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Prof. Dr. Philipp Burdy

Burdy Kopie

Institut / Einrichtungen:

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 29/107
14195 Berlin
Sekretariat
Roberta Di Salle

Sprechstunde

Do 11–12 Uhr nach Voranmeldung

Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

Gastprofessor

Vita

  • 1996—2002 Studium Romanische Philologie und Mittelalterliche/Neuere Geschichte in Bonn und Neuenburg (CH)
    2002 M.A. in Bonn
  • 2004 Promotion Universität Düsseldorf; Dissertation: Untersuchungen zu lat. au und seinen romanischen Nachfolgern
  • 2004—2007 Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft, Universität Bamberg
  • 2007—2013 Akademischer Rat a. Z. am Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft, Universität Bamberg
    2012 Habilitation Universität Bamberg: Die mittels -aison und Varianten gebildeten Verbalabstrakta des Französischen von den Anfängen bis zur Gegenwart: Eine Studie zur diachronen Wortbildung
  • 2013—2017 Akademischer Oberrat a. Z. am Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft, Universität Bamberg
    2016 Gastdozentur an der Università degli Studi “Gabriele d’Annunzio” Chieti–Pescara (Italien)
  • 2018—2019 Vertretung des Lehrstuhls für Romanische Sprachwissenschaft (italienisch und französisch) an der Universität Jena
  • 2019 Vertretung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle italienisch) an der Universität Trier

Wintersemester 2019/20

  • Vorlesung Die italienische Sprache: Wandel und Variation Fr 12–14 Uhr J32/102
  • Proseminar Die sprachliche Gliederung der Galloromania Di 12–14 Uhr JK 31/227
  • Proseminar Italienische Phonetik Do 16–18 Uhr KL 29/208
  • Hauptseminar Sprachwissenschaftliche Lektüre älterer italienischer Texte Do 14–16 Uhr KL 29/237
  • Diachrone Phonetik und Morphologie (Wortbildung) der romanischen Sprachen (Schwerpunkt italienisch, französisch)
  • Romanische Varietätenlinguistik (Schwerpunkt italo- und galloromanische Dialektologie)
  • Romanische Mediävistik (Textphilologie)
  • Romanische Onomastik

Aktuelles Forschungsprojekt (gefördert durch die Gerda-Henkel-Stiftung, Laufzeit 2018–2020; in Kooperation mit Dr. Michele Spadaccini (LMU München):

Das Provinciale ordinis fratrum minorum (Italien, 14. Jh.): Neuedition und Analyse

1. Charakterisierung des Textdokuments

Mit Provinciale bezeichnet man Auflistungen von Kirchenprovinzen innerhalb der lateinischen Kirche. Die älteste bekannte Liste dieser Art geht auf Cencio Savelli, den nachmaligen Papst Honorius III. (1216–1227) zurück. Anfang des 14. Jahrhunderts erstellt der Dominikaner Bernardus Guidonis einen Katalog der dominikanischen Konvente; noch etwas jünger sind zwei weitere Provincialia: Das Provinciale Romanae Curiae verzeichnet wiederum Kirchenprovinzen und Diözesen. Das hier interessierende Provinciale ordinis fratrum minorum, auf ca. 1334 datiert, stellt das älteste bekannte Gesamtverzeichnis aller Provinzen, Kustodien und Konvente des Franziskanerordens dar. Es ist gerade nicht nach Diözesen, sondern nach den Provinzen des Franziskanerordens gegliedert, deren Zahl Papst Nikolaus IV. im Jahr 1288 auf 34 festgelegt hatte. Das Provinciale ordinis fratrum minorum gilt als eine der wichtigsten Quellen zur Frühzeit dieses Ordens in Europa. Ein ähnlicher Katalog ist in dem etwa 50 Jahre jüngeren Werk De conformitate vitae beati Francisci des Bartholomäus Pisanus enthalten.

