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Dr. Martin Urmann

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Teilprojekt A07 „Erotema. Die Frage als epistemische Gattung im Kontext der französischen Sozietätsbewegung des 17. und frühen 18. Jahrhunderts“

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse
Schwendenerstraße 8
Raum D04
14195 Berlin

Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

Mitglied des SFB 980 „Episteme in Bewegung“, Teilprojekt A07 „Erotema. Die Frage als epistemische Gattung im Kontext der Sozietätsbewegung des 17. und frühen 18. Jahrhunderts“ (Projektleitung: Prof. Dr. Anita Traninger)

Vita

seit 5/2014
Mitarbeiter am SFB 980 "Episteme in Bewegung" im Teilprojekt A07

6/2019–11/2019
Elternzeit

4/2016–9/2016
Elternzeit

4/2014
Promotion (cotutelle de thèse) am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin und am Centre Georg Simmel der École des hautes études en sciences sociales

2009–2014
Doktorand am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin

2006­­–2009
Stipendiat am Internationalen Graduiertenkolleg „InterArt“, Institut für Theaterwissenschaft, Freie Universität Berlin

1999–2005
Magisterstudium der Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Sorbonne (Université Paris 1); Maîtrise d’histoire (2003)

Wintersemester 2017/18

Seminar 16457 „Deutungsmuster der Aufklärung“ (zusammen mit Fabian Goppelsröder); Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Freie Universität Berlin

Sommersemester 2015

Seminar 17024 „Die Querelle des Anciens et des Modernes im Frankreich des 17. Jahrhunderts. Akteure, Institutionen und Ideen“; Institut für Romanische Philologie, Freie Universität Berlin

Sommersemester 2014

Seminar 16010 „Friedrich Nietzsche. Die Geburt der Tragödie“ (zusammen mit Markus Rautzenberg); Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin

Sommersemester 2013

Seminar 18075 „Hermeneutik. Zur Aktualität eines diskreditierten Begriffs“ (zusammen mit Fabian Goppelsröder); Universität Potsdam, Institut für Künste und Medien

Arbeitsschwerpunkte:

  • Ästhetik und Medienphilosophie
  • Poesie der Décadence
  • Beziehungen zwischen Musik, Literatur und Malerei von der Frühromantik bis ins 20. Jahrhundert
  • historische Epistemologie
  • Kommunikations- und Mediengeschichte der frühneuzeitlichen Gelehrtenrepublik

Dekadenz. Oberfläche und Tiefe in der Kunst um 1900, Wien/Berlin: Turia + Kant 2016.

Zusammen mit Linda Gennies, Anna Laqua und Helge Wendt, „Epistemic Territories. Dynamics of Knowledge in the Early Modern Republic of Letters“, in: Wissensoikonomien. Order and Transgression in Premodern Cultures, hg. von Nikolas Pissis, Nora Schmidt und Gyburg Uhlmann, Wiesbaden 2020 (im Druck).

„Les médias de la réflexion sur le savoir: concours académique, journalisme savant et les discours sur la question du goût“, in: Romanische Studien, Beiheft: Friedrich Melchior Grimm –philosophe et homme de réseaux dans l’Europe des Lumières, hg. v. Kirill Abrosimov und Jonas Hock (im Druck).

„The Reconfiguration of Natura and Ars in Cartesian Rhetoric and the Epistemological Reflections in the Prize Questions of the French Academies“, in: Aristotelianism and Natural Knowledge at Early-Modern Protestant Universities, hg. v. Volkhard Wels und Pietro Omodeo, Wiesbaden 2019, S. 315–342; Preprint als Working Paper No. 11/2018 in der Reihe des SFB 980 Episteme in Bewegung, Freie Universität Berlin.

„Narration und Kontingenz – Erzählungen des Verfalls bei Montesquieu und Rousseau zwischen akademischem Diskurs und literarischem Entwurf“, in: Frauke Berndt/Daniel Fulda (Hg.), Die Erzählung der Aufklärung (=Studien zum 18. Jahrhundert, Bd. 38), Hamburg 2018, S. 224–232.

„Traumatische Visionen. Das Neurosen-Paradigma und der Traum von einem anderen Sehen in der Kunst um 1900“, in: Monika Jäckle/Bettina Wuttig/Christian Fuchs (Hg.), Handbuch Trauma – Pädagogik – Schule, Bielefeld 2017, S. 388–407.

„Zwischen ‚prix de dévotion‘, Wissensreflexion und Reformdiskurs. Die Preisfragen der französischen Akademien als literarische und epistemische Gattung und die Frage nach dem ‚Jugement du Public‘ an der Akademie von Besançon aus dem Jahr 1756“, in: Aufklärung 28 (2016): Aufsatzpraktiken im 18. Jahrhundert, hg. v. Markus Meumann und Olaf Simons, S. 105–133.

