.2026)
  • Ringvorlesung »Zukunft(((s)))Musik« (HfMT Köln, WS 25/26) 
  • Jahresversammlung der DEGEM: »Futurisms. Perspectives on Emerging Forms of Experimental Music « (ZKM Karlsruhe, 28.9.2024).


HETEROTOPOCHRONOPHONIEN: Techno & Gender

  • About Repetition (Düsseldorf, 7.12.2025) 
  • soundings #047 (KHM Köln, 8.5.2025) 
  • Ringvorlesung »Gender & Queer Studies« (Köln, 27.11.2024)
  • »Techno Worlds«: techno / xeno | gender (8.6.2024).


DISKURSDISKO :with_edm (mit Florian Hollerweger)

  • »Hands on Sonic Skills« (Halle, 12.12.2025).
  • »University Future Festival« (Braunschweig, 13.5.2025)

 

Moderationen

  • Happy New Ears: Miroslav Srnka, bei: Ensemble Modern (Frankfurt, 20.1.2026).
  • Giga-Hertz-Festival für elektronische Musik und Klangkunst, bei: ZKM (Karlsruhe, 20.-22.11.2025).
  • Hauntology: Listening Session in der »Langen Nacht der ANGST«, bei: Deutsches Hygiene-Museum (Dresden, 22./23.11.2024).
  • On Listening: Listening Session in der Lothringer 13 Halle (München, 4.11.2023).
  • Sound -Mapping. Die sonische Vermessung der Um_Welt, bei: Sound Cinema (Düsseldorf, 9.10.2021).
  • Female Future Sounds – New Perspectives on Gender in Music Business, bei: Heroines of Sound (Berlin, 12.-14.7.2019).
  • Katzenmusik: DialogSalon des KlangNetz Dresden im Hygiene-Museum (30.11.2017).

 

Tagungen (Organisation)

  • Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) 2025, Hochschule für Musik ›Franz Liszt‹ Weimar (6.-9.10.2025) → Symposium: »Schnitt:Stellen. Musik und Medien der Teil:Habe«; Roundtable: Medien(Wissenschaft) und Musik(Forschung).
  • Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) 2024, Hochschule für Musik und Tanz sowie Universität zu Köln (11.-14.9.2024) → Hauptsymposium: Acoustic Research; Organisation des musikalischen Begleitprogramms.
  • Sonic Architectures – Jahrestagung der AG ›Auditive Kultur und Sound Studies‹, Kooperation mit Hochschule der Künste Bern (7.-9.9.2023).
  • Arbeit – Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) 2022 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (28.9.-1.10.2022).
  • Acoustic Intelligence: Hören und Gehorchen – Jahrestagung der GfM-AG ›Auditive Kultur und Sound Studies›, HHU Düsseldorf (30.01.-01.02. 2020)
  • New Order – Abschlusstagung des ERC- Projekts »The Principle of Disruption«, TU Dresden (17.-19.11.2017)