Als Kompilator des Provinciale gilt der Franziskaner Paulinus Venetus (auch genannt Paulinus Minorita), seit 1324 Bischof von Pozzuoli (Pellegrini 1984/I, 158; Heullant-Donat 2005, 311; Fontana 2014, 86; Di Cesare 2015, 6). In die Zeit seines Episkopats fällt wohl die abschließende Redaktion seiner zentralen Schrift Satirica ystoria, einer Weltchronik nach dem Vorbild des Speculum historiale Vinzenz’ von Beauvais, sowie auch die Zusammenstellung des Provinciale ordinis fratrum minorum. Daneben werden Paulinus einige weitere kleinere Werke zugeschrieben (vgl. Franceschi 1963–1964, 121ff.; Fontana 2014, 86). Diese Arbeiten sind stets mehr oder minder vollständig in kodikologischer Einheit überliefert.

2. Relevanz des Dokuments für die Sprachgeschichtsforschung

Das Provinciale stellt nicht nur für die Ordensgeschichte, sondern auch für die romanische Sprachgeschichtsforschung eine besonders interessante Quelle dar. Hierbei sind zunächst die äußeren Strukturen des Minoritenordens in seiner Frühzeit zu berücksichtigen: An die Stelle der ursprünglich lockeren Formen der Niederlassung traten schon früh feste Häuser. Diese finden sich in großen, aber auch in wichtigen kleineren Städten und werden bald zu bedeutenden Zentren des religiösen und politischen städtischen Lebens. Die Organisation des Ordens in Provinzen, denen Minister vorstehen, ist spätestens seit der Regula bullata Praxis. Bereits um 1220 existieren neben sechs italienischen Ordensprovinzen solche in Frankreich, Spanien und Deutschland. In den folgenden Jahrzehnten kommt es zu zahlreichen weiteren Provinzgründungen in vielen Teilen Europas. Die Organisationseinheit unterhalb der Provinz ist die Kustodie. Die Kustodien wiederum vereinen unter sich die einzelnen Konvente (loci). Das Provinciale ordinis fratrum minorum ist zwar nicht das älteste Dokument überhaupt, das über die regionale Organisation des Franziskanerordens Auskunft gibt, jedoch stellt es das erste ausführliche Gesamtverzeichnis aller franziskanischen Provinzen, Kustodien und Konvente dar. Noch im 14. Jahrhundert folgt ein weiterer Katalog, der bei Bartholomäus Pisanus, De conformitate vitae beatae sancti Francisci (1385–1390) überliefert ist. Wenn nun in etlichen Fällen Unterschiede in der Anordnung der Kustodien und Konvente in den beiden Katalogen zutage treten, stellt sich die Frage, ob es sich hier um redaktionelle Versehen, Kopistenfehler oder aber um reale organisatorische Veränderungen innerhalb des Franziskanerordens im Laufe des 14. Jahrhunderts handelt (Pellegrini 1984/I, 162). Von Seiten der Geschichtswissenschaften wird die Hypothese formuliert, dass weniger bestehende Diözesangrenzen für die Organisation des Franziskanerordens eine Rolle spielten als sprachlich-kulturelle Gegebenheiten (briefliche Mitteilung von L. Pellegrini vom 11.02.2016). Die Überprüfung dieser Hypothese fällt freilich in das Arbeitsgebiet der sprachhistorischen Forschung und soll im Rahmen des Forschungsvorhabens angegangen werden. In der Romanistik ist seit langem bekannt, dass frühmittelalterliche Diözesangrenzen zum Teil mit sprachlichen Grenzen korrelieren (z.B. Morf 1911, Rosenqvist 1919). Anhand einer linguistischen Analyse der regionalen Gliederung des Franziskanerordens im 14. Jahrhundert, so wie sie das Provinciale überliefert, wird es möglich werden zu erkennen, ob Sprach- und Dialektgrenzen bei der Entstehung der franziskanischen Ordensprovinzen im Spätmittelalter tatsächlich eine Rolle gespielt haben. Gleichermaßen ist das Provinciale ordinis fratrum minorum von größtem Interesse für die onomastische Forschung aufgrund der Fülle der dort überlieferten Eigennamen, vor allem Orts- und Ländernamen, aus allen Teilen Europas. Die erneute Identifizierung jedes dort überlieferten Toponyms (insgesamt über 1800, davon über die Hälfte im Bereich der Romania) fördert, wie erste Analysen zeigen, zum einen zahlreiche neue phonetische bzw. graphische Varianten von Namenformen zutage, die wiederum von Relevanz für die Erforschung der spätmittelalterlichen romanischen Dialektlandschaft sind. Außerdem werden zahlreiche unrichtige Identifizierungen von Toponymen, die auf die ordensgeschichtliche Forschung zurückgehen, korrigiert werden können. Daraus wiederum ergibt sich an etlichen Stellen ein neues Bild der administrativen Gliederung des Franziskanerordens zu Beginn des 14. Jahrhunderts.

