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T(r)opologie - Die Relationalität textueller

 

Der Workshop setzt sich zum Ziel, Möglichkeiten topologischen Denkens in der Literatur und für die Literaturwissenschaft zu erkunden. Ausgehend von aktuellen Konzeptualisierungen von Räumlichkeit als einem zugleich virtuell und materiell-medial konstitu-ierten Relationierungsphänomen ist seine Ausrichtung eine doppelte: Zum einen sollen auf einer systema-tisch-methodologischen Ebene topologische Zugänge und Lektürepraktiken für die Literaturwissenschaft entwickelt werden. Dabei gilt es nicht zuletzt, mögliche Probleme interdisziplinärer Begriffs- und Modell-transfers in den Blick zu bekommen und diese in ihrer historischen Situiertheit zu reflektieren. Zum anderen wollen wir aber vor allem literarische Texte in den Blick nehmen, die selbst topologisch operieren und dabei ihre eigene Textualität sowie ihre Einbindung in materielle Textpraktiken ausstellen. Hier setzt die Verschränkung von Topologie und Tropologie an: Literarische Texte sollen in ihrer multiplen semio-tischen Dimensionalität als tropologische Prozesse topologischer Relationierung gedacht werden. Auf diese Weise wollen wir in einen interdisziplinären Dialog über topologische Konzeptualisierungen von Relationalität treten und eine umfassendere epis-temische Kontextualisierung erarbeiten. Dabei geht es uns sowohl um die Frage, warum Topologie in unserer zeitgenössischen Kultur so zentral ist, als auch darum, wie man Relationalität denken kann und wie diese sich zur Manifestation und Aktualisierung von Relationen und Elementen verhält.

Das Programm finden Sie hier.

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Der Workshop setzt sich zum Ziel, Möglichkeiten topologischen Denkens in der Literatur und für die Literaturwissenschaft zu erkunden. Ausgehend von aktuellen Konzeptualisierungen von Räumlichkeit als einem zugleich virtuell und materiell-medial konstitu-ierten Relationierungsphänomen ist seine Ausrichtung eine doppelte: Zum einen sollen auf einer systema-tisch-methodologischen Ebene topologische Zugänge und Lektürepraktiken für die Literaturwissenschaft entwickelt werden. Dabei gilt es nicht zuletzt, mögliche Probleme interdisziplinärer Begriffs- und Modell-transfers in den Blick zu bekommen und diese in ihrer historischen Situiertheit zu reflektieren. Zum anderen wollen wir aber vor allem literarische Texte in den Blick nehmen, die selbst topologisch operieren und dabei ihre eigene Textualität sowie ihre Einbindung in materielle Textpraktiken ausstellen. Hier setzt die Verschränkung von Topologie und Tropologie an: Literarische Texte sollen in ihrer multiplen semio-tischen Dimensionalität als tropologische Prozesse topologischer Relationierung gedacht werden. Auf diese Weise wollen wir in einen interdisziplinären Dialog über topologische Konzeptualisierungen von Relationalität treten und eine umfassendere epis-temische Kontextualisierung erarbeiten. Dabei geht es uns sowohl um die Frage, warum Topologie in unserer zeitgenössischen Kultur so zentral ist, als auch darum, wie man Relationalität denken kann und wie diese sich zur Manifestation und Aktualisierung von Relationen und Elementen verhält.

Das Programm finden sie hier.