Vortrag und Q&A mit Dr. Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie
Der Vortrag „Die Berlinische Galerie: Ein Bürger*innenmuseum“ beleuchtet die Entwicklung des Hauses von seiner Gründung bis heute und ordnet sie in den kulturellen und politischen Kontext Berlins ein. Im Fokus stehen dabei sowohl die Geschichte der Sammlung – mit ihren Schwerpunkten auf moderner und zeitgenössischer Kunst, Fotografie und Architektur – als auch die spezifischen Erwerbungsstrategien, die eng mit der Stadtgeschichte verknüpft sind. Darüber hinaus wird die aktuelle kuratorische Praxis der Berlinischen Galerie sowie ihr Vermittlungsansatz als bewusst offenes, und nach Möglichkeit partizipatives Modell vorgestellt: ein Museum, das sich als Ort für unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven versteht und aktiv den Dialog mit seinem Publikum sucht. Der Vortrag zeigt, wie sich dieser Anspruch in Ausstellungen, Sammlungspräsentationen und Vermittlungsformaten konkret niederschlägt und sich in den vergangenen Jahren gewandelt hat.
Dr. Thomas Köhler (* 1966 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Kunsthistoriker, Kurator und seit 2010 Direktor der Berlinischen Galerie. Köhler hat große Ausstellungen von Nan Goldin, Boris Mikhailov, Franz Ackermann, Bernard Frize, Björn Dahlem und Erwin Wurm kuratiert. Für großen Zuspruch sorgten zudem Ausstellungen wie „Max Beckmann und Berlin“, Erwin Wurms „Bei Mutti“, „Dada Berlin“, Jeanne Mammen Retrospektive, "Die Kunst der Novembergruppe" u. v. m.
Zeit & Ort
26.06.2026 | 18:00 c.t. - 19:30
Hörsaal (Grunewaldstraße 35, 12165 Berlin)