3. Textüberlieferung; Defizite der bisherigen Editionen

Das Provinciale ist in drei, möglicherweise sogar vier Handschriften überliefert: Rom, Vatikanische Bibliothek: Vat. Lat. 1960 (14. Jh.); Bamberg, Staatsbibliothek: Hist. 4, 2 (14. Jh.); Dresden, Sächsische Landesbibliothek: L 7 (15. Jh.); Krakau, Jagiellonische Bibliothek, 445 (15. Jh.) [?]. Die Klärung der Frage, ob auch der Kodex Krakau das Provinciale enthält, wird Teil des Editionsvorhabens sein: Eine bisher nicht bekannte Handschrift kann Repräsentant einer älteren oder besseren Textüberlieferung sein und variae lectiones liefern, deren Berücksichtigung zu einem besseren kritischen Text führt. Der Text wurde bisher dreimal gedruckt: Die Ausgaben von Wadding (21734) und Righini (1771) geben nur den Kodex Vat. Lat. 1960 wieder und sind aufgrund zahlreicher Transkriptionsfehler, Auslassungen und fehlender Textkritik als vorwissenschaftlich zu bezeichnen. Die Ausgabe von Eubel (1892/1898) bezieht neben der vatikanischen auch die Bamberger Handschrift mit ein und stellt Vergleiche mit dem bei Bartholomäus Pisanus überlieferten Katalog an (vgl. Golubovich 1908, 22). Auch die Edition Eubels entspricht nicht modernen Anforderungen und wurde bereits zur Zeit ihres Erscheinens kritisiert, etwa wegen zahlreicher falscher Identifikationen von Ortsnamen (Little 1893, 766f.). In jüngerer Zeit hat Pellegrini (1984/I, 162) die Ausgabe ebenfalls als unzureichend bezeichnet und dem Wunsch nach einer Neuausgabe Ausdruck gegeben. Auch Heullant-Donat (2005, 311) kritisiert die eklektische Vorgehensweise der Ausgabe Eubel. Dennoch wurde diese bis heute nicht ersetzt, so dass sämtliche Forschungen zu dem Thema (darunter etwa Heullant-Donat 1993, 1994 u. 2005; Lambertini 2000, Di Cesare 2015) bis in die jüngste Zeit auf einem philologisch betrachtet völlig unzureichenden Text beruhen. Eine Neuedition des Provinciale, die einen wirklichen methodischen Fortschritt darstellt, sollte mithin in Kooperation zwischen der Mittelalterlichen Geschichte/den Historischen Hilfswissenschaften und der historischen Linguistik angegangen werden.

4. Arbeitsplan

 I. Autopsie der Handschriften: Diese ist erforderlich, um gesicherte Erkenntnisse über Beschreibstoffe und äußere Form der Manuskripte, beteiligte Schreiberhände und eventuelle spätere Korrekturen und Einschübe im Text zu gewinnen. Im Anschluss Neutranskription des Textes des Provinciale.

II. Kollation der Transkripte und Erstellung eines neuen kritischen Textes.

III. Identifizierung aller Eigennamen und Erstellung eines Sach- und Variantenapparates: Die Korrektur bisheriger falscher Identifizierungen von Ortsnamen lässt neue Erkenntnisse mit Blick auf die räumliche Expansion des Franziskanerordens im frühen 14. Jahrhundert erwarten. Darüber hinaus wird eine Analyse der Graphien der Ortsnamen zeigen, welche Regionen dem Redaktor des Katalogs bzw. den Kopisten der Handschriften vertrauter und welche eher fremd waren. Neben kodikologischen und paläographischen Indizien wird dies weiteren Aufschluss darüber geben, wo die Hss. des Provinciale zu lokalisieren sind.

