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Workshop | Familias fragmentadas

Programm "Familias fragmentadas"

Programm "Familias fragmentadas"

Am 28.01.2026, 10:00–14:00 Uhr, Raum KL 29/235

News vom 02.02.2026

Der Workshop „Familias fragmentadas“ widmete sich literarischen Darstellungen bruchstückhafter und dysfunktionaler Familienkonstellationen aus dem spanischsprachigen Raum. Im Mittelpunkt stand die Beobachtung, dass literarische Texte der Gegenwart häufig traditionelle lineare und genealogische Erzählweisen von Familie durch fragmentarische Formen ergänzen oder ersetzen. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, in welcher Weise der private familiäre Raum in den Texten den Ausgangspunkt für die Verhandlung größerer gesellschaftlicher Debatten bildet.

Die eingeladene Gastwissenschaftlerin Prof. Teresa Gómez Trueba von der Universidad de Valladolid widmete sich in ihrem Vortrag Sara Mesas Roman La familia (2022). Manuela Barney Seidel behandelte Erzählungen der kolumbianischen Autorin Marvel Moreno, während Richard Palomar Vidal Theaterstücke von María Rosa de Gálvez in den Fokus stellte. Auf diese Weise wurde die Perspektive im Hinblick auf unterschiedliche historische Kontexte und Gattungen erweitert. Konzeptualisiert, organisiert und eingeführt wurde der Workshop von PD Dr. Annika Nickenig.

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