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Vortrag Gertrud Koch - Zu früh zur Historisierung, zu spät für die Zukunft? Zum prekären Status der feministischen Filmtheorie

15.07.2026 | 16:00 c.t.

Univ.-Prof. emer. Dr. Gertrud Koch (Berlin) hält im Rahmen der Kurse des Basismoduls Filmästhetik und -theorie von Frederike Horstmann, Angela Jouini, Elisabeth Korn und Jonas Nestroy einen Vortrag zum historischen und aktuellen Status feministischer Filmtheorie.

In den Einführungskursen zur Filmästhetik und -theorie beschäftigen wir uns mit der wichtigen Frage, wie eine gegenwärtige kritische Filmwissenschaft aus feministischer Perspektive aussehen könnte – insbesondere vor dem Hintergrund des Wandels feministischer Bewegungen, aber auch gesellschaftlicher und kapitalistischer Transformationsprozesse. Die Kurse von Frederike Horstmann, Angela Jouini, Elisabeth Korn und Jonas Nestroy tun dies auf je unterschiedliche Art und Weise, doch stets unter Rückbezug auf eine eminente Autorin des Feldes: Gertrud Koch. Wir freuen uns daher sehr, die Frage nach dem Status der feministischen Filmtheorie mit Gertrud Koch in einer kursübergreifenden Veranstaltung diskutieren zu können.

Gertrud Koch ist emeritierte Professorin für Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin (1999-2020) und seit 2011 Gastprofessorin an der Brown University, USA. 2016-2018 war sie Professorin an der Universität Oslo, Norwegen. Von 2006-2014 war sie Leiterin des interdisziplinären Forschungszentrums „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" an der Freien Universität Berlin, und von 1993-1999 Leiterin der Forschungsgruppe „Demokratie, Medien und Öffentlichkeit" am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), sowie von 1991-1999 Professorin für Film- und Fernsehwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Sie verbrachte zahlreiche Aufenthalte als Research Fellow und Gastprofessorin u.a. an der NYU, Columbia University, University of Berkeley, Tel Aviv University, Getty Research Center in Los Angeles. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Grenzen politischer und historischer Repräsentation, Bild- und Filmtheorie, Techno-Ästhetik sowie Kunst- und Filmphilosophie.

Veranstaltungsbeginn: 16:00 Uhr c. t., 15.07.2026 im Hörsaal (Theaterwissenschaft)