IV. Inhaltliche Analyse und Kommentar. Als linguistische Schwerpunkte sind wie unter 2. erläutert vorgesehen:
a) Korrelationen von administrativen Grenzen und Sprach-/Dialektgrenzen in der Romania des 14. Jahrhunderts.
b) Linguistische Auswertung des umfangreichen onomastischen Materials, das außerhalb der geschichtswissenschaftlichen Forschung bisher keine Beachtung fand: Die zu erwartenden zahlreichen Neuidentifizierungen von Toponymen werden etliche neue Belege von Namenformen bereitstellen, die aufgrund ihrer phonetischen bzw. graphischen Eigenheiten wiederum zu einer besseren Kenntnis der spätmittelalterlichen romanischen Dialektlandschaft beitragen.

V. Erstellung eines Registers der Eigenamen sowie eines Sachregisters

VI. Publikation in Buchform

VII. Erstellung einer interaktiven Datenbank mit sämtlichen geographischen Namen des Provinciale

 

Handschriften

Vatikanische Bibliothek: Vat. Lat. 1960 (14. Jh.)

Bamberg, Staatsbibliothek: Hist. 4, 2 (14. Jh.)

Dresden, Sächsische Landesbibliothek: L 7 (15. Jh.)

Krakau, Jagiellonische Bibliothek, 445 (15. Jh.) [?].

 

Textausgaben

Annales Minorum seu trium ordinum a s. Francisco institutorum. Auctore A.R.P. Luca Waddingo, t. IX, Romae 21734.

De conformitate vitae beati Francisci ad vitam Domini Iesu auctore fr. Bartholamaeo de Pisa, Quaracchi 1906 (Analecta Franciscana, IV).

Provinciale Ordinis fratrum minorum S. Francisci conventualium (…) descriptum editum a F. Francisco Antonio Righini de Arimino eiusdem ordinis, Romae 1771.

Provinciale Ordinis fratrum Minorum vetustissimum secundum codicem Vaticanum nr. 1960, denuo edidit Conradus Eubel, Quaracchi 1892; auch in: Bullarium Franciscanum V, Romae 1898, 579–604.

 

Literatur

Di Cesare, Michelina (2015): Studien zu Paulinus Venetus De Mapa mundi, Wiesbaden (MGH Studien und Texte, 58).

Fontana, Emanuele (2014): «Paolino da Venezia», in: Romanelli, Raffaele (dir.): Dizionario biografico degli Italiani, vol. 81, Roma, 84–87.

Franceschi, Dora (1963–1964): «Fra Paolino da Venezia o.f.m. († 1344)», in: Atti della Accademia delle Scienze di Torino 98, 109–152.

Golubovich, P. Girolamo (1908): «Series provinciarum ordinis fratrum minorum. Saec. XIII et XIV», in: Archivum Franciscanum historicum 1, 1–22.

Heullant-Donat, Isabelle (1993): «Entrer dans l’histoire. Paolino da Venezia et les prologues de ses chroniques universelles», in: Mélanges de l’école française de Rome, Moyen Âge 105, 1, 381–442.

Heullant-Donat, Isabelle (1994): «Ab origine mundi». Fra Elemosina et Paolino da Venezia: deux franciscains italiens et l’histoire universelle au XIVe siècle, Thèse de doctorat, Paris X-Nanterre.

Heullant-Donat, Isabelle (2005): «De l’influence de l’historiographie dionysienne sur les chroniques universelles italiennes au XIVe siècle. L’exemple des chroniques de Paolino da Venezia», in: P. Boucheron, O. Mattéoni (edd.), Les espaces sociaux de l’Italie urbaine (XIIe–XVe siècles), Paris, 309–324.

