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Altersgemischte Lernsettings

Altersgemischte Lernsettings wie JüL, Familienklassen, jahrgangsübergreifende Klassen oder Lerngruppen im Rahmen von „Bildungshäusern“ stellen die Lehrkraft oft vor besondere Herausforderungen, die bei der Planung der Lernangebote bzw. des Unterrichts beginnen, Maßnahmen zur Differenzierung und Indivisualisierung einschließen und auch die Leistungsmessung und Formen der Rückmeldung umfassen, um nur einige Brennpunkte zu nennen. Auf diesem Gebiet zeichnet sich m.E. weiterer Forschungsbedarf ab, der nicht nur für die Jahrgangsmischung von Bedeutung ist, sondern auch für die Arbeit mit jahrgangshomogenen Lerngruppen, denn letztlich mag dort der Jahrgang homogen sein, trotzdem sind auch diese Lerngruppen heterogen und können letztlich von denselben Maßnahmen profitieren wie Lerner im jahrgangsgemischten Englischunterricht. Auch im Sinne von translationaler Forschung gilt es hier noch Lücken zu schließen.
Die Altersmischung wurde für mich ein besonders wichtiger Forschungsbereich, als ich im Jahr 2008 die Leitung der wissenschaftlichen Begleitung des Modells „Bildungshaus 3-10“ – Verzahnung von Kindergarten und Grundschule am ZNL Ulm übernahm. Seit 2011 bin ich dort als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats tätig.