„Die Untiefe des Grundes. Zur Intensität einer Figur des (post-)modernen Dichtens und Denkens“, in: Juliane Schiffers/Markus Rautzenberg (Hg.), Ungründe. Potenziale prekärer Fundierung, Paderborn 2016, S. 103–113.

„An den Rändern der Ironie. Zu Armen Avanessians Phänomenologie ironischen Geistes“, in: Merkur 66, H. 755 (2012), S. 347–350.

„Zerstreuung und Versammlung bei Mallarmé und George. Zwei Entwürfe des Dichterischen im Zeitalter der Gesellschaft“, in: Lendemains 37, H. 146/147 (2012), S. 78–93.

„Die Grenzen der Sprache und ihre Chancen. Eine hermeneutische Perspektive auf das Phänomen der Bildlichkeit“, in: Erika Fischer-Lichte/Kristiane Hasselmann/Markus Rautzenberg (Hg.), Ausweitung der Kunstzone. Interart studies – Neue Perspektiven der Kunstwissenschaften, Bielefeld 2010, S. 49–72.

„Die Transformation des Tragischen. Formen des Dionysischen bei Nietzsche und Hofmannsthal“, in: Merkur 64, H. 732 (2010), S. 413–424.

„Aisthesis seit dem Tractatus. Zu Fabian Goppelsröders Wittgensteininterpretation ‚Zwischen Sagen und Zeigen‘“, in: Journal Phänomenologie 29 (2008), S. 51–56.

„Articulation et medium. Autour d’une nouvelle théorie du sens et de ses applications possibles“, in: Revue des sciences sociales 39 (2008), S. 192–198.

„Gestimmtes Wissen. Die Fin-de-siècle Literatur als Antwort und Frage an das Problem der Wissenschaft“, in: Uffa Jensen/Daniel Morat (Hg.), Rationalisierungen des Gefühls. Zum Verhältnis von Wissenschaft und Emotionen 1880–1930, München 2008, S. 251–274.

„Paradoxologisches Sprechen als Triumph der Sprache. Mallarmés Lyrik des ‚Blanc‘“, in: Emmanuel Alloa/Alice Lagaay (Hg.), Nicht(s) sagen – Strategien der Sprachabwendung im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2008, S. 171–188.

„Theoretical and methodological debates in the current historiography of learned societies“, Internationale Tagung Academies: The Historiography of Learned Societies in the ‚Age of Sociability‘, University College Roosevelt und SFB 980 „Episteme in Bewegung“, Middelburg (NL) (12/2019).

„Preisfragen und gelehrter Journalismus als Medien der Wissensreflexion“, Studientag Periodizität und Kritik. Zur Rolle des Zeitschriftenwesens in der république des lettres im Zusammenwirken mit Akademien, Universitäten und Gelehrtenzirkeln, SFB 980 „Episteme in Bewegung“ (11/2019).

„The Prize Contests as Media of Knowledge at the French Academies since 1670“, Workshop Enlightenment Projects, Oxford-Berlin Enlightenment Hub, University of Oxford (10/2019).

„Was sich zeigt, wenn Gott verborgen ist. Epistemologische und anthropologische Konsequenzen aus Pascals ‚negativer Theologie‘“, Tagung Negation und Wissen. Zur Kategorie der Negativität in Theologie, Anthropologie und Ästhetik in der Vormoderne, SFB 980 „Episteme in Bewegung“ (04/2019)“.

„Die Rekonfiguration von 'natura' und 'ars' in der cartesianischen Rhetorik und die Wissensreflexion in den Preisfragen der französischen Akademien“, Tagung Aristotelismus und Naturwissen, Freie Universität Berlin und Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte (06/2017).

„Les médias de la réflexion épistémique: concours académique, journalisme savant et les débats poétologiques sur la question du goût“, Colloque international Friedrich Melchior Grimm – pensée, réseaux et génie médiatique du philosophe européen de Ratisbonne, Universität Regensburg (06/2017).

„Narration und Kontingenz – Erzählungen des Verfalls bei Montesquieu und Rousseau zwischen akademischem Diskurs und literarischem Entwurf“, Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, Erzählende und erzählte Aufklärung, Halle/Saale, 09/2015 (Publikation in Vorbereitung).

„Zwischen ‚prix de dévotion‘, Wissensreflexion und Reformdiskurs: die Preisfragen der französischen Akademien als literarische und epistemische Gattung und die Frage nach dem ‚jugement du public‘ an der Akademie von Besançon aus dem Jahr 1756“, Internationale Konferenz Aufsätze als Medien der Charakterbildung und Menschenführung in der Spätaufklärung, Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt, 06/2015.

„Die Preisfragen als Reflexionsmedien des Wissens an den französischen Akademien von 1670–1760“, Universität Augsburg, Institutskolloquium von Prof. Dr. Lothar Schilling (Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit), 06/2015.