Lambertini, Roberto (2000): «Gli ordini mendicanti nelle Marche: per un’ipotesi di confronto a partire della rete insediativa», in: Angelini, W. et al. (edd.), Istituzioni e società nelle Marche (sec. XIV–XV), Atti del convegno Ancona-Camerino-Ancona 1-2-3 ottobre 1998, Ancona, 479–491.

Little, A. G. (1893): «Provinciale Ordinis Fratrum Minorum Vetustissimum secundum Cod. Vat. 1960», in: The English Historical Review 8, Nr. 32, 765–767.

Morf, Heinrich (1911): Zur sprachlichen Gliederung Frankreichs. Abhandlungen der kgl. preußischen Akademie der Wissenschaften, Phil.-hist. Classe, Mem. II, 1–37.

Pellegrini, Luigi (1984): Insediamenti francescani nell’Italia del Duecento, 2 voll., Roma.

Rosenqvist, Arvid (1919): «Limites administratives et division dialectale de la France», in: Neuphilologische Mitteilungen 20, 87–119.

  • Die mittels -aison und Varianten gebildeten Nomina des Französischen von den Anfängen bis zur Gegenwart: Eine Studie zur diachronen Wortbildung, Frankfurt a. M. 2013 (Analecta Romanica Bd. 81).
    Rc.: RLiR 78 (2014), 231—239; ZrPh 131 (2015), 808—811; RF 127 (2015), 364—368.
  • Untersuchungen zu lat. au und seinen romanischen Nachfolgern, Hamburg 2006 (Romanistik in Geschichte und Gegenwart – Beihefte, Bd. 14).
    Rc.: RJb 58 (2007), 192—194; RF 120 (2008), 220—221; ZrPh 124 (2008), 144—145.
  • Scripta manent. Festschrift für Heinz Jürgen Wolf, hg. v. Philipp Burdy, Moritz Burgmann und Ingrid Horch, Frankfurt a. M. 2011.
  • “Antico francese vite ‘modo di vivere, condotta di vita’ e la rima baciata”, in: Medioevo Romanzo [im Erscheinen]
  • “Abstract Nouns in the Romance Languages”, in: M. Aronoff et al. (edd.): Oxford Research Encyclopedia of Linguistics [im Erscheinen]
  • „S’est riches de nostre desserte Cil, por cui nos nos traveillons. Ein früher französischer Wirtschaftsdiskurs (Chrestien de Troyes, Yvain vv. 5191–5337)“, in: XXXIII. Romanistisches Kolloquium (Jena, 31. Mai –2. Juni 2018), Tübingen: Narr [im Erscheinen]
  • „Nochmals Catalunya“, in: Zeitschrift für romanische Philologie 135 (2019), Nr. 1, 290–291
  • “On the importance of leader words in word formation: The popular transmission of the Latin abstract-forming suffix -io in French”, in: Word Structure 12 (2019), Nr. 1, 42–59.
  • „Zum Französischen im Gebiet der frankoprovenzalischen Westschweiz im 16. Jahrhundert”, in: Schäfer-Prieß, Barbara/Schöntag, Roger (Hrsg.): Seitenblicke auf die Französische Sprachgeschichte. Akten der Tagung Französische Sprachgeschichte vom 13.–16. Oktober 2016 an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Tübingen: Narr Francke Attempto (TBL 564), 367–379.
  • „Zu einer (nicht ganz) neuen Etymologie für Catalunya”, in: Beiträge zur Namenforschung 52 (2017), Nr. 2, 163—168.
  • „Sprachstil – Sprachvariation – Sprachwandel? Jacques Olivier Grandjouan, Les linguicides (1971)”, in: W. Schweickard, C. Polzin-Haumann (Hgg.), Sprachkritik und Sprachberatung in der Romania. XXX. Romanistisches Kolloquium (Saarbrücken, 24.–26. September 2015), Tübingen: Narr 2017, 17—29.
