SoSe 2026: "Die Renaissance der Dinge – res und verba in den Literaturen der Romania"
In dem Modul zur „Älteren Literatur im europäischen Kontext“ wurden frühneuzeitliche Texte aus den großen romanischen Literaturen im Hinblick auf Materialität und Medialität gelesen. Im Fokus standen Themenfelder wie Mythologie und Rhetorik, Bildende Kunst und Musik, Petrarkismus und Bukolik sowie deren Verflechtungen mit der Welt der Dinge. Dabei ging es um die Frage, wie Objekte, Materialien und Medien Literatur und Kultur der europäischen Renaissance prägen und wie literarische Texte Dinge sichtbar, hörbar und erfahrbar machen.
Mehrere Exkursionen zu Berliner Kultur- und Sammlungsstandorten verbanden die textanalytische Arbeit mit der unmittelbaren Anschauung historischer Artefakte und kuratorischer Praxis.


