  • “Gli atti del Processo di canonizzazione di Chiara d’Assisi: un documento in volgare perugino del sec. XV”, in: I. de Riquer, D. Billy, G. Palumbo (Hgg.), Actes du XXVIIe Congrès international de linguistique et de philologie romanes (Nancy, 15–20 juillet 2013). Section 14: Littératures médiévales. Nancy: ATILF 2017, S. 11—21.
    VOLLTEXT
  • “Nécrologie: Heinz Jürgen Wolf (1936–2016)”, in: Revue de linguistique romane 80 (2016), S. 301f.
  • „Heinz Jürgen Wolf (16. Januar 1936–26. März 2016)“, in: Zeitschrift für romanische Philologie 132, Nr. 3 (2016), S. 911—913.
  • „Zur morphosyntaktischen Klassifizierung von très und einigen anderen Gradausdrücken im gesprochenen Französisch“, in: Zeitschrift für romanische Philologie 132, Nr. 3 (2016), 631—647.
  • “Le français dans l’histoire : depuis ses origines jusqu'au XVIe siècle”, in: C. Polzin-Haumann/W. Schweickard (Hrsg.): Manuel de linguistique française, Berlin/Boston 2015 (Manuals of Romance Linguistics, vol. 8), S. 11—38.
  • „Zu einem Wortspiel im mittelfranzösischen Livre du Chevalier de la Tour Landry“, in:  Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 252 (2015), Nr. 1, S. 138—143.
  • “Le sarde”, in: Klump, Andre, Kramer, Johannes, Willems, Aline (Hrsg.): Manuel des langues romanes, Berlin/Boston 2014, 318—341 (Manuals of Romance Linguistics, vol. 1).
    VOLLTEXT
  • „Besonderheiten (?) der Wortbildung im lateinamerikanischen Spanisch: Das Suffix -zón“, in: Felbeck, Christine, Klump, Andre, Kramer, Johannes (Hrsg.): America Romana: Perspektiven transarealer Vernetzungen, Frankfurt a. M. 2013, S. 59—76 (America Romana Bd. 5).
  • „Zur sprachlichen Beurteilung altfranzösischer Urkunden“, in: Zeitschrift für romanische Philologie 127 (2011), Nr. 1, S. 141—154.
    VOLLTEXT
  • „Schriftenverzeichnis Heinz Jürgen Wolfs 1995—2010“, in: Scripta manent. Festschrift für Heinz Jürgen Wolf, hg. v. Philipp Burdy, Moritz Burgmann und Ingrid Horch, Frankfurt a. M. 2011, S. 329—333. [mit Moritz Burgmann]
  • „Zur Herkunft des Familiennamens Porti, Bordi, Burdy“, in: Scripta manent. Festschrift für Heinz Jürgen Wolf, hg. v. Philipp Burdy, Moritz Burgmann und Ingrid Horch, Frankfurt a. M. 2011, S. 77—85.
  • „Altfrankoprovenzalisch para < per ad? Zum Fortleben einer spätlateinischen Präpositionsverbindung“, in: Sprachwissenschaft 31 (2006), Nr. 2, S. 221—227.
    VOLLTEXT
  • „Anmerkungen zum Ms. V des altfranzösischen Alexiusliedes”, in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 243 (2006), Nr. 1, S. 115—120.
  • „Vom (ritterlichen) Töten im Altfranzösischen und anderswo. Überlegungen zu afrz. ocire und der Problematik des hyperkorrekten au in der Romania“, in: Romanische Forschungen 118 (2006), Nr. 2, S. 153—174.
    VOLLTEXT
  • „Ist das merowingische Saocitho identisch mit Sancy-les-Provins (S-et-M)?“, in: Beiträge zur Namenforschung 39 (2004), Nr. 2, S. 143—149.
    VOLLTEXT
  • „Auslautendes -e und -i in der Mundart von Villagrande Strisaili (Sardinien)“, in: Vox Romanica 62 (2003), S. 53—66. [mit Moritz Burgmann]
    Versione italiana: M. Burgmann/H. J. Wolf, I nomi di luogo di Villagrande Strisàili, Nuoro 2014, 232—248.
    VOLLTEXT
  • „Neues aus Sardinien. Zu lat. sorbere und seinen sardischen Nachfolgern“, in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 240 (2003), Nr. 2, S. 